Schleudermotor selbst gebaut ( Schleuderhexe )

  • Hallo, liebe Imkerfreunde,


    da ich selbst vor einiger Zeit nach Infos zum Selbstbau bzw. Anbau eines Motors an eine Honigschleuder ohne Erfolg im Internet gesucht habe, habe ich nun mein eigenes Experiment veröffentlicht:
    "Den Bau eines Motorantriebs für eine Honigschleuder mithilfe eines Wäschetrockner-Motors".
    Es funktioniert fantastisch und man spart über 300,- EUR. Solche Motoren gibt es bei 3-2-1 schon für 30,- EUR.


    Hier die Infos: http://picasaweb.google.de/churchy30/ImkerInfos#


    Mit herzlichem Immengruß
    Churchy

  • ... schönen Idee, schöne Bilder.


    ...wie schnell dreht denn Deine Schleuder jetzt?
    Hast Du schon mal damit geschleudert?
    Wabenbruch?


    ... habe mir jetzt Dein Video angeschaut. Huch... das scheint mir etwas zu schnell zu sein. Bei vollen Waben wird's wahrscheinlich ein Problem geben.


    Trotzdem eine gute Idee und pfiffige Idee. "...Versuch' macht kluch..."habe ich mal irgendwo gelesen. Das trifft hier zu.


    Nachtrag
    habe auf den anderen Videos nun gesehen, dass Du immer Aus/Ein stellst um die U/min zu regeln. Ok, so ist das natürlich auch regelbar. Dann muß man aber dabei stehen und immer ein Auge drauf haben.
    Noch ein Tipp.
    Beachte bitte, dass der Motor gänzlich zum Honigkorb abgedichtet ist, notfalls mit Silikon oder Abdichtband, denn es sollten keine Motorstäube in den Honig 'fallen' können.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von jonas () aus folgendem Grund: nachtrag

  • Hallo Churchy,


    gute Idee, gute Arbeit!
    Ich würde einen Bohrmaschinen-Dimmer zur Geschwindigkeitsregelung dazwischen setzen...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin,


    schöne Idee! Eine Schleuderhexe ist das trotzdem nicht. (nur um hier schonmal der Abmahnung durch den Hersteller zuvor zu kommen :wink:) Die nämlich hält die einmal eingestellte Geschwindigkeit konstant und schleudert, wenn ich das will, 16 Stunden und länger hintereinander. Dabei glüht der Motor im Design der 40er jahre zwar fast, aber er hält. (und hält und hält, wie der Reifen von Reifen-Schwarz.) Jahrelang im Berufsimkereieinsatz. Eine echte Schleuderhexe, die problemlos auch 24- und mehr-Wabenschleudern dreht, ist durchaus ihren Preis wert, vor allem weil ich damit eben auch sehr lange bei niedriger Geschwindgkeit schleudern kann. Für dickflüssige Honige aus unbebrüteteten Waben oder Radschleudern ist das entscheidend.#


    Dennoch finde ich Deine Idee, gerade für die typischen Klein- und Gebrauchtschleudern für sehr geschickt. :liebe002: Denn niemand würde wohl an eine 50-Euro-Dreiwabenschleuder einen 360-Euro-Motor drankaufen. Und für die jeweils kurzen nur die Trägheit zu überwindenden Schleudergänge dürfte der Motor auch standhaft genug sein, schließlich ist das ja ungefähr sein alter Aufgabenbereich. :daumen:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder