zugelassene Varroareduzierer

  • Hui Hui, aufgepasst!


    Zitat

    ...endogene Vergiftung mit Acetylcholin, da Acetylcholin nicht mehr in die beiden Bestandteile Acetyl und Cholin getrennt werden kann.


    Gilt das auch für Insekten? :confused:


    Vor allem in Kombination mit:


    Zitat

    Bei Insekten wirkt diese Stoffgruppe wie Acetylcholin am nikotinischen Acetylcholinrezeptor der Nervenzellen. Der Abbau durch das Enzym Acetylcholinesterase findet aber nicht statt.


    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Neonicotinoide


    Was für ein Auf und Ab, was für eine Manipulation am armen Rezeptor! Wissenschaftler vor: wie lest ihr die Unterschiede der beiden Wirkweisen von Coumaphos und Neonicotinoiden?


    Oje,
    Bernhard

  • Hui Hui, aufgepasst!




    Gilt das auch für Insekten? :confused:


    Ja, die Acetylcholinesterasen von Insekten und Wirbeltieren sind doch recht ähnlich.



    Vor allem in Kombination mit:
    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Neonicotinoide


    Was für ein Auf und Ab, was für eine Manipulation am armen Rezeptor! Wissenschaftler vor: wie lest ihr die Unterschiede der beiden Wirkweisen von Coumaphos und Neonicotinoiden?


    Coumaphos verhindert den Abbau des Neurotransmitters Acetylcholin. Der muß aber im synaptischen Spalt abgebaut (und damit unwirksam gemacht werden). Wenn er nicht abgebaut wird, kann er wieder an seine Rezeptoren binden und diese erneut erregen. D.h. es kommt zu einer Dauererregung, die zum Absterben der ensprechenden postsynaptischen Neuronen führt.


    Neonicotinoide sind Agonisten des Acetylcholins. d.h. sie binden wie Acetylcholin am Rezeptor und erregen damit das postsynaptische Neuron wie Acetylcholin auch, aber sie "kleben" am Rezeptor und "gehen nicht ab". Das Resultat ist dasselbe wie bei den Phosphorsäureestern: Dauererregung - die auf keinen inhibitorischen Reiz mehr reagiert - und dann Absterben von Neuronen.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Also ist eine Kumulation der Effekte auf die Acetylcholinrezeptoren zu erwarten, wenn beide Stoffe zusammenkommen?!


    Bernhard

  • Eine Flutung mit Acetylcholin plus Besetzung der Rezeptoren und dadurch Dauererregung...


    Das sollte eigentlich ziemlich letal wirken. Ja - da stellt sich mir die Frage nach der Verteilung und Wege im Körper der Biene. Wie werden die Wirkstoffe aufgenommen und im Körper verteilt, bis sie an die Nerven gelangen?


    Und welche Nerven gibt es rund um den Darm der Honigbiene? Ich bin überzeugt, dass die dort ansässigen Nerven als erstes geschädigt werden. Und vielleicht subletale Schäden oder Effekte anrichten. Wie das Öffnen des Ventils zum Mitteldarm, so dass ein Austausch an Mikroben stattfinden kann. Oder die Grenze des Darms aufweicht, der die Mikroben vor dem Eindringen in die Hämolymphe schützt.


    Bernhard

  • wäre nett, wenn hier mal jemand eine Spräche verlauten lassen würde, die man in diesem Lande allgemein versteht...
    Das Laborantendeutsch könnte man vielleicht auch per PM kommunizieren - daß Ihr ganz tolle Hechte seid, wissen wir hier schon länger................


    Daß viele Euch nicht verstehen, auch. Oder ist wohl so gewollt?


    Grüße ralf_2

  • :lol::lol::lol:Geil Bernhard, echt ...:lol::lol::lol:

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“