abwechslungsreiche Tracht...

  • Da habe ich doch heute auf der Suche nach ca. 50 Robinienbäumchen eine (staatl.) Forstbaumschule aufgesucht. Mit Robinien konnten die mir zwar nicht weiterhelfen (doch: Adressen), aber eine interessante Entdeckung habe ich gemacht: Buchweizen (habe ich das erste Mal live gesehen!) wuchs auf auf einigen Feldern, zur Gründüngung. Der Chef sagte mir, dass sie viel mit Gründungungspflanzen arbeiten (anders als unsere Landwirtschaft), viel Phazelia usw., eigentlich das ganze Jahr hindurch...
     
    Habt ihr Erfahrungen mit solchen Betrieben, kann man ins Auge fassen, dort mal zwei-drei Völker hinzustellen? Oder gibt es auch bei der Forstpflanzenanzucht Problem mit PSM usw.?
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo Hagen,


    wissen tu ich`s nicht, aber PSM in Gründüngung macht keinen Sinn und kostet...
    Frag doch nach!

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Hagen,
    die für mich wichtigere Frage ist, wann macht der Landwirt die Grünpflanze zur Düngung; sprich wann bricht er den Acker um.
    Ich habe schon häufig erlebt, dass die Landwirte noch in der Blühphase die Flächen pflügen. Dann sollte man, wenn man angewandert ist vorher abwandern und diesen Termin in Absprache mit dem Landwirt koordinieren.
    Es gibt reichlich Bienenverluste beim Pflügen und noch mehr wenn der Landwirt vorher mulcht.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Hagen,
    die für mich wichtigere Frage ist, wann macht der Landwirt die Grünpflanze zur Düngung; sprich wann bricht er den Acker um.
    Ich habe schon häufig erlebt, dass die Landwirte noch in der Blühphase die Flächen pflügen. Dann sollte man, wenn man angewandert ist vorher abwandern und diesen Termin in Absprache mit dem Landwirt koordinieren.
    Es gibt reichlich Bienenverluste beim Pflügen und noch mehr wenn der Landwirt vorher mulcht.
    Gruß Eisvogel


    Hallo Eisvogel,
    auch wenn ich nicht Hagen bin, trotzdem:
    Ein Landwirt wird sich wohl an die Empfehlung halten, noch vor der Blüte Gründünger zu verarbeiten.
    Irgendwo habe ich das mal gelesen, weil sonst die "ganze Kraft" in die Blüte geht, wie immer man das verstehen soll.
    In einer Forstbaumschule dürften "größere" Arbeiten zur Rodezeit im Herbst anfallen, wenn die Bäume verschult werden.
    Dann noch, wenn die Jungpflanzen auf die Flächen kommen.
    Das sind aber keine alle Flächen umfassenden Arbeiten.
    Es dürfte immer was blühen.
    Da Gründüngung dort hauptsächlich zur Vermeidung von Unkrautaufwuchs angewandt wird, dürften dort eigentlich nur Mäharbeiten anfallen.
    PSM die nach Ein- und Zweikeimblättrigen Pflanzen trennen,
    kann man nur bei Koniferen einsetzen.
    Versuch macht klug.
    Fragen würde ich trotzdem wegen PSM.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,
    ich kenne das leider anders. Der Senf kommt meist zum blühen. In diesem Jahr ist aber Heterich der Favorit der Landwirte und der steht seit ca. 3 Wochen in voller Blüte.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Zusammen,
    zunächst bitte ich den Schreibfehler zu entschuldigen. Gemeint war Hederich.
    Die Blüte ist weiß, vierblättrig und ca. 40-50 cm hoch. Ich kenne die Pflanze nur unter dieser Bezeichnung; was natürlich nichts bedeudet.
    Ich werde mich aber nochmal beim Landwirt schlau machen.
    Die Bienen sind auf jedenfalls scharf drauf.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk


  • Die Blüte ist weiß


    Ich vermute stark dass das dann Ölrettich ist ( siehe Sabienes Link ) Ölrettich ist eine klasse Gründünger, ist auch in vielen Bienenweide-Saatgutmischungen enthalten.


    Grüße
    Roland

    "Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht" D. Bonhoeffer


  •  
    Danke Lothar, danke an alle.
     
    Das ist es ja, es ist eben KEIN Landwirtschaftsbetrieb mit intensiver Betriebsweise. Und genau wie Du sagst, kommen nie alle Flächen in Bearbeitung. Erscheint mir durchaus geeignet, viel geeigneter als alle anderen Flächen in landwirtschaftlicher Nutzung, leider nicht allzu groß.
     
    Ich werde fragen und die Sache gegebenenfalls weiterbetreiben.
     
    Ansonsten wird es trachmäßig wohl immer schlechter werden. Seit der Umwandlung unserer Agrargenossenschaft in GmbH werden noch rigeroser Randstreifen mit genutzt, Feldhecken und Wirtschaftswege umgepflügt (Ist ja kein Problem mehr mit nem 150 PS Trecker) und Dünger und Chemie ("ist doch bloss noch Shampoo"; Originalzitat Geschäftsführer).
     
    Jetzt hat der örtliche NABU auch noch eine Initiative gestartet, u. a. das invasive Springkraut auszurotten...
     
    Ich habe jedenfalls 50 Robinien und je 30 Himmbeer- und Brombeersträucher geordert und werde im Nov. pflanzen und Pfähle schlagen. Die Pfähle werden Eisenstangen sein, damit das Umpflügen ("...uppps, war leider ein Versehen...") nicht allzu leicht vonstatten geht.
     
    Wo bekommt man preiswert Obstbäume her? 25,-€ für nen Apfelbaum ist mir ein wenig viel...
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Wo bekommt man preiswert Obstbäume her? 25,-€ für nen Apfelbaum ist mir ein wenig viel...


    Hallo Hagen, am billigsten: Unterlagen kaufen und selber veredeln.
    Evtl. mal um Hilfe beim Obst- und Gartenbauverein nachsuchen.
    Deren Vorteil: Mehr Bienen > mehr Bestäubung... :cool:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Wo bekommt man preiswert Obstbäume her? 25,-€ für nen Apfelbaum ist mir ein wenig viel...


    Nein, ist es nicht. Auslese und Vermehrung und mehrfaches Verschulen müssen auch bezahlt werden, und alles, was sonst noch dranhängt - deinen Honig gibt es ja auch nicht für 2€, oder?:wink:
    Leben und leben lassen, und für gute Qualität auch selber bereit sein zu zahlen....:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen