"I" wie Imker

  • Hallo Imkers!
     
    Während ich seit ein paar Wochen meine drei Ableger aufpäppel (damit's Prachtvölker werden), habe ich heute deren drei Behausungen zum 2. mal und ein T-Shirt zum 1. mal bemalt. Kommende Woche ziehen die Damen aus ihren Ablegerkisten um.
     
    Nachdem ich das Einheits-Grün etwas langweilig fand, wollte ich ursprünglich in knalligen Farben streichen. Da ich aber für zukünftige Erweiterungen einen guten Standplatz in einer Wiese bekommen kann, blieb es dann aus Gründen der Tarnung nur noch beim bunten Boden und Deckelrand. Im Garten werde ich wohl nur vier Völker stellen, nachdem ich nun über ein Jahr Erfahrungen mit drei "Exilvölkern" sammeln konnte. Ich habe mir Aufzeichnungen zum Zeitaufwand gemacht und kann den "Zusatzaufwand" ganz gut unterbringen. TV-Konsum ist schon fast eingestellt und im Vergl. zum Bogensporttraining ist Imkerei eine eher wenig zeitintensive Geschichte.
     
    Die Beuten sind Polystyrol-Segeberger im DNM-Rähmchenmaß. Ich werde aber im kommenden Jahr auch mal einen hölzernen (Bergwinkel?-)Versuchsballon starten...
     
    MfG
    Hermann

  • Hallo Hermann,
    "W" wie Wasserwaage besitzt Du nicht?
    Wie sollen da die Immen vernünftig bauen?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Hermann,
    "W" wie Wasserwaage besitzt Du nicht?
    Wie sollen da die Immen vernünftig bauen?
    Viele Grüße
    Lothar


    ... doch, doch. Aber das war jetzt nur das hingeklatschte Foto-Arrangement. Der Umzug hat noch nicht stattgefunden. Suche noch nach einem Ständer, der die Grasmaht erlaubt. Im Moment stehen die "Exilbienenbeuten" auf rel. niedrigen Balken - da wuchert der Rasen schnell mal zu hoch.

  • wollte ich ursprünglich in knalligen Farben streichen. Da ich aber für zukünftige Erweiterungen einen guten Standplatz in einer Wiese bekommen kann, blieb es dann aus Gründen der Tarnung nur noch beim bunten Boden und Deckelrand. MfG
    Hermann


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    also , wenn das jetzt die nicht knalligen Farben sind , was ist denn bei Dir "knallig":wink:
     
    Viel Erfolg mit den eigenen Bienen. (hoffentlich werden die beim direkten Anfliegen nicht blind:wink:)
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • ... Suche noch nach einem Ständer, der die Grasmaht erlaubt.


     
    Moin ,Moin aus Hamburg
    4 verzinkte Einschlaghülsen, 2 Kanthölzer eventuell OSB Platte mit Teerpappe.
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Tach zusammen!

    Zitat

    Suche noch nach einem Ständer, der die Grasmaht erlaubt.


    Ich umgehe das Problem, indem ich Gänse um die Beuten laufen lasse.
    Erfreulicher Nebeneffekt ist die hohe Meldebereitschaft der Gänse, wenn sich jemand in ihrem Revier bewegt -> Diebstahlschutz.


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • ...indem ich Gänse um die Beuten laufen lasse.


    Hallo Patrick,


    Gänse hatten wir auch mal als "Wachhunde": Erna und Kampfganter Gustav.
    Wir wurden jedesmal wach, wenn die Füchsin wieder eine geholt hatte. :evil:
    Bis wir dann draußen waren, war der Kampf aber schon zuende.
    Sieger war immer die Fuchsdame...:-(


    Auf Dauer wurde es uns zu teuer, die Füchsin zu mästen... :roll:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Nachdem ich das Einheits-Grün etwas langweilig fand, wollte ich ursprünglich in knalligen Farben streichen. Da ich aber für zukünftige Erweiterungen einen guten Standplatz in einer Wiese bekommen kann, blieb es dann aus Gründen der Tarnung nur noch beim bunten Boden und Deckelrand.


    Mir ging es ähnlich. Habe alle vormals grünen und braunen Beuteteile in "Flieder" gestrichen und bin sehr zufrieden damit. Deine orangenen (oranje) Beutenteile gefallen mir mitunter auch ausgesprochen gut!
    Im Raps dies Jahr hatte ich mir allerdings auch eher was gelbes denn was fliederfarbenes gewünscht.

  • Hallo zusammen!
    Die Thematik des Beute-Streichens hat mich auch umgetrieben und ich habe mich dann letzten Endes gegen Tarnung und für in meinen Augen ansprechende Optik entschieden.
    So haben meine Beuten jeweils einen gelben Boden und Deckel und die Zargen sind Grün, Rot, Blau und Braun gestrichen. Poppt natürlich in der freien Wildbahn ins Auge wie die Sau. Daher suche ich mir zum Wandern immer geschützte, idealerweise nicht einsehbare Standorte, am besten umfriedet und / oder in direkter Nähe menschlicher Behausungen, sodass auch jemand ein Auge drauf hat.
    Das schont nebenbei auch noch meine Nerven, denn trotz Tarnfarbe hätte ich bei völlig freistehenden Beuten keine Ruhe wg. Vandalismus, Diebstahl und Ähnlichem.
    @ Oranje: Die gleben Deckel sind im Raps echt klasse, die geben mit der Blütenebene des Feldes eine optimale Tarnung ab, zumindest auf den ersten Blick.
    @ Radix: Toi, toi, toi, der Fuchs war noch nie da, und auch Marder und sonstiges Raubgetier gehen nicht ran anne Gänse, auch wenn sie definitiv drumrumstreifen.


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!