Wie stark quillt Holz

  • Hallo zusammen,


    bei meinen kompatiblen Beuten aus Fichte ist mir aufgefallen, dass diese nicht maßhaltig sind. Die Zargenhöhe hat nicht die erforderlichen 229 mm, sondern 231 bis 234 mm. Die Zargen sind mittlerweile 2 Jahre im Einsatz und sind mit Osmo Landhausfarbe gestrichen, von Anfang an.
    Kann die Abweichung durch quellen des Holzes entstanden sein?
    Gibt sich das, oder sollte ich die Zargen nachbearbeiten?

  • Hallo Boris, nacharbeiten macht schon Sinn.
    Die Damen kleben ja alle Ritzen zu.
    Macht immer Spaß, die dann abzuheben...:roll:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo zusammen,


    bei meinen kompatiblen Beuten aus Fichte ist mir aufgefallen, dass diese nicht maßhaltig sind. Die Zargenhöhe hat nicht die erforderlichen 229 mm, sondern 231 bis 234 mm. Die Zargen sind mittlerweile 2 Jahre im Einsatz und sind mit Osmo Landhausfarbe gestrichen, von Anfang an.
    Kann die Abweichung durch quellen des Holzes entstanden sein?
    Gibt sich das, oder sollte ich die Zargen nachbearbeiten?



    Hallo Boris


    Habe mal einen Gesellenbreif als Schreiner bekommen. Da wird viel um schwinden und quellen gelehrt. Tabellen gibt es, aber normalerweise stellt sich der Mittelwert ja erst mit der Verwendung ein. Nacharbeiten macht Sinn, da du ja meistens die gleichen "Umweltbedingungen" bei der Verwendung hast. :u_idea_bulb02:


    Und für alle Selberbauer noch der Heimwerkertip:


    Holz verändert sich in der Breite stärker als längs der Wuchsrichtung => evtl verleimte Platten stehend verarbeiten...... oder Schwundfreies Holz (siehe das Buch "vom richtigen Zeitpunkt") auftreiben.


    Grüße Stephan

  • Tabellen gibt es, aber normalerweise stellt sich der Mittelwert ja erst mit der Verwendung ein. Nacharbeiten macht Sinn, da du ja meistens die gleichen "Umweltbedingungen" bei der Verwendung hast. :u_idea_bulb02:
     
    Und für alle Selberbauer noch der Heimwerkertip:
     
    Holz verändert sich in der Breite stärker als längs der Wuchsrichtung => evtl verleimte Platten stehend verarbeiten...... oder Schwundfreies Holz (siehe das Buch "vom richtigen Zeitpunkt") auftreiben.


     
     
    Hallo zusammen!
     
    Stephan
    Erster Absatz volle Zustimmung!
     
    Verleimte Platten: Meinst Du Sperrholz oder Leimholz? Bitte definiere, was Du unter "stehend verarbeiten" meinst. Liegend verrichte ich nur bestimmte Tätigkeiten :-)
     
    Zur Beachtung an Selberbauer:
    Das im Beutenbau heute vielfach verwedete Leimholz ist getrocknet für Verwendung im Innbereich (Feuchte unter 15%) Wenn es für Beuten verwendet wird, erhöht sich im Gebrauch die Feuchte auf über 20%. Damit kann sich also eine Zarge mit ca 22 cm Höhe leicht einige Millimeter (Mittelwert 2% von 22cm = ca. 4mm "vergrößern" und damit stimmt danach der Beespace nicht mehr. Die Bienen verbauen den Zwischenraum. Also: Anpassen, sobald sich die Magazine im Freien akklimatisiert haben.
     
    Im weiteren Gebrauch unterliegt das natürlich immer Feuchtigkeits- Schwankungen, aber in einem Bereich, der unbedeutend ist.
     
    Herzliche Grüße von einem Meister der Schreiner :daumen: