Varroaproblem gelöst?

  • Mich irritiert, daß ich dieses Jahr kaum oder gar nicht V-Milben
    in den Windeln finde.
    Letztes Jahr war es auch so. Ich hatte nur wenig AS behandelt,
    nur über 2 Tage.
    Meine Frage ist nun, wie weit kann ich das jetzt machen, mit der
    AS-Behandlung. Wie vorsichtig oder wie forsch darf ich sein.
    Ich behandele lieber wenig, wegen der >Bienen.
    Gibt es ein Konzept für dieses Jahr, wie man das am besten macht?
    Ist ja erst July, trotzdem frage ich lieber früh.
    Gruß, Pia

    ich würd gern mit den Bienen fliegen...

  • Mach halt 'ne AS-Schwammtuchbehandlung und sieh was fällt.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Letztes Jahr gabs kaum natürlichen Milbenfall, auch nach der AS-Behandlung nicht sehr viel.
    Bei der Restentmilbung sahs dann aber ganz anders aus!


    Ich würde in jedem Fall behandeln, egal was vorher auf der Windel zu sehen ist.
    Die Bienen kommen wesentlich besser klar mit der richtig angewandten Behandlung, als man allgemein vermuten möchte.
    Varroabehandlung ist ein festes Programm, das immer durchgezogen wird.

  • Hallo Pia !
     


     
    Welche AS Behandlung hast Du durchgeführt Stoß- oder Langzeit ?
     
    Varroakontrolle mit Bodenschieber (Windel):
    Diese Methode ist sehr zuverlässig und im Verhältnis zur Bodeneinlage (mal fallen mehr mal weniger Milben, mal sind Ameisen da die Milben holen, mal sonstiges Getier, oder die Bienen können dort aufräumen und es sitimmt nicht ...
     
    Ich Empfehle - gerade weil Du wenig behandeln möchtest - von hier:
    Mach einfach eine Befallskontrolle wie in Varroa unter Kontrolle auf Seite 7 beschrieben.
     
    Die aktuellen Befallschadschwellen werden unter anderem nach dem Konzept > Naturgemäße Völkerführung und Krankheitsbekämpfung < (LLH BI Kirchhain) so gesehen (in Abweichung zu VuK Seite 7):
     
    Juli: 1Milbe/10g
    August: 2Milben/10g
    September: 3Milben/10g
    Oktober: 4Milben/10g
     
    Sind die Befallsraten nicht höher, muß keine Sommerbehandlung durchgeführt werden ...
    ... aber insb. im Okt. auf Re-Invasion achten.
     
    Oxalsäure würde ich 1x träufeln im brutfreien Zustand der Völker durchführen.
     
    Konzepte ohne Medikamente oder Säuren kann man nur empfehlen wenn Du keine Tracht (die Du ernten möchtest) mehr erwartest.
     
    Gruß
    B.K. A.l.e.x.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Pia,


    hast du Ameisen in der Nähe? Die können die Milben aus der Windel klauen und schon hat sich der Milben(ab)fall aufgelöst. :wink:


    Behandeln: Ameisensäure nach Liebig. Und im Winter Oxalsäure.


    Im Verein haben sie gesagt: Die 1. Behandlung nach dem Abräumen des Volkes, und danach erst Einfüttern
    wegen der Luftfeuchtigkeit die beim Eindicken des Zuckerwassers entsteht, sonst ist die AS -Konzentration zu gering.