Sind unsere Beuten zu breit?

  • Hallo,
     
    bei der Beobachtung meiner Ableger und Schwärme (fast alle auf 2 Zargen DN, Segeberger) ist mir aufgefallen das die immer zuerst 3-5 Waaben Breit bauen und dann nach oben so wird dann etwas gewartet bis es dort zu eng wird, dann wird geschwärmt oder doch zur seite erweitert, weil nach oben nicht mehr geht.
    Und wenn man die "natürliche Behausung der Bienen sich ansiht, den Baumstamm ist der der ja auch eher hoch als breit.
    Und die Waré ist ja auch viel höher als breit...
    Würden dann unsere Bienen nicht dann in smaeren höheren Beuten besser gedeien?
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Kann ich nicht bestätigen, ich habe 8 (36mm) oder 9 (32mm) Waben pro Zarge und bei mir wird zargenweise gebaut, auch bei drei Zargen. Erst wenn eine Ebene voll belegt ist (Aussenwaben schwächer) wird in die Länge gezogen.


    Gruß Tom

  • Schwärme bauen bei mir in DNM-Kisten mit 11 (35mm) oder 12 (32mm) R meist 9 W breit, wobei erste und neunte W nur Herzen sind wenn der Schwarm mittig sitzt. Beim Auffüttern wird dann der Rest ausgebaut.
     
    Ich denke 9 W würden in der Breite genügen.
     
    Mollinski

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Nach meiner bescheidenen Beobachtung unterscheiden sich die Völker auch bei gleichem Warre Angebot. Manche bauen erst sauber eine Zarge aus bevor sie an die nächste gehen, andere bauen sehr schnell nach unten auch wenn die oberste noch nicht ganz voll ist.
    Ob dies mehr am Standort (sonniger / schattiger) oder mehr an der Herkunftlinie liegt kann ich noch nicht sagen.


    So wie Baumhöhlen nicht standard-genormt sind, so gibt es auch Unterschiede bei den natürlichen Bewohnern. :)


    Viele Grüße
    Konstantin