Infokasten über Bienen im Kinderbuch - suchen Ünterstützung aus erster Hand

  • Liebe Imker,


    wir entwickeln kleine Kinderbücher (ähnlich Pixi-Bücher). Aktuell eine Bienengeschichte. Auf die letzte Innenseite möchten wir einen Infokasten über Bienen stellen. Darin möchten wir auf die zurückgehenden Bienenbestände hinweisen, und den Kindern (und deren Eltern) vermitteln, wie wertvoll die Biene für uns Menschen ist.


    Bestimmt findet sich in diesem Forum geballtes Fachwissen, direkt aus erster Hand. Es wäre sehr nett, wenn Sie helfen könnten.


    Im Vordergrund soll stehen, was die kleinen und großen Leser selber für Bienen tun können. Das fängt mit einem harmonischen Miteinander von Bienen und Menschen an. Aus einem Besuch bei einem Imker wissen wir, dass es durchaus Beschwerden von Nachbar über "angreifende" Bienen und Berichte über angeblich gestochene Kinder gibt. In der Folge muss der Imker evtl. mit behördlichen Einschränkungen o.ä. rechnen.


    Vielleicht ist es auch gut, wenn Gärten und Balkone mehr blühende Planzen bekommen würden. Eine größere Vielfalt in den Beeten und Blumenwiesen statt eintönigen Rasen. Hier könnten die Kinder etwas tun. Vielleicht einen Blumemkasten mit Bienenfreund anpflanzen?


    Sicher haben Sie genauere Informationen oder Vorschläge zu:


    - den größten Problemen der Bienenvölker in Deutschlang/Europa
    - statistische Zahlen, die den Rückgang belegen
    - Auswirkungen auf die Umwelt
    - keine Angst vor Bienen/wie verhalte ich mich richtig?
    - was kann jeder tun, damit es wieder mehr Bienen gibt?


    Vielen Dank und viele Grüße an alle Bienenfreunde :p_flower01:


    PS: So sah der Infokasten über Feldhamster in einem der letzten Ausgaben aus:

  • Hi
    Zu dem was jeder tun kann kann ich die Seite http://www.bluehende-landschaf…gen/nbl.garten/index.html empfehlen. Da sind Tipps für Gärtner und auch für Balkonbesitzer dabei.
    Grüße
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Die letzten beiden Absätze neben dem Hamster- Steckbrief machen einen wesentlichen Problemkreis, unter dem auch die Bienen leiden, aus. Kann man schon mal 1:1 übernehmen.


    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Vielen Dank für die ersten Hinweise. Die Dokumente zu den Blühenden Landschaften haben wir bereits durchgearbeitet. Da können wir sicher etwas übernehmen.


    Ist es denn so, dass die Bienen nicht genug Blüten finden? Weil es weniger vielfältige Vegetation am Feldesrand gibt? Gibt es auch Probleme in privaten Gärten? Wir haben hier sowohl Nachbarn mit sehr blühenden Gärten, als auch welche mit fast ausschließlich kurzem Rasen (eine riesige, alte Kirsche geht gerade ein...).


    Vielleicht kann auch jemand einen Tipp geben, wie man sich Bienen gegenüber verhalten soll. Einige Menschen, ob groß oder klein, reagieren erstmal ängstlich und fürchten gestochen zu werden. Was können wir den Kindern in dem Buch raten?


  • Ruhig bleiben und keine hektischen Bewegungen.
    Das sollte man raten. Natürlich kann es sein, das eine Biene oder Wespe trotzdem sticht, dann gab es für sie allerdings einen Grund, der im ersten Moment nicht nach vollziehbar ist.


    Heute muss es in viele Gärten leider wie gemalt aussehen, dann nehmen viele Leute Abstand von großen blühenden Sträuchern, da man diese gegebenenfalls im Herbst nach der Blüte zurück schneiden sollte, damit diese nicht unkontrolliert wachsen und ansehnlich bleiben.
    Es gibt ja genug Büsche die einfach grün sind, die schön aussehen und welche die nicht blühen und kaum arbeiten machen, außer mit der Heckenschere rein und fertig.


    Vielerorts werden auch Wildwiesen, vor oder während der Blüte der darauf wachsenden WIldblumen gemäht, was die Nahrungsquellen der Bienen auch deutlich einschränkt.


    Was ich allerdings vllt noch als Frage aufwerfen möchte, kann es auch sein, das die Honigbiene vllt mit gewissen nicht heimischen Blütenständen nicht zurecht kommt und diese nicht anfliegt?
    Da man ja ganz gerne ungewöhnliche Gewächse im Garten stehen hat.


    Ein großes anzusprechendes Problem dürfte auch der Rückgang der Imker sein. Da der Altersdurchschnitt im Bundesgebiet doch recht hoch ist. Zumindest sind das meine Informationen.


    Nebenbei ein ganz schönes Bildchen von der Biene :)


    Tante Edit meint: Ich solle nicht vergessen auch www.die-honigmacher.de zu erwähnen auch sehr viele Infos rund um die Biene und Imkerei zu erhalten.

    Alle Angaben ohne Gew(a)ehr ;) / Gruß Chris

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