Schimmel unterm Deckel

  • Hallo!


    Ich habe seit einigen Wochen meine ersten Bienen in Sabi(e)ne-Beuten.
    Mein Problem nun: Es schimmelt unterm Deckel.


    Der Deckel besteht aus einem Dachlattenrahmen mit 8mm Sperrholzplatte drauf und von oben mit einer Offsetdruckplatte aus Aluminium eingeschlagen. Der Schimmel blüht an der Unterseite der Sperrholzplatte.
    Ich habe Futterzargen drauf.


    Habt Ihr einen Tipp, wie was man dagegen tun kann?


    Meine erste Theorie: isolierender Innendeckel, um Kondenswasser unterm Deckel zu verringern.


    Für Tipps dankbar,
    Innik

  • Es schimmelt unterm Deckel.


    Hallo Innik,


    ich habe auch Sabines...
    Und ich nehme auch Offset-Alu.


    Deckel-Innenisolierung wird gerne von Ameisen zerbröselt. Habe ich wieder weggemacht. Dämmung von Holz ist völlig ausreichend.


    Ich nehme auch innen nur Offset-Alu (aufgeklebt).
    Kein Schimmelproblem mehr...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Im Deckel aufgeklebt? Interessant.
    Dann könnte auch Kelterlack im Deckel von unten eine Option sein, damit die Freuchtigkeit nicht ins Holz einzieht...?


    Ich werde in jedem Fall neue Sperrholzplatten sägen lassen, diese präparieren und die Schimmelbretter rausschmeißen...


    Danke,
    Innik

  • Nabend!
    Woher kommt denn die Feuchtigkeit im Aussendeckel innen?


    Gibts eine Skizze von den beiden Deckeln - oder hab ich da was übersehen?


    Ich mach mir auch grad gedanken, wie die optimale Deckellösung ausfallen sollte ... Zugdicht sollte er sein, der Innendeckel. Wenn man mit Folie auf den obersten Oberträgern arbeitet, dann spielt es wohl keine Rolle ob die Deckel irgendwie atmungsaktiv sind.


    Momentan tendier ich zu folgendem Aufbau:
    Beespace hab ich oben. Der Innendeckel ist nur ein Rahmen mit stabilem Fliegengitter unten und evtl. ein paar streben für die Stabilität. Innen kommt eine atmungsaktive Isolation rein. Denke da an Weichfaserplatte.


    Der Aussendeckel ist durch entsprechende Abstandsklötze voll unterlüftet und sollte innen (Kondensat) und aussen (Regen) wasserdicht (beschichtet) sein.


    Durch das Gitter könnte bei herausgenommener Isolation nachgefüttert werden (Leerzarge mit Kunststoffbox und Schwimmhilfe) , Bienenfrei und ohne den Innendeckel abzunehmen. Auch der erste Blick auf die Oberträger erfolgt durch das Gitter Bienenfrei, die ersten Rauchstösschen gehen durch das Fliegengitter.


    Stockfeuchtigkeit kann durch die Faserplatte nach aussen und schlägt sich am Aussendeckel innen nieder, dort kann es durch die Hinterlüftung wieder verdunsten. Je nach Bedarf kann die Isoschicht sehr dünn oder auch dicker ausfallen ... die Folie auf den OT entfällt komplett.


    Ist diese Theorie o.k? ... oder hab ich einen Denkfehler? Wie schaut das im Sommer, wie im Winter aus?


    Der gekaufte Musterdeckel von Weber (Liebigbeute) hat auf dem Rahmen unten einfach eine Sperrholzplatte getackert - und da die Mehrschicht ist, hat sie auch flächige Leimschichten, die vermutlich nicht atmungsaktiv sind.


    Ist die Folie auf den OT dann wie eine Dampfsperre zu sehen? Hab ich bei meiner Idee oben dann irgendwo den Taupunkt in der Weichfaserplatte samt Schimmelproblem?