Modifizierter super-vertikaler Warrébienenstock

  • Hallo miteinander,


    vor einiger Zeit habe ich folgenden Versuch begonnen.


    Hier das Dokument:


    http://www.bien-milb.de/Texte/Warre_Tree_Hive.pdf


    Ich arbeite mit den Erkenntnissen von Ian Rumsey und versuche diese auf die Warrébeute umzumünzen.



    Ziel des Projektes ist, herauszufinden, ob ...


    a.) ... das beibehaltene Seitenverhältnis bei Vertauschung der Maße von Höhe und Breite zum glei*chen Ergebnis führen, nämlich die Teilbarkeit der Zargen ohne Verwendung von Draht


    b.) ... die Orientierung der Sechsecke durchgängig in allen Zargen horizontal ist. Also die Spitzen des Sechseckes nach links und rechts zeigen. Und somit die These von Rumsey unterstützen, dass vertikale hohe Höhlungen immer zu einer solchen Zellorientierung führen


    c.) ... ob die Völker mit der Position und Form des Brutnestes, sowie der Ausrichtung der Zellen we*niger Schwierigkeiten mit der Varroa haben


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    Dieses Jahr habe ich die Beute besiedelt - hier läuft der Schwarm gerade ein (Naturschwarm, natürlich! :D ) (im Mai)




    Der folgende Link zeigt denselben Schwarm am Abend des Einzugs (Video). Die Bienen fliegen sich schon ein.


    http://www.selbstversorgerforu…s/Warre_SuperVertikal.flv


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    Heute habe ich den modifizierten Warré-Bienenstock auseinander genommen. Erste Einsichten!


    Projektziele:


    zaunreiter schrieb:


    a.) ... das beibehaltene Seitenverhältnis bei Vertauschung der Maße von Höhe und Breite zum glei*chen Ergebnis führen, nämlich die Teilbarkeit der Zargen ohne Verwendung von Draht


    (na)JA!
    Dieser Test hat funktioniert. Sie haben zwei-drei Waben angebaut, aber das führe ich darauf zurück, dass die Oberträger lichter liegen, als in der originalen Warré! Auch die Seiten sind nicht breit, sondern nur mit einem Häutchen angebaut! Nun gut, die Seiten finden sich so auch in einem Strohstülper mit 30cm .


    Nun bleibt herauszufinden, ob andere Maße auch funktionieren oder ob 20 und 30 cm "magische Maße" sind. :wink:


    zaunreiter schrieb:

    b.) ... die Orientierung der Sechsecke durchgängig in allen Zargen horizontal ist. Also die Spitzen des Sechseckes nach links und rechts zeigen. Und somit die These von Rumsey unterstützen, dass vertikale hohe Höhlungen immer zu einer solchen Zellorientierung führen


    NEIN!
    Die Zellenspitzen stehen in alle Richtungen, die Du ausdenken kannst :lol: 
    (Bienen eben)



    zaunreiter schrieb:

    c.) ... ob die Völker mit der Position und Form des Brutnestes, sowie der Ausrichtung der Zellen we*niger Schwierigkeiten mit der Varroa haben


    Nun gut, das bleibt abzuwarten. Wenn die Zellenspitzen in alle Richtungen stehen, ist einer der "Ian Rumsey-Aspekte" hinfällig. Alleine die vertikale Form des Brutnests wirkt sich nun noch auf die Varroa aus? Wir werden sehen.


    Honigwaben im modifizierten Warréstock:



    Die Waben waren nur minimal angedockt:



    Die Brutwaben im modifizierten Warréstock:


    Liebe Grüße
    Bernhard