Münsteraner Modell

  • Hallo zusammen,


    hat hier jemand Erfahrung mit dem Münsteraner Modell?


    Ich habe alle meine Stände nach der Lindenblüte durch Brutentnahme und OS-Behandlung so ziemlich von der Varroa befreit bzw. die Anzahl der Milben sehr deutlich reduziert. Meine beiden Anfänger habe ich ähnlich behandelt. An den meisten Ständen sieht es auch gut aus.


    Aber an einem Stand sieht es dramatisch aus, auch eine meiner Anfängerinnen verliert Völker.


    Wir schieben es auf die Reinfektion durch Völkerzusammenbrüche und Ausrauben, bedingt durch unterschiedliche Behandlungsmethoden und -zeiträume.


    So nach dem Motto: Dieses WE kalbt die Schwiegermutter, nächste Woche hat die Kuh Geburtstag und ich habe gehört, daß man auch mit dem Auflegen von getrockneten Tannennadeln auf die Rähmchen die Varroa bekämpfen kann. Um Mitternacht eine tote Katze über die Friedhofsmauer werfen soll auch helfen.


    In dem Zusammenhang fände ich es hilfreich, wenn ähnlich wie bei der Faulbrut eine flächendeckende, gleichzeitige und kontrollierte Behandlung stattfände, die möglichst jeden Imker erfaßt.


    In Münster scheint soetwas zu laufen. Kann da jemand etwas über Erfahrungen damit berichten?


    Gruß, Klaus

  • ...
    In dem Zusammenhang fände ich es hilfreich, wenn ähnlich wie bei der Faulbrut eine flächendeckende, gleichzeitige und kontrollierte Behandlung stattfände, die möglichst jeden Imker erfaßt.


    ...


    Hallo Klaus,


    und was muss dann der Imker machen, der schon seit Jahren eine erfolgreiche behandlungsfrei Betriebsweise hat, um eine Ausnahmeregelung zu bekommen?


    ... oder ist das nur die typische deutsche Regulierungswut?


    Gruß
    Werner

  • Hallo !
     
    @ Klaus Maresch
     
    Auch von mir die Frage: Münsteraner Modell ?
     
    Brutentnahme und OX Behandlung sieht für mich sehr nach der neuen Kirchhainer Betriebsweise (LLH Hessen Bieneninstitut): "Vittale Völker durch komplette Brutentnahme" aus ?
     
    Hast Du einen Link zu dem Modell aus Münster (NRW) ?
     
     
    Eine gemeinsamme Varroa Behandlung ist sicher sinnvoll. Staatliche Aktionen klappen aber wie man weiß, nicht einmal im Faulbrut-Fall richtig. Vorallem wenn man erfährt das viel Imker in keinem oder nur ortsfremden Vereinen sind, da ist nichts von bekannt ... kein Standort, keine Völkerzahl, keine Kontaktdaten ... nichts ...
    [Wir haben z.B. im Flugradius (3km) eines Standes mind. je einen Imker ohne und einen im fremden Verein ....]
     
    Reinvasion ist dieses Jahr ein Thema ... vorallem wenn man mitbekommt wer alles Bienen hält und vor allem wie .... und es werden immer mehr !
     
    Dachte auch das der Varrodruck nicht soooo heftig ist dieses Jahr ... schein aber doch anders ...
     
     
    Gruß
    B.K.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Mittlerweile bin ich ein wenig schlauer, was das Münsteraner Modell betrifft. Bei diesem Modell ordnet der örtliche Veterinär nach § 15.2 der Bienenseuchenverordnung eine Maßnahme an, die in seinem Wirkungskreis flächendeckend die Varroabekämpfung zu einem bestimmten Zeitpunkt mit den dafür zugelassenen Mitteln regelt.


    Das finde ich prinzipiell gut und nachdem, was ich aus Münster höre, scheint es auch einigermaßen erfolgreich zu sein.


    Werner Egger : Was soll mit dem Imker schon sein, der eine erfolgreiche Behandlung macht. Darum geht es ja, das sollen alle machen.


    Das Problem ist doch, daß wenn von zehn Imkern sechs ihre Sache gut machen und die Bienenvölker der anderen vier zusammenbrechen und ausgeraubt werden, auch die zunächst erfolgreiche Arbeit der kompetenten Imker damit beeinträchtigt oder gar zunichte wird. Dann müssen die sechs qualifizierten Imker wieder ran und jede Behandlung, mit welchen Mitteln auch immer, stellt eine Belastung für das Bienenvolk dar.


    Ich finde das Konzept und die dahinter stehende Idee jedenfalls gut, sobald ich mehr Infos habe, gebe ich das weiter.


    Gruß, Klaus


  • Hallo Klaus,
    du hast meine Frage falsch verstanden. Du erwartest ein flächendecked kontrollierte Behandlung. Meine Frage bezog sich nicht auf den Imker der korrekt behandelt, sonder auf den Imker der eine Betriebsweise hat, die ohne Behandlung erfolgreich ist. Was muss dieser machen, damit er weiterhin ohne Behandlung seine Bienen halten kann?


    Gruß
    Werner

  • Hallo !
     
    ... sind wir jetzt da, wo ich in der persönlichen Diskussion mit einigen von Euch - vor ein paar Wochen schon mal war ...
     
    Was ist eigentlich eine Behandlung ?
     
    Gilt das Kirchhainer Modell (ohne AS Sommerbehandlung) dann auch als Varroabehandlung ... oder muß ich dann egal wie AS oder anderes in die Völker geben ?
     
    ... das klappt dann ja mit den ganzen unangemeldeten "Schwarz"-Imkern bestimmt bestens !
     
    Ich bin für einen "verpflichtenden" Grundkurs zu Bienenhaltung in dem die wesendlichen Maßnahmen erläutert und praktisch geübt werden.
     
    Das ist dann einmalig und gut !
     
    Aber meine Meinung habe ich dazu ja schon öfters erläutert.
     
    Gruß
    B.K.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Werner,


    Dein Konzept in allen Ehren und dieser Zustand wäre sicher der erstrebenswerteste. Als Bio-Imker bin ich sehr für eine möglichst medikamentenfreie Arbeit an den Bienen.


    Doch leider habe ich meine Bienenstände in einer imkerlich dichtbesiedelten Ecke und muß da auch mit Imkern klarkommen, deren fachliches Niveau unter aller Sau ist. Gerade jetzt hatten wir wieder einen beratungsresistenten alten Herrn im Gebiet Bornheim, der überzeugt war, weder Faulbrut noch Varroa zu haben. Mittlerweile hat er Recht, er hat jetzt nämlich keine Bienen mehr. Und der Kreisvorsitzende berichtete von frisch besuchten Ständen, auf denen bis jetzt noch keine Behandlung stattgefunden hat.


    Ich finde, daß es an Tierquälerei grenzt, wenn ich als Tierhalter nicht zu den mir zur Verfügung stehenden Mitteln greife, um meinen Tieren zu helfen. Dazu bin ich als Tierhalter ja schließlich auch verpflichtet.


    Wäre ich auf einer Insel der einzige Tierhalter, könnte ich auch versuchen, auf die natürliche Resistenzbildung zu warten. Das klappt aber nicht in einer imkerlich dichtbesiedelten Ecke und schon gar nicht in einer Erwerbsimkerei.


    Ich hoffe daher sehr, daß es demnächst zu einer amtlich verordneten Varroabehandlung bei uns kommt.


    Gruß, Klaus


  •  
     
    Ich hoffe daher sehr, daß es demnächst zu einer amtlich verordneten Varroabehandlung bei uns kommt.
     
    Gruß, Klaus


     
    Hallo Klaus,
     
    die Frage ist doch ob eine derartige Verordnung hilft ? Ich meine bezüglich der Varroa-Situation.
     
    Wenn du dran glaubst kann ich deine Hoffnung verstehen. Aber du siehst doch schon hier an den Reaktionen,dass Imker sich nicht rein reden lassen in ihre Betriebsweise. Ich hab Respekt vor zahllosen Imkern die seit Jahren trotz Varroa erfolgreich imkern und die Varroa-Behandlung in ihre individuelle Betriebsweise eingepflegt haben. Was sollen diese Leute machen wenn eine Verordnung kommt die ihnen eine neue bzw. veränderte Betriebsweise vorschreibt ? Varroa ist Teil der Betriebsweise. Das wird nie im Leben funktionieren, ist natürlich nur meine Meinung. Außerdem erreicht eine Verordnung schwarze Schafe oders altersstarrsinige Imker in keinster Weise, die scheren sich einen feuchten Kehrricht darum, wiederum nur meine Meinung.
     
    Wenn du mich persönlich fragst, in meine Betriebsweise lasse ich nur Leute reinquatschen denen ich vertraue.
     
    Eine Verordnug schafft nur eins. Mißtrauen unter den Kollegen, mehr Irritation, die Varroen kümmerts kein wenig.
     
    Was sagst du dazu ?
     
    Gruß Atouba :wink:

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)

  • Ja, das ist mal wieder eine typische Reaktion wie ich sie auch hier erwartet habe. Lauter Individualisten, die alles besser können und sowieso die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.


    Nun ist es so, daß ich mich einfach mal bei den Imkern in Münster erkundigt habe und siehe da, ich stoße da auf Imker, die mit dieser geregelten Art der Behandlung und deren Ergebnis sehr zufrieden sind.


    Das ist für mich maßgeblich. Ich gehe soweit zu sagen, daß ich Imker die da nach eigenem Gutdünken an ihren Tieren herumexperimentieren für verantwortungslose und egoistische Tierquäler halte, die ohne Rücksicht auf ihre Umgebung arbeiten.


    Wenn ich aufgrund der Haltung von solchen verantwortungslosen Tierhaltern selber gezwungen bin, eine oder mehrere zusätzliche Behandlungen meiner Völker durchzuführen bzw. Schäden an meinen Völkern feststelle, die auf der Laxheit oder dem Selbstverwirklichungsdrang solcher Tierhalter beruhen, geht mir das gehörig auf den Geist.


    Noch mal zur Erinnerung. Ich hatte sechs Stände mit rund 100 Völkern nach der Lindentracht, die bei uns in Bonn das Ende der Saison einläutet, gleichmäßig behandelt. Brutentnahme, OS-Behandlung, Auffütterung, also eine Art Kunstschwarm-Sanierung.


    Bei fast allen Ständen lief es auch hervorragend. Der Milbenfall war wie erwartet, jedoch hatten die Völker genügend Möglichkeiten anhand der späten Gartenangebote, ein neues Brutnest aufzubauen, also die Winterbienen-Generation hochzuziehen. Geschlossene Bruttafeln auf Dadant-Format, gut ausgebildete schlüpfende Jungbienen, keine Verkrüppelungen oder ausgeräumte Zellen bzw. Puppen u.ä. - alles was man sich als Imker so wünscht für die beginnende Einwinterung.


    An meinem Stand in Pützchen und 18km entfernt in Bad Honnef bei meiner Anfängerin jedoch begann Ende August der Einbruch der Völker. Übrigens hatte sie schön nach Lehrbuch im Frühjahr und Frühsommer auch regelmäßig Drohnenbrut geschnitten und kontrolliert - ohne jedoch Milben in nennenswerter Anzahl in den geschnittenen Drohnenrahmen zu finden.


    Sie hat jetzt noch ein Volk und es ist fraglich, ob dieses Volk noch zu retten ist. Übrigens liest sie diesen Thread auch mit und ist mit dem Hintergrund als Apothekerin dem Umgang mit Arzneien sowohl im Human- wie auch im Veterinärbereich durchaus gewachsen, will sagen, sie schüttelt nur noch den Kopf über einige der hier geschriebenen Beiträge.


    Ich verfolge die Diskussion um die Varroa seitdem es die Varroa in Deutschland gibt, hatte sie seinerzeit in den 80ern als einer der ersten in Celle gefunden.


    Im übrigen bin ich weiß Gott kein Freund der verordneten Behandlungen, den Umgang mit der Faulbrut bei uns halte ich eigentlich für lächerlich. Aber das ist ein anderes Thema. Vor einiger Zeit führte ich noch ein Telefonat mit dem Obmann der Schweizer Imker für die Bienengesundheit, da er in einem Zeitungsinterview eine Äußerung gemacht hatte, die mich stutzen ließ. Er sagte da sinngemäß, der größte Feind der Bienen sei der Imker. Etwas sarkastisch fügte er dann noch hinzu, man gäbe sich alle Mühe, den alten Schweizer Imkern nahezubringen, daß eine Lichtquelle im Bienenhaus nicht von Nachteil sei, damit könne man sehen, ob es Brutkrankheiten gäbe...


    In diesen beiden Briefen, die ich als Dokumentlink anfüge, steht meiner Meinung nach nichts, was man als Imker nicht akzeptieren könnte.


    http://honighaeuschen.de/filea…Muensteraner-Modell01.pdf
    http://honighaeuschen.de/filea…Muensteraner-Modell02.pdf


    Da tun einige hier schon so, als ob das einen Einschnitt in die persönlichen Rechte und Freiheiten bedeutet.


    Wer glaubt, es verantworten zu können, seinen Tieren nicht das Bestmögliche zukommen zu lassen, sollte vielleicht auch einmal daran denken, daß man als Imker stets indirekt in den Stöcken der Nachbarn mitarbeitet und eigene Fehler sich dort fortpflanzen.


    Nach glaubhaften Studien beträgt die Reinfektionsquote sanierter Völker durch unbehandelte bzw. zusammenbrechende Völker in der Nachbarschaft bis zu 100 Milben pro Volk und Tag. Dies erlebte ich grad live.


    Eine gleichzeitige und flächendeckend sorgfältig durchgeführte Behandlung der Bienenvölker eines einheitlichen Gebietes könnte dies unterbinden bzw. drastisch reduzieren.


    Und an dieser Stelle sei folgender Vergleich einmal gestattet. Wenn ich in einem Gebiet den großflächigen Ausbruch einer Seuche habe, dann wird diese Seuche nicht bekämpft, in dem man Patient A in drei Wochen zur Behandlung kommen läßt, Patient B sofort mit einem wirksamen Mittel behandelt, Patient C zur weiteren Verbreitung in einen Kindergarten schickt und für Patient D ein Schamane seine Dämonen beschwört. So in etwa läuft es aber mit der Bekämpfung der Varroa.


    Gruß, Klaus

  • Hei,

    Zitat

    Eine gleichzeitige und flächendeckend sorgfältig durchgeführte Behandlung der Bienenvölker eines einheitlichen Gebietes könnte dies unterbinden bzw. drastisch reduzieren.


    :lol: Ähm, ich kenne allein hier bei mir im Umkreis von 3km etwa doppelt so viele Völker wie mein AmtsVet, von denen eben die Hälfte nirgendwo gemeldet ist....
    Wie willst du die alle einfangen?

    Zitat

    Ich gehe soweit zu sagen, daß ich Imker die da nach eigenem Gutdünken an ihren Tieren herumexperimentieren für verantwortungslose und egoistische Tierquäler halte, die ohne Rücksicht auf ihre Umgebung arbeiten.


    Ähm, sorry, meinen Bienen geht es gut, und ich experimentiere nicht, sondern habe eine mittlerweile ausgefeilte Betriebsweise.
    Die "Experimentierer" sind die, die mit mittlerweile völlig wirkungslosen Maßnahmen wie Drohnenschneiden oder bereits sogar hier bekannter, aber nicht offizieller, Perizin-Resistenz *MEINE* Völker schädigen - nicht ich ihre!


    Die Varroa ist ein Parasit, in ihrem Interesse liegt es NICHT, ihre Wirte zu töten, und wenn wir nicht seit zig Dekaden versuchen würden, sie auszurotten, hätten wir längst flächendeckende VT.
    Jede Behandlung ist kontraproduktiv zu einer Anpassung - wie lange versuchen wir schon, Kakerlaken und andere Schadinsekten per Chemie zu killen?
    Es reicht ein einziges, todkrankes, schlappes Pärchen einer Art, um seine beginnende Resistenz zu vererben.
    Ich finde es angesichts deiner sonstigen Aktivitäten ziemlich befremdend, daß du die natürlich entstandenen Resistenzen in den USA (ganz zu schweigen von Primorski und jetzt NZ) so ignorierst.
    Jeder Epidemiker wird dir sagen, daß jede Behandlung nur und nichts als Resistenzen züchtet - es rettet kurzfristig Leben, aber tötet langfristig viel mehr.
    Die ferals in den USA waren 5-7 Jahre lang futsch, seitdem in alter Stärke zurück - aber: sobald sie in normale imkerliche Haltung kommen, sterben sie wie die Fliegen an Varroa - und du hinterfragst das nicht?
    Es ist kein Varroa-Behandlungs-Problem.
    Es ist ein Imker-Problem.
    Varroa und Bienen kennen sich, seit Jahrmillionen, wenn auch lange getrennt, aber wenn man sie machen läßt, unter naturgemäßen Bedingungen, kriegen die Bienen die Kurve - ohne varroafrei zu sein.
    Es gibt kein "Bienen ohne Varroa" mehr in Europa - aber du traust ihnen verdammt wenig zu, wenn du meinst, daß sie ohne Behandlung nicht überleben könnten.
    Sie können es, und es ist sch*** egal, wie das Umfeld aussieht, solange sie optimal versorgt werden mit Pollen und Nektar.
    Und verschont werden von diversen Agrarchemikalien/GVO.


    Ich hätte gerade von dir erwartet, daß du näher an den Bienen bist statt der (erfolglosen) Behandlung das Wort zu reden - das bringt nix.
    Umweltoptimierung hilft den Bienen viel mehr - und ein Umdenken, was Gute Imkerliche Praxis ist.
    Wie hoch sind die Schadstoffgehalte in den gängigsten MWs?
    Wie wirken die sich aus auf die werdenden Bienen?
    (aktuell gibt es grad einen Artikel im Stern oder Spiegel, was ein einziger Vollrausch einer schwangeren Frau mit dem Nervensystem und Gehirn des Embryos anstellt - um wieviel schlimmer müssen Nervengifte auf Bienenlarven wirken?)
    Wie wirkt es sich aus, wenn die Pollenversorgung in den Aminosäuren suboptimal ist?
    Wenn 1°C Differenz in der Bruttemperatur über Intelligenz einer Biene entscheidet, was macht dann ein Lysinmangel in Maisanbaugebieten aus?


    Ich kann mit einer Fliegenklatsche einzelne Fliegen töten, aber wenn ich Paral nehme, habe ich binnen drei Jahren resistente Fliegen....
    AS/OS sind die Fliegenklatsche, weil nur lokal wirksam und keine (?) Resistenzbildung möglich, aber alles andere bringt nur Resistenzen statt Anpassung des Parasit/Wirt-Verhältnisses.


    Wir müssen zu einem Gleichgewicht zwischen Varroa und Biene kommen, Varroa kann und muß langfristig zu einem Lästling degenerieren, aber das geht nicht mit offensiven Behandlungen.


    Und auch wenn du schäumst: hätten damals ALLE die Finger stillgehalten, statt reinzukippen, was nur ging, hätten wir heute kein Problem mehr.
    Ja, es hätte Verluste gegeben - die sind bei standardmäßigem Imkern unvermeidlich.
    Lies Dennis Murrell, und nach 30 Jahren als Profi in Amiland kann ihn nun wirklich niemand beschuldigen, nicht zu wissen, wovon er schreibt.


    Behandlung ist der falsche Weg - das verschlimmert nur alles.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen