Königin "klein"

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    Du siehst das am besten wenn du mal von eindrohnbesamten nachziehst:)

    Die sehen alle gleich aus, egal wie aufgezogen, wenn ohne Fehler aufgezogen.

    Das geht von relativ klein und zum Brummer heranwachsend bis zu als unbegatteter Brummer der größer als manche begattete schlüpft, hin.

    Wenn die Umwelteinflüße immer gleich gut beim Aufziehen gehalten werden, entscheidet die Genetik ob groß oder klein. Kannst aber nie sagen: klein legt immer schlecht, oder groß immer gut.

    Es gibt sowohl kleiene Superqueens wie auch auch große, und die vererben das auch weiter.....

    Wichtig ist die bestmögliche Aufzucht der Queen von Anfang an!

    Siehe Stefan....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

  • Ok Schwarmköniginnen sind was den Pflegezustand angeht nochmal eine eigene Liga. Da kommen wir vermutlich mit gezielter Königinnenzucht nur mit viel Aufwand heran.


    Aber eine weitere interessante Studie in diesem Umfeld habe ich noch gefunden:

    Einfluss des Larvenalters, sowie Einfluss von Zusatzfütterungen (des Pflegevolkes) auf bestimmte Eigenschaften der Königinnen. (Untersucht an Apis Mellifera meda.)


    Demnach sind Nachschaffungsköniginnen im Mittel schlechter entwickelt, als Königinnen, die aus 1 tägigen Larven umgelarvt wurden. Aber besser, als solche aus 3 tägigen Larven.


    Neben Größe und Gewicht der Königinnen, wurde hier insbesondere auch die Kapazität der Spermatheka untersucht. (D.h. gut entwickelte Königinnen haben potentiell einen größeren Spermavorrat und können deshalb länger in Eilage bleiben, als schlechtere)


    Außerdem fördert eine Fütterung des Starters mit einer mit Vitamin B3 angereichterten Zuckerlösung allgemein die Qualität der Königinnen. Letzterer Effekt ist nicht zu beobachten, wenn eine ausgezeichnete Pollenversorgung besteht. Umgekehrt - man kann durch geschickte Ergänzungsfütterung den Auswirkungen eines Pollenmangels auf die Königinnen vorbeugen.


    Gruß

    Ludger