• Ich bin grad ein wenig unsicher.
    Neulich kontrollierte ich, ob nach der AS-Behandlung alle Königinnen wieder legen. Leider waren 2 Stk. hin und Nachschaffungszellen in einem Volk bereits geschlüpft. Hab beim durchsehen eine schlappe Königin gefunden, die sich in eine Zelle verkriechen wollte aber die vermutete Andere fand ich nicht.
    So hängte ich eine Weiselprobe rein. ... 2 Tage später - nix. - Also wieder gesucht und ´ne flotte Junge gefunden. - die raus - Testwabe (war ja noch 2 Tage alte Brut da) wieder rein und Kö bestellt.
    Das ist jetzt 2 Tage her. Heut hab ich die Neue im Käfig mit festem Verschluss reingehängt.
    Nun verwirrt mich, daß auf der Testwabe keine Nachschaffungszellen angesetzt waren- nur offene mit Rundmaden und normal verdeckelte.
    Ich bin der Meinung, da sollte keine Andere drin sein, denn Brut war schon ´ne Weile ausgelaufen. Ich bilde mir auch ein, nur 2 WZ gesehen zu haben. Auch war das Volk heut sehr "aufbrausend", die haben gebrummt wie ein BMW-Reihenmotor.
    Jetzt bin ich unsicher und hab Angst um die Neue. Gibt es irgendwelche Anzeichen im Verhalten der Bienen zur Neuen an denen man erkennt, ob noch ´ne andere da ist?


    Viel Text - Sorry bin aufgeregt. Weisle das erste mal ´ne Fremde ein.


    MiG André

  • Hallo André,
    Panik ist ein schlechter Ratgeber, als Ruhe ist des Imkers Pflicht. Lass die Kg unter festem Verschluss im Volk. Übermorgen ziehe den Käfig mit den ansitzenden Bienen vorsichtig und betrachte das Verhalten der Bienen.
    Sitzen sie locker und lassen sich mit dem Finger leicht dazu bewegen ihren Platz zu verlassen oder sitzen sie eher aggressiv und "verbissen" am Zusetzkäfig.
    Bei Ersterem würde ich den Festverschluss gegen eine Zuckerteigverschluss tauschen und dann min. zwei Wochen: Finger raus.
    Bei aggressivem Verhalten ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ggf. unbegatteter Weisel im Volk.
    Suchen und raus und das Zusetzspiel wieder von vorne.
    Gruß Eisvogel
    PS: Wo ist eigentlich die schlappe Kg geblieben? Du hast geschrieben die lebhafte entfernt zu haben.

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk