Ameisensäure auch für Ableger?

  • Solala,
    habe es endlich geschafft, dass ich ein paar Ableger mehr habe die inzwischen auch schon recht schön wachsen. Die nächsten Tage werde ich meine Wirtschaftsvölker nun mit Ameisensäure gegen die Varroa behandeln. Bin mir aber nicht so sicher was ich mit den Ablegern tun soll.


    Ist Ameisensäure auch für Ableger geeignet oder sollte man diese mit etwas anderen behandeln? Ist es überhauppt notwenig, Ableger jetzt schon zu behandeln oder reicht es bei ihnen eine Oxalsäure Winterbehandlung durchzuführen?


    Liebe Grüße,
    die Feuerwehrbiene

  • Hallo Feuerwehrbiene,
    ich behandle meine Ableger ganz normal wie die anderen Völker mit 60% Ameisensäure auf Schwammtuch und im Winter träufle ich nochmal Oxalsäure in die Wabengassen.


    Gruß Maxi

  • Hallo Feuerwehrbiene,
     

    Vielen Dank.
    Füttert ihr vor dem Behandeln mit der AS (Schwammtuchmethode) erstmal etwas ein (5 Liter z.B.) oder behandelt ihr erst und füttert dann?
     
    Liebe Grüße


     
    nach dem Abschleudern wird sofort behandelt und dann mit der Auffütterung beginnen.
    wenn notwendig unterbreche ich die Auffütterung und mache nach 8 Tagen eine zweite Behandlung.
    Auch Ableger müssen jetzt behandelt werden.

    Herzliche Imkergrüße von


    Drohne

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  • Werden die Ableger mit der gleichen Menge AS behandelt?
    Meine normalen Völker habe ich immer mit 18ml AS (da 9 Zanderwaben) pro zarge behandelt. Da meine Ableger alle in einer Normalzarge sitzen, diese jedoch noch nicht komplett füllen, bin ich etwas unsicher wieviel ml ich nehmen soll. Der Raum in der Zarge entspricht ja dem gleichen wie in den normalen Völkern.


    Liebe Grüße,
    die Feuerwehrbiene

  • Hallo Feuerwehrbiene,
     
     
     
    nach dem Abschleudern wird sofort behandelt und dann mit der Auffütterung beginnen.


     
    drohne
    so kann man das nicht stehenlassen. Es ist sehr wichtig, nach dem abräumen "sofort" zu füttern, ca. 5 - 10 kg. Du nimmst ihnen zuerst den Wintervorrat und quälst sie anschließend mit AS. Bist du dir im Klaren in welchen Stress du die Bienen versetzt?
    Bitte zuerst denken was ihr da anrichtet, immerhin dauert so eine AS- Behandlung bis zu 14 Tage.
    Selbst wenn dem Volk etwas Honig (event. Brutraum) belassen wird, füttern vor der Behandlung ist zwingend.

  • Vielen Dank.
    Füttert ihr vor dem Behandeln mit der AS (Schwammtuchmethode) erstmal etwas ein (5 Liter z.B.) oder behandelt ihr erst und füttert dann?


    Liebe Grüße


    Es kommt darauf an wie "scharf" man abgeschleudert hat. Hat man die Bienen richtig ausgequetscht und sind kaum Futterkränze vorhanden sollte in jedem Fall eingefüttert werden! Ist aber noch genug Honig ( ca. 7- 8 Kg) kann nach dem abräumen gleich behandelt werden. Ich bin vom Schwammtuch ganz abgekommen, war mir zu schroff, mache alle Behandlungen mit AS ( 85%) mit dem Liebig Dispenser ( siehe auch Varroa Behandlungskonzept Baden- Württemberg( siehe auch www.uni-hohenheim.de/bienenkunde/), ist zwar ein bischen mehr Arbeit aber es lohnt sich.


    Gruß Alfons F. K.

  • Ich bilde schon einige Jahre Jungvölker aus Begattungskästchen (EWK oder DWK - gibt inzwischen auch modernere Namen für ähnliche Geräte).
    Aus einem Schutzhäuschen wird eine Weisel normal verwendet und die andere muss mit dem Rest-EWK vereinigt ein neues Volk gründen. Da diese längere Zeit ohne Brut auskommen mussten und keine Milben sichtbar sind, gibt's im ersten Jahr gar keine Behandlung. Dieses Jahr haben es sogar einige auf drei Zargen geschafft.
    Wäre die Tracht besser gewesen....


    In diesem Jahr sieht's mit der Entwicklung nicht ganz so toll aus. Aber vielleicht haben wir ja auch noch einen schönen Herbst.


    Die Ableger mit "Altweisel" von Anfang Mai füllen aber inzwischen auch zwei Räume / Zargen und werden wie normale Völker bahandelt.


    Grüße ralf_2