Dadant US 509 x 509 cm: Unterschiedliche Bodengrößen am Markt

  • Liebe Bienenfreunde,


    ich habe die Dadant US Beute erstmals bei Weber gesehen, das Maß - auch vom Boden- ist 509 x 509 cm.


    Da Weber nach Österreich hohe Versandkosten hat, habe ich bei den Behindertenwerkstätten Bergwinkel bestellt. Die Beuten aus Wermouth-Holz waren außergewöhnlich gut verarbeitet, eher ein Möbelstück als eine Beute, wie mir ein befreundeter Tischler sagte.


    Der Boden ist allerdings kleiner als die Zargen, etwa 480 x 480.


    Bergwinkel ist gerne bereit, mir Böden zu machen, die gleich breit wie die Zargen sind, weil ich sie auch so bestellt habe, das ist kein Problem.


    Warum aber gibt es am Markt kleiner Böden 480 x 480cm und Böden 509 x 509 cm bei dieser Beute?


    Gibt es irgendeinen Grund, Böden bei Dandant kleiner zu machen als die Zargen?


    Vielen Dank!

  • Drauf los getippt würde ich sagen dass es Dadantbeuten mit verschiedenen Holzdicken gibt. Die brauchen natürlich auch andere Böden.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
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  • Hallo Summ,
    dafür gibt es neben der Holzstärke noch einen Grund:
    Ein kleinerer Boden ist besser vor Nässe von oben geschützt,
    das ablaufende Wasser tropft an der breiteren Zarge unten ab.
    Ich habe zwar Bausätze von einem anderen Hersteller als hier genannte,
    aber so stand es dort als Grund dafür in der Beschreibung.
    Sicherlich ist solch konstruktiver Holzschutz den Fachleuten bekannt,
    hier gibt es ja Massivholztischler und ähnliche.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • summ
    es gibt nach meinem Wissenstand 2 unterschiedlicher Böden. Einmal jener der mit der Beute abschließt, d.h. gleiche Größe wie Brutraumzarge. Hier ist die Holzstärke gleich jener der Zarge. Dieser Boden hat keinen (!) Falz.
    Nachteil:
    Boden und Zarge verrutschen leichter, wenn diese neu (!) sind. Nach einigen Monaten sind sie aber i.d. R verkittet und sie verrutschen nicht mehr. Man kann diese Problem auch sofort mit etwas Wachs, welches man zwischen Boden und Zarge steckt, beheben. Oben fest draufdrücken, Fertig.
    Vorteil:
    leichte Trennung, läßt sich aufeinander verschieben. Kein Falz der ausbrechen (!) könnte. Gut für die Wanderung.


    Die andere Variante ist jener Boden der kleiner und deshalb ca. 1cm zurückgesetzt ist. Diese Böden haben in der Regel innen einen kleinen Falz.


    Vorteil:
    Boden und Brutraumzarge verrutschen nicht.
    Den Nachteil
    dass sie sich etwas schlechter trennen lassen, wenn sie naß ist, da sich dann das Holz, auch wenn es 1cm zurückversetzt ist, aufquillt.


    Ich habe nur Böden welche keinen Falz haben. Vom wassertechnischen ist da kein großer Unterschied, da das Regenwasser durch Wind, auch bei zurückgesetztem Boden, beide Teile aufquellen läßt. Es ist aber eine Tatsache, dass diese zurückgesetzten Böden etwas weniger aufquellen als die erste Variante. Meine Beuten stehen im Freien und haben alle nur ein 'Holzdach' mit Drucker-Alu-Platten (Abfallprodukt) umtackert. Eine Anstrich als Holzschutz hat keine meiner Beuten. Die Vergrauung des Holzes ist gewollt.


    Summ
    für Dich, für Deinen 2. Außenstand, Du wolltest doch noch ein paar Beuten in die Hanglage stellen, ist es aus meinem Blickwinkel nicht gänzlich wurscht. Du solltest darauf achten, dass die vorhandenen mit denen, die Du nun kaufen möchtest, kompatibel sind. Sprich, diese sollten gleich sein, sonst fallen Dir später mal die Haare aus vor Ärger, wenn die Teile vertauscht und dann nicht passen.
    Gruß
    Jonas