Anwendung von "Cubitainern"

  • Zum Einfüttern habe ich sogenannte Cubitainer (mit Ambrosia) gekauft. Jetzt wollte ich sie aufsetzen und stellte fest, dass mir unklar ist, wie man die Behältern mit den Gitter-Steigrohren benutzt. Bei Holtermann erreiche ich telefonisch niemanden mehr, um nach zu fragen.


    Wer von Euch hat die Cubitainer schon benutzt und kann mir die Anwendung (besonders des Steigrohres) erklären?



    Holbee

  • 1. Cubitainer in einer Leerzarge oder bei der Hinterbehandlungsbeute im ausgeräumten Honigraum stellen.


    2. Nach dem Entfernen der perforierten Öffnung den Verschlussdeckel von der Hülle schrauben und das Steigrohr einführen. Dabei die Hülle weder hochziehen noch herunterdrücken.


    3. Eine Rähmchenleiste oder ähnliches über dem Steigrohr gelegt - verhindert das Hochdriften und erleichtert den Bienen den Einstieg.


    Grüße


    Dieter

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Wer von Euch hat die Cubitainer schon benutzt und kann mir die Anwendung (besonders des Steigrohres) erklären?
    Holbee


    Cubitäner auf die Folie stellen und die andere "Hälfte" der Folie hochschlagen und unter dem Cubitainer unterklemmen(Umlegen).So bauen sie Dir das nicht fest. Pappe aufreißen und an dem Deckel den Folientank erst mal ein wenig hochziehen(sonst läuft Dir mit Pech das Futter beim Aufschrauben in die Beute, da der Futterstand direkt unter dem Deckel ist). Dann am Gewinde festhalten und Steigrohr einführen. Bis es bündig im Gewindestück feststeckt. Jetzt das ganze wieder nach unten drücken bis das Steigrohr auf dem Boden aufstößt. Wenn Du ein rauhes Stöckchen oben quer rüberlegst, können sich die Damen gut abseilen. Vorher noch eine Futterspur legen, dann wird die Öffnung schneller gefunden. Nach Möglichkeit regelmäßig kontrollieren, nicht das etwas schief läuft und die die Bienen ersaufen.
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Holbee,


    wichtig ist das das Steigrohr bei geleertem Cubitäner nicht hineinfallen kann, sonst ersaufen die Damen im großen Stil (ist mir leider passiert)!


    Gruß
    Maisonkel

  • Ich werde dieses Jahr Ambrosia-Sirup einfüttern, weil ich bei 12 Völkern keine Lust mehr auf das Zuckergemansche habe. Soweit ich das verstanden habe, sind die Cubitainer wiederbefüllbar. Muß ich die Folienbeutel nach der Leerung auswaschen? Und eine Frage zum #5- wie kann das Steigrohr in den Behälter fallen, es sitzt doch im Gewindestück fest?!


    Gruß von
    zonia

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • ...
    viel einfacher geht das mit einer einfachen Futterwanne 12 ltr (PVC-Schüssel) mit Stroh als Schwimmer.


    Hallo KM,


    hast Du Cubitainer+Steigrohr schon ausprobiert? Ich finde, das hört sich schon ziemlich einfach an, was ist der Haken?

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    Terence McKenna

  • Der Haken ist: es ist neu. Und watt der Bur nit kennt, datt freet er nit!

  • :lol: Da hat Bernhard recht.
    Ich finde es toll, daß es die Cubitainer mittlerweile auch kleiner gibt (16kg), und auch Futterteig in kleineren Portionen - das hätte mir zu Anfängerzeiten viele Bienen gerettet, die so leider in saudämlichen Schüssel/Stroh-Lösungen ersoffen sind.
    Wenn ein Pate irgendwas *immer* schon gemacht hat, heißt das nicht, daß es mittlerweile keine besseren Lösungen gibt.:roll:
    (bei meinem Paten war ja schon Futtersirup des Teufels - Zucker selbst anrühren war Standard, und Futterzargen viel zu teuer :roll:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo KM,


    hast Du Cubitainer+Steigrohr schon ausprobiert? Ich finde, das hört sich schon ziemlich einfach an, was ist der Haken?


    Hallo,


    nein, habe ich nicht. Die bisherigen Berichte haben mich davon abgehalten.


    Mit einer Futterwanne von real, Plaza, Sky oder Famila ist die Einfütterung in 1 Woche schnell und einfach erledigt. Wozu brauche ich da noch einen Cubitainer mit problematischem Steigrohr?


    Nein, da bleibe ich lieber bei der einfacheren und kostengünstigeren und schnelleren Variante.
    Gruß
    KME

  • Hm, was soll an dem Steigrohr problematisch sein? Ob die Bienen durch ein Steigrohr oder sich an Stroh klammernd an den Stoff gelangen, ist doch vom Prinzip her erstmal Wurst. In Futterbehältern mit Stroh sind mir übrigens auch schon diverse ersoffen.
    Nochmal die Frage aus # 6: Was mache ich mit den Beuteln, wenn sie leer sind- auswaschen?

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    Terence McKenna

  • Hi,


    ich habe dieses Jahr auch mit dem Cubitainer gefüttert. Karton aufreissen, Verschluss abschrauben, Steigrohr rein und fertig ist die Laube... äh das Futtergeschirr.
    Noch nicht ganz...Die Verkäuferin hatte mir geraten das Steigrohr am Verschluss zum Schutz gegen das Hereinfallen zu befestigen. Wenn das Steigrohr reinfällt können natürlich auch Bienen ertrinken, ich weiss bloss nicht wie das Steigrohr reinfallen soll wenn man die Zarge nicht umkippt.
    Naja Sicherheit geht vor, also mit nem heissen Nagel ein Loch gemacht und eine Edelstahlschraube durch. Dann das Ganze in eine Leerzarge direkt auf die Rähmchen. Das nächste Mal würde ich den Karton auf Leisten stellen, dann bekomme ich ihn später sicher besser wieder raus :lol:


    Nach einer Woche waren die 16kg weg, zwischendurch hatte ich nicht nachgesehen. Für mich erstaunlich war, dass der innenliegende Platikbeutel vollständig leer waren, da hatte ich vorher Bedenken. Die Außenkanten liegen also wohl etwas erhöht im Karton damit der Rest in die Mitte läuft oder die Bienen haben irgendwo Strohhalme in der Beute versteckt.


    Kein Wildbau in der Leerzarge.
    Keine ertrunkenen Bienen zu sehen (aber ein paar Bienenbeine muss ich vermelden, die hinterher im Behälter lagen)


    Fazit: Das Füttern hat gut geklappt aber wenn ich mehr als drei Völker damit füttern soll murrt der Schotte in mir. Ich werde deshalb zonias Idee aufgreifen und versuchen die Cubitainer auszuspülen und nächstes Jahr wiederzuverwenden.


    Gruß
    Holger

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Hi,


    ich habe dieses Jahr auch mit dem Cubitainer gefüttert. Karton aufreissen, Verschluss abschrauben, Steigrohr rein und fertig ist die Laube... äh das Futtergeschirr.
    Noch nicht ganz...Die Verkäuferin hatte mir geraten das Steigrohr am Verschluss zum Schutz gegen das Hereinfallen zu befestigen. Wenn das Steigrohr reinfällt können natürlich auch Bienen ertrinken, ich weiss bloss nicht wie das Steigrohr reinfallen soll wenn man die Zarge nicht umkippt.


    Das Steigrohr kann im vollen Container aufschwimmen da leichter als Sirup. Wenn es bei der Futterabnahme wieder sinkt, kann es in den Behälter fallen und die Bienen hätten freien Zugang und ertrinken.


    Naja Sicherheit geht vor, also mit nem heissen Nagel ein Loch gemacht und eine Edelstahlschraube durch. Dann das Ganze in eine Leerzarge direkt auf die Rähmchen. Das nächste Mal würde ich den Karton auf Leisten stellen, dann bekomme ich ihn später sicher besser wieder raus :lol:


    Es reicht ein Stöckchen über das Steigrohr mit beide Enden unter den Karton zu klemmen. Eine andere Variante habe ich dieses Jahr gesehen: Einen Kieselstein in das Steigrohr. Leisten ist unnötig, einfach die Folie drunter lassen und an einer Ecke umschlagen.


    Nach einer Woche waren die 16kg weg, zwischendurch hatte ich nicht nachgesehen. Für mich erstaunlich war, dass der innenliegende Platikbeutel vollständig leer waren, da hatte ich vorher Bedenken. Die Außenkanten liegen also wohl etwas erhöht im Karton damit der Rest in die Mitte läuft oder die Bienen haben irgendwo Strohhalme in der Beute versteckt.


    Ich habe das mal bei ca. 25 Behältern nachgemessen. Es blieben maximal ca. 100ml zurück. Könnte natürlich auch an der Stellung der Beute liegen.


    Kein Wildbau in der Leerzarge.
    Keine ertrunkenen Bienen zu sehen (aber ein paar Bienenbeine muss ich vermelden, die hinterher im Behälter lagen)


    Wildbau hatte ich in den vergangenen Jahren auch nicht. Hier wurden in den vergangenen Jahren jedes Jahr im Gebiet an die 300 Pakete gefüttert. Bisher gab es noch keine Meldungen wegen Wildbau. Tote Bienen im Steigrohr kommen ab und an vor, die Völker haben dann in der Regel ein Krankheitsproblem (Varroa). Dann gibt es Völker, die das Futter nicht abnehmen, auch da ist in der Regel ein Varroaschaden die Ursache.


    Fazit: Das Füttern hat gut geklappt aber wenn ich mehr als drei Völker damit füttern soll murrt der Schotte in mir. Ich werde deshalb zonias Idee aufgreifen und versuchen die Cubitainer auszuspülen und nächstes Jahr wiederzuverwenden.


    Ausspülen haben hier auch schon welche gemacht. Nur mit der Wieder Verwendung war nichts. Da wurde lieber wieder fertig gekauft.
    Die Karton landen in der Regel im Altpapier, die Plastikbeutel im gelben Sack.
    Nur die Steigrohre werden überwintert.
    Das schöne an den "Cubitainern": Wer Lust hat, kann mit ihnen auch jedes mögliche Futtergeschirr befüllen.


    Da kann dann jeder sein Ding mit machen.


    Eine ähnliche Variante mit Weizensirup in Kanistern habe ich jetzt von einem Imker gehört. Der legt die Kanister in die Leerzarge, macht mit einem Steckdosenbohrer ein Loch oben rein und steckt das Steigrohr rein. Fertig.


    Gruß Hubert