Imkern in der TBH

  • Wie oben schon geschrieben möchte ich mir eine TBH bauen und habe mich gerade mal nach Holz umgeschaut.


    Was haltet ihr von Lärche Rauhspund 21mm? Kann man das nehmen?


    Interessierter

  • Hallo "Interessierter",
    wir haben eine Warré mit diesen Nut-und-Federn Brettern gebaut.
    Lärche läßt sich wie anderes Nadelgehölz verarbeiten und verzieht sich genauso viel oder wenig, je nach dem, wie trocken es ist bei der Verarbeitung und wie es hingestellt wird.


    (Zum Foto: Das Dach besteht auch aus Leimholzbretter. Oben ist Lärche und die Dachspitze ist ein Rest von einer Terrassendiele.)


    Was die Bienen zum Lärchenholz meinen, kann ich allerdings noch nicht sagen...
    Da fehlt noch die Erfahrung.


    Herzliche Grüße, Martin.

  • Hallo,


    ich habe dieses Jahr (Ende Mai) mit der Haltung von Bienen begonnen und mich für die TBH entschieden. Grund war u.a. dieser Thread und die Unterhaltung mit mehreren Magazin-Imkern, die mir ebenfalls sagten, dass das System funktionieren würde. Allerdings habe ich die Beuten etwas gegenüber dem Bauplan der LWG-Bayern angepasst, so dass ich eine Gemülldiagnose durchführen kann und eine Varroa-Behandlung von oben oder von unten durchführen kann. Der größte Vorteil der TBH ist in meinen Augen, dass ich sehr rückenschonend arbeiten kann. Da ich das Dach an Scharnieren befestigt habe, ist das größte Gewicht eine voll besetzte Wabe mit Honig.
    2 Beuten sind derzeit bewohnt. Gebaut habe ich sie aus Rauhspundbrettern 21mm. 2 weitere Beuten habe ich bereits für nächstes Jahr vorbereitet.
    Bisher bin ich recht begeistert vom Naturwabenbau. Sichtscheiben ermöglichen den Einblick in das Volk, ohne, dass man immer alles aufreisen muss.
    Voraussetzungen für den Schritt waren für mich allerdings viele Stunden lesen, ein paar Ansprechpartner und letztlich auch ein Imkerverein in meiner Nähe.


    Viele Grüße
    Markus