AS, Thymovar & OS?

  • Meine Varroa-Behandlungsmethode Methode bisher:


    Anfang August 50 ml AS und nach zehn Tagen erneut 50 ml AS durch Verdampfung mit Tropfflasche und Teller.


    Dann evtl. im September im Bedarfsfall eine dritte Behandlung mit 50 ml AS wg. der möglichen Reinvasion von fremden zusammengebrochenen Völkern die sich nun einbetteln.


    Im Winter dann noch OS in der Brutfreien Zeit mit der Träufelmethode.
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    Nun habe ich von Thymovar gehört und überlege ob es nicht besser ist, auf die AS Behandlung im September zu verzichtet und stattdessen eine Langzeitbehandlung mit 2 Streifen Thymovar zu machen.


    Was ist besser und schoneneder, was meint ihr?

  • Die allerbeste Methode ist die die man beherrscht!


    Die größten Verluste gibt es immer dort, wo beim Experimentieren eigene Fehler nicht erkannt werden oder wo Verfahren stereotyp aber eben nicht exakt nachgemacht werden. Wenn es nicht gravierende Gründe gibt, sollte man sein Varroa-Bekämpfungsverfahren bzw. -Konzept ungefähr sooft wechseln, wie das Rähmchenmaß!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • ... sollte man sein Varroa-Bekämpfungsverfahren bzw. -Konzept ungefähr sooft wechseln, wie das Rähmchenmaß!


    Hallo Henry,


    jetzt weis ich auch warum so viel von den alten Hasen noch Perizin einsetzen:evil:.


    PS.: Ich weis was Du meinst:wink:! Aber sollten wir nicht ab und zu über den (eigenen) Tellerrand sehen?


    Frank

    Hätten wir was getan, als noch Zeit war, bräuchten wir uns nicht vorzustellen, wie es wäre, wenn wir was getan hätten, als noch Zeit war.

  • Aber sollten wir nicht ab und zu über den (eigenen) Tellerrand sehen?

    ankieken, nicht anfassen und ooch nich inkoofen.


    Solange die zumindest versprochenen Vorteile eine anderen Verfahrens den unbewerteten Verlust an Erfahrung mit dem alten, nicht wenigstens aufwiegen, darf man natürlich trotzdem gerne wissen, was es noch so gibt. :wink: In dem Beitrag hier oben, steht zur Frage: "Warum?" garnüschd. Und ausprobieren ist kein Grund!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • perizin macht Rückstände. Das allein genügt, um es nicht mehr einzusetzen.

    Wann genau hast Du es zuletzt eingesetzt. Wann hast Du Rückstände in Deinem Honig gefunden? Oder erzählst Du etwa Hörensagen nach?


    Perizin ist das derzeit wirkungsvollste Akarizid für Bienen. Schon allein das genügt, es zielgerichtet einzusetzen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Nanana, langsam mit den jungen Pferden. Habs noch nie eingesetzt. Und hierzuland ist es verboten, aus gutem Grund. Seitdem ist die Varroabehandlung billiger geworden. AS und OS sind konkurrenzlos billig. Thymolprodukte werden auch eingesetzt, wenn man mehr ausgeben will.
    Ja ich hab schon Wachsproben gesehn die belastet waren. Ja im Rahmen unserer Nationalmarke für Honig hat man es nachgewiesen, leider wird die Untersuchung nicht Standard, da zu teuer. Sonst käme man Honigimporteuren schnell auf die Schliche, Importhonig ist nicht zugelassen bei der Nationalmarke