Tee in das Futter mischen

  • Hallo Olli,


    nun hast´e den Salat: wie so oft in diesem Forum hast Du jetzt Infos aller Richtungen und kannst versuchen, die Wahrheit - falls es die in diesem Fall gibt - herauszufinden...


    Was die Darmbelastung betrifft las ich darüber erst, als ich die Bienen mit Tee-angereichtertem-Futter aufgefüttert hatte. Sorgen habe ich mir dann schon gemacht zumal ich auch etwas zuviel Tee genommen habe. Diese Sorgen waren aber im Nachhinein unbegründet da ich trotz des strengen und langen Winters keine Kneif-Hintern-zusammen-Bienen beobachten konnte, die sich in ihrer Not in die kalte Winterluft gestürzt hätten und erfroren sind. Mit anderen Worten: alles war normal, keine Verluste, normale Entwicklung usw.


    Falls Du den von mir erwähnten Artikel von G. Peukert nicht besitzt und mehr über sein Erfahrungen wissen möchtest, schicke ihm doch einfach eine Mail mit Deinen Fragen: georg.peukert@ t-online.de


    Habe noch viel Tee übrig und bin mir noch nicht schlüssig, ob ich ihn selbst trinke oder wieder den Bienen zukommen lasse...


    Viel Spaß beim Nachdenken wünscht
    Henry

    Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. (Anais Nin)

  • Iwo so schlimm isses nisch. Ich werde es so machen - jetzt wo ich noch keine/minimale Erfahrung habe werde ich keine Experimente machen und wenn ich die Situation abschätzen kann werde ich das mal bei einem Volk probieren. So in 5-8 Jahren oder vielleicht doch eher? Dieses Jahr zumindest nicht. :)
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Ich glaube, da ist eher der Wunsch der Vater der Gedanken...

    Wenn ich beobachte, daß Bienen bevorzugt an "verunreinigten" Tränken trinken, z.B. Kompostbrühe, Jauche, dann ist es wahrscheinlich schnurzpiepegal, ob einer Tränke auch noch ein paar Gramm Teeblätter beigemischt werden oder eine Prise Salz.



    an den verunreinigten Tränken tanken sie, weil diese Mineralien enthalten, den Biene ist es also nicht schnurzpiepegal, wie du deinen eigenen Ausführungen entnehmen kannst. Sie benötigen Spurenelemente die durch z.B. den Kamillentee und die Prise Salz beigfügt werden. Wichtig ist die geringe Beimengung, in Spuren eben...noch wichtiger ist, dass sie genügend Honig zum Überwintern haben, da ist garantiert alles drin was sie brauchen.

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)

  • Sie benötigen Spurenelemente die durch z.B. den Kamillentee und die Prise Salz beigfügt werden. Wichtig ist die geringe Beimengung, in Spuren eben...noch wichtiger ist, dass sie genügend Honig zum Überwintern haben

    Alles nacherzählter Bio-Schnulli, Kompletter Unsinn und ökoimkerliche Naturidyllenstory.


    Komplett trockene Völker, die nur und ausschließlich Winterfuttersirup (damals Zucherwasser) und Pollen zum Brutstart bekommen und nicht mehr ausfliegen können, überwintern nicht nur problemlos, sondern genausogut wie Völker denen zudem ein Teil oder ausschließlich Blütenhonig belassen wurde. Je höher der Honiganteil desto schlechter die Überwinterung. Das ist kein Witz, das ist Feudenstein und so um 1900. Dabei ging es explizit um die Verträglichkeit von Waldhonig. Kann man nachlesen ... nicht im Internet - im Buch.:wink:


    Solange die Bienen keine Reproduktion betreiben und keine neuen Bienen erzeugen, brauchen sie außer Energie nichts. Sie brauchen dann gerade keine Zellbestandteile, kein Salz, keinen Tee und keine linksdrehenden Erdstrahlen. Sie fanden in der Natur nur eben weder Belgosuc noch ApiRoyal oder Maissirup. Was sollten sie da nehmen, außer den Nektar, der eben Aromen und Farbstoffe, Aschen und Salze beinhaltet, die sie wieder rausscheißen müssen?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • an den verunreinigten Tränken tanken sie, weil diese Mineralien enthalten, den Biene ist es also nicht schnurzpiepegal, wie du deinen eigenen Ausführungen entnehmen kannst. Sie benötigen Spurenelemente die durch z.B. den Kamillentee und die Prise Salz beigfügt werden.


    Wenn kein Güllesee da ist, tanken sie am Teich oder an der Quelle bei mir.
    Da mache ich auch keinen Tee und kein Salz rein.


    Aber ist ja jedem freigestellt...
    Mein Hund bekommt auch ab und zu ein Leckerli, obwohl er es nicht braucht...:cool:


    Im Übrigen sehe ich das so wie Henry.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Warum wird Kamillentee verabreicht?
    Wie wirkt Kamille?
    Was bewirkt Kamille?
    Was ist Kamille?

    Kennt Ihr diese Heilplanze?



    Warum nehmen wir Salz für unsere Suppe?
    Wie wirkt Salz?
    Was bewirkt Salz?
    Was ist Salz?

    Kennt Ihr dieses Heilmineral?


    Der
    Drohn
    der darauf hinweißt,
    das Salz bei der Taufe und bei der Beerdigung verwendet wird!


    und mannigfaltige Blütendüfte!
    Kamille kommt als erstes an den Popo und als letztes auch ;-)

  • Hallo Zusammen,


    dachte schon das Thema sei durch, leider nicht. Henry hat den Unsinn "Tee in das Futter mischen" recht deutlich beschrieben. Nun kommen sehr spezielle "Fragen" von Drohn. :)

    der darauf hinweißt, das Salz bei der Taufe und bei der Beerdigung verwendet wird! und mannigfaltige Blütendüfte!
    Kamille kommt als erstes an den Popo und als letztes auch ;-)


    Ein paar Gegenfragen: Wie sieht es mit Brennessel-Tee aus? Ist der nicht besser geeignet? Wie wirkt der? Wie sieht es mit Meersalz aus? Rechtsdrehende Erdstrahlen bei Halbmond?? Fragen über Fragen, die keiner Antwort bedürfen.


    Viele Grüße
    Stefan

  • Die Brennessel ist als Bienentee vollkommen ungeeignet!

    In der Hämolymphe der Biene befindet sich kein Eisen!
    Eisen würde die Bienen mit Erdenschwere belegen!

    Der
    Drohn

    Die urtica diocia ist ein Eisenfresser, sie reinigt Böden von Überschüssen mit diesem Mineral.
    Sie wächst dort, wo dieses Mineral zuviel vorhanden ist.
    Die fliegende Blüte der Brennessel ist der "kleine Fuchs"...warum heißt der wohl so:daumen:

    Sachen die nicht verstanden werden, werden von Oportunisten gerne ins lächerliche gezogen:u_idea_bulb02:

  • Hallo Drohn,


    ein lustiger u. interessanter Beitrag Deinerseits. Lustig finde ich die naturwissenschaftliche Ferne: "Bienen mit Erdenschwere belasten", "urtica dioica ist ein Eisenfresser". Im gleichen Beitrag aber ein eher wissenschaftlicher Terminus: Hämolymphe.


    Tja, einerseits völlig unwissenschaftliche Behauptungen aufstellen, dann aber doch irgendwie Bezug auf wiss. Begriffe (Hämolymphe) nehmen.


    Es ist offensichtlich nicht in Deinem Interesse, dass Deine Beiträge verständlich sind. Sonst würdest Du nicht mit Begriffen wie "Erdenschwere" hantieren oder solche falschen Pseudoweisheiten "wächst dort, wo dieses Mineral zuviel vorhanden ist" verbreiten. Zur Aufklärung: Urtica dioica wächst an vielen Stellen, auf einen hohen Eisengehalt ist die Brennessel nicht angewiesen. Fliegende Blüten hat die Brennessel auch nicht. :lol:


    Deine Pseudoweisheiten zu kommentieren ist schon ein mühseliges Unterfangen. Finde ich aber lohnenswert, trägt es doch zur Einordnung Deiner vielen Beiträge bei.


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hallo stefan-w,

    dieses mal zitiere ich Wilhelm Busch:

    "Gerade wo man nichts versteht,
    der Schnabel umso leichter geht".

    Und wenn Du nich bald ma längskommst, ziehe ich die Einladung zum Kaffee zurück:liebe002:.

    Liebste Grüße
    Thorben

  • ... ich bin bekennender Tee-Einrührer, Honig-Einrührer und Propolis-Einrührer in das Bio-Kristallzucker-Bienenfutter.


    Das warum, will ich hier auch nicht rechtfertigen. Es ist für mich egal ob Glaubensfrage, Wallwalla-Standpunkt, esotherischer Überfliegerstandpunkt oder ganz einfach praktischer Imker, der erfahren hat, das es wirkt. Bei mir tut es dass.


    Doch ein paar Worte noch dazu:
    Wer sich die ganze Werbemaschine mit den Sirupen anschaut und mit welchen Argumenten dort für ein verträglicheres, invertiertes Bienenfutter geworben wird, der sollte seine Gedanken vielleicht auch mal in eine andere Richtung lenken. Also in jene der verarbeiteten und aufbearbeiteten Industrieprodukte. Dort hat die ein anderer Teil der Industrie, vor ca. 50 Jahren den tollen Verkaufstrick erfunden, mit der künstlich erzeugten Muttermilch den Müttern das Stillen abzugewöhnen. Eine adaptierte Kuhmilch sei besser wie Muttermilch. Lachhaft. (Für Einzelfälle aber eine tolle Erfindung). Soll ich jetzt darüber was hier schreiben, ob es ein Zusammenhang gibt mit heutigen Allergien? Nein, mach ich nicht, ich will hier kein weiteres Faß öffnen. Ähnliches ist es nach dem Krieg mit dem Bienenfutter passiert. Das Zuckerwasser, gleich welcher Art, ist ein grober Eingriff in die Versorgung der Bienen über die trachtlose Zeit. Den Honig haben wir unseren Bienen ja geklaut. Der Lebenszyklus der Bienen ist (wahrscheinlich) zu kurz und gänzlich anders als bei uns Menschen, als dass wir die Lebens-Langzeitauswirkungen derzeit wirklich sehen oder erfahren können.


    ... ein klein wenig Tee einrühren, ein klein wenig Blütenhonig beimischen, ein klitzkleinwenig Propolislösung hinzugegeben .... ich brech' mir dabei keinen ab. Die Kotblase der Bienen wird dadurch NICHT gefüllt, weil das Ganze im 0/00 liegt.


    Ja ich 'glaube' dran..... und kann mir trotzdem ein Grinsen nicht verbeißen.

  • praktischer Imker, der erfahren hat, das es wirkt. Bei mir tut es dass.

    Ich würde Bienenfütter auch nur mit Aroma versetzt essen. Es ist aber für die Bienen und da kommt es nicht drauf an, ob's mir schmeckt oder bei mir wirkt.

    der sollte seine Gedanken vielleicht auch mal in eine andere Richtung lenken.

    Muß er aber nicht im Imkerforum :wink:

    Eine adaptierte Kuhmilch sei besser wie Muttermilch. Lachhaft.

    Ja, denn es heißt "alswie"

    Soll ich jetzt darüber was hier schreiben, ob es ein Zusammenhang gibt mit heutigen Allergien?

    Nein, bitte nicht!

    Nein, mach ich nicht,

    Danke, vielmals.

    ich will hier kein weiteres Faß öffnen.

    "Aufmachen" ein Faß wird "aufgemacht".

    Das Zuckerwasser, gleich welcher Art, ist ein grober Eingriff in die Versorgung der Bienen über die trachtlose Zeit.

    Und zwar ein grob lebensrettender.

    Den Honig haben wir unseren Bienen ja geklaut.

    "Wir" haben keine gemeinsamen Bienen, ich achte darauf, daß meine keinen Hunger leiden.

    Der Lebenszyklus der Bienen ist (wahrscheinlich) zu kurz und gänzlich anders als bei uns Menschen, als dass wir die Lebens-Langzeitauswirkungen derzeit wirklich sehen oder erfahren können.

    :confused: Je kürzer ein Lebenszyklus, desto deutlicher und vor allem eher treten Langzeitbeeinflussungen zu Tage. Vielleicht hast Du Dich schon gefragt, warum man Tierversuche an Arten macht, die ausgesprochen kurze Reproduktionszyklen haben und nicht an Elefanten und Walen.

    ... ein klein wenig Tee einrühren, ein klein wenig Blütenhonig beimischen, ein klitzkleinwenig Propolislösung hinzugegeben .... ich brech' mir dabei keinen ab. Die Kotblase der Bienen wird dadurch NICHT gefüllt, weil das Ganze im 0/00 liegt.

    Aber Sternenstaub liegt unheimlich schwer im Magen.

    Ja ich 'glaube' dran..... und kann mir trotzdem ein Grinsen nicht verbeißen.

    Na dann isses auch wieder OK.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Schade, daß hier im Forum immer wieder potentiell fruchtbare Diskussionen durch unsachliche Kommentare und Verunglimpfungen ausgebremst werden.


    Lieber Stefan, geh doch einfach davon aus, daß es auch Leute gibt, die verstehen, wovon der Drohn spricht.


    Was an Jonas´Gedankengang falsch sein soll leuchtet wiederum mir nicht ein. Auch nicht nicht nach Deinem Kommentar Henry, also wozu war das gut, außer daß sich hier keiner mehr traut anderer Meinung zu sein?


    LG
    Mandy

    "Keine Rähmchen - keine Mittelwände - wenig Arbeit." (Émile Warré)