Bienensperma sammeln - und dann?

  • Hier wird ein wissenschaftliches Projekt mit Euros versorgt:


    http://www.deutscherimkerbund.…wcms_ftp/Wissenschaft.pdf


    In Zusammenarbeit mit:


    http://www.amplab.de/transgenic-animals.html


    Wir warten auf die Superbiene "Hybee 2 (TM)".


    Pestizidresistent, resistent gegen transgenic plants, resistent gegen Varroa (TM) und bringt 500 Kilo Honig pro Volk. Außerdem reichen 5 Bienen, die die frostharte Königin im Winter versorgen, so dass der Wachskrümelsammler-Imker die Einfütterung spart. Toll, so ein Fort-Schritt.


    :confused:


    Bernhard

  • Ja die bekommen dann die Gene von Ameisen damit sie selbst die Ameisensäure produzieren können ;)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"


  •  
    Weiss nich.... Gibt es einen geplanten Weltuntergang, der möglicherweise schon kurz bevorsteht? Erst das Samenbank- Projekt auf Spitzbergen (beteiligt ist u.a. die Rockefeller- Stiftung!!!!!!). Jetzt das hier....
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Ich seh mich schon mit dem Katalog am Telefon sitzen.
    "Ja und noch zwei Portionen von Williy vom Grünenberge, aber das ist auch ganz sicher ein SOhn von der Madonna zu Laufenberg?"
    Wie man doch 400.000 Euro so schön verprassen kann...tztztz

    Alle Angaben ohne Gew(a)ehr ;) / Gruß Chris

  • Es wiederholen sich alle Dinge in der Geschichte (die Reihe kann beliebig nach hinten und vorn fortgesetzt werden):


    -
    -
    - In der Landwirtschaft wurde die sog. "Grüne Revolution" gefördert - und nicht der Öko-Landbau
    - In der Energie wurde die Atomkraft gefördert - und nicht dezentrale und nachhaltige Energiegewinnungsformen
    - In der Medientechnik wurde alles mögliche gefördert - aber nicht eine sozialere und effektivere Kommunikations- und Gesprächskultur
    - In den Lebenswissenschaften wird die Gentechnik gefördert - und nicht eine wirkliche Wissenschaft vom Leben
    - In den Naturwissenschaften wurde die Geisteswissenschaft abgeschafft (siehe aktuell Uni Hohenheim!)
    -
    -


    Interessant ist, das immer Technologien und Lebensweisen gefördert werden, die zentralistisch sind, die Macht und Abhängigkeiten festigen, die nicht dezentral sind, nicht Selbständigkeit, Unabhängigkeit, Souveränität des Einzelnen fördern und die nicht das Leben respektieren.


    dies stellt fest
    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • Abhängig und so weiter, da gab es einen tollen Briefwechsel zwischen Freud und EInstein in dem beide übereinkamen, das der Mensch eine Lebensform ist, bei der immer einer der Stärkere, Klügere, Mächtigere sein will.

    Zitat

    Die Minderheit der jeweils Herrschenden hat vor allem die Schule, die Presse und meistens auch die religiösen Organisationen in ihrer Hand. Durch diese Mittel beherrscht und leitet sie die Gefühle der großen Masse und macht diese zu ihrem willenlosen Werkzeuge.


    Und anders als alles so auszulegen, das immer jemand die Kontrolle behält, geht's wohl auch in der Forschung nicht.

    Alle Angaben ohne Gew(a)ehr ;) / Gruß Chris

  • ...


     
    Das ist bewußt so gewollt!
     
    Dies wird den Menschen zum Menschen werden lassen!!
     
    Der
    Drohn
     
    Krankheit gibt es nicht,
    ist Maya,
    sondern ist ein Mittel,
    um zu unserem Selbst zufinden
    (Zitat von dem Drohn)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von gast013 () aus folgendem Grund: Satzbau

  • Leut Leut Leut
    Was ist denn nur los mit euch?


    Ihr alle seit doch super glücklich darüber, daß Bienen heute nicht mehr bei jedem Öffnen der Beuten versuchen aus eurem Gesicht Streuselkuchen zu machen. Jeder von uns ist doch sehr froh, daß wir im durchschnitt mehr als 10 kg Honig pro Volk ernten. Das alles ist das Ergebnis von Zucht. Von Fall zu Fall vareirt vielleicht die Zeit bis ein Ziel erreicht ist. Und jeder von uns zieht doch nur von den guten Königinnen nach. (Erzählt mir nichts)


    Das Problem in der Zucht mit Bienen ist doch, daß die guten Königinnen mit ihren guten Eigenschaften nur max. 2-3 Jahre zur Verfügung stehen und meistens nicht mal das. Durch eine Datenbank und die Möglichkeit Sperma längere Zeit haltbar zu lagern würde der Zucht ein rießiges Mittel in die Hand gegeben, die Honigbienen weiterzuentwickeln oder auch nur bekannt gute Paarungsmöglichkeiten zu wiederholen. So wird das bei allen Zuchten gemacht, mit gewaltigen Vortschritten und Erfolgen.



    Das ist übrigens mein 777. Beitrag ich geb ne Runde Schnaps aus

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • ... daß Bienen heute nicht mehr bei jedem Öffnen der Beuten versuchen aus eurem Gesicht Streuselkuchen zu machen. Jeder von uns ist doch sehr froh, daß wir im durchschnitt mehr als 10 kg Honig pro Volk ernten. Das alles ist das Ergebnis von Zucht...


     
    Wer sagt,
    dass dies ein Ergebnis der "Zucht" sei?!
    Bitte um Quellangaben!
     
    Vielleicht war das schon immmer so,
    bei Imkern die in einer guten Trachtgegend lebten
    und mit Verstand Bienen hielten:daumen:
    Bienenhaltung,
    pardon,
    Imkerhaltung von Bienen,
    gibt es schon sehr sehr lange!
     
    Mit freundlichen
    Grüßen
    der
    Drohn

  • Ihr alle seit doch super glücklich darüber, daß Bienen heute nicht mehr bei jedem Öffnen der Beuten versuchen aus eurem Gesicht Streuselkuchen zu machen.


    War dieses beschriebene Verhalten auch schon vor der Imkerei mit Mobilbau bekannt? Ist das irgendwo beschrieben, dass die Bienen vor der Erfindung des Rähmchens bzw. Oberträger so aggressiv waren? Im Stabilbau?


    Bisher sind meine Erfahrungen und die Berichte, die mich erreichen, derart, dass die Bienen im ungestörten Stabilbau ein freundlicheres Wesen an den Tag legen (auch im zweiten und dritten Jahr :wink:)


    Mag Zufall oder Glück sein (Bienenglück :-D), jedenfalls Beobachtungen zum Nachdenken und Weiterverfolgen.


    Viele Grüße


    Bernhard


    PS: Was ist eigentlich Verdrängungszucht? Wann fand diese statt? Und was hat sie mit dem Verhaltensweisen der Bienen zu tun:cool:

  • War dieses beschriebene Verhalten auch schon vor der Imkerei mit Mobilbau bekannt? Ist das irgendwo beschrieben, dass die Bienen vor der Erfindung des Rähmchens bzw. Oberträger so aggressiv waren? Im Stabilbau?


    Bisher sind meine Erfahrungen und die Berichte, die mich erreichen, derart, dass die Bienen im ungestörten Stabilbau ein freundlicheres Wesen an den Tag legen (auch im zweiten und dritten Jahr :wink:)


    Möchtest du wieder zurück in die Steinzeit, wo die Zeidler auf die Bäumegeklettert sind und sich dort ein bißchen Honig erkämpft hatten? Damals waren die Bienen auch nicht so freundlich.


    Ich habe einige alte Bienenbücher gelesen und nirgendwo stand da ein Satz drin, daß man immer ohne Schleier oder dicke Vermummung an die Bienen gehen kann.


    Die Grundausrüstung der Imker wird überall gleich beschrieben. Zuerst mal einen guten Schleier und dann dicke Handschuhe. Das hört sich für mich nicht nach friedlichen Bienen an Bernhard.


    Wenn du jetzt noch sagst, daß die Zucht (wie auch immer die aussah) in den letzten 50 Jahren keine nennenswerten Fortschritte gebracht hat dann wirds echt komisch.


    Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Zucht ist, daß man vor der Verpaarung mit einer großen Wahrscheinlichkeit sagen kann daß es gute Nachkommen gibt oder nicht. Das ist heute nicht rentabel, da die Königinnen erst im zweiten Jahr bewertet werden können und dann meist nur noch ein Jahr für Zuchtzwecke zur Verfügung stehen bevor sie still umgeweiselt werden.
    Für die große Masse an Imkern wird das alles viel zu teuer und umständlich sein, aber die Gesamtheit der Imker kann durch Zuchtfortschritte profitieren, wenn diese Zucht und die Abgabe des Zuchtstoffes dann zB. von den Bieneninstituten gemacht wird.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • [quote='BernhardHeuvel','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=195868#post195868'] ...


    Mag Zufall oder Glück sein (Bienenglück :-D), jedenfalls Beobachtungen zum Nachdenken und Weiterverfolgen.


    Viele Grüße


    Bernhard


    ...


    ... Glaub ich nicht.
    Ich konnte bisher ebenfalls bei keinem der Völker die auf Stabilbau leben eine gesteigerte Aggressivität feststellen. Alle Völker können problemlos von oben und unten bearbeitet werden.
    Alle Völker leben mittlerweile ( warscheinlich ) mit Königinnen die sie sich selbst nachgezogen haben. ( Schwarm / Nachschaffung pluß Standbegattung ). Würde die "Mär" von den sogenannten Stechern, hervorgerufen durch wilde unkontrollierte Standbegattung stimmen dann dürfte ich nicht mal mehr in die Nähe meiner Völker.


    (Ganz im Gegenteil, Völker in Rähmchenbeuten denen ich die Nachschaffung selbst überließ erwiesen sich dagegen regelmäßig zu gut 50% als Stecher und machten eine Umweiselung mit zugekauften Königinnen notwendig.)


    Offensichtlich wird eine gesteigerte Aggressivität der Völker mindestens AUCH durch andere Faktoren hervorgerufen die noch nicht eingehend erforscht sind, und die nicht vererbt werden. Sondern die durch äußere Einflüsse in der modernen Bienenhaltung hervorgerufen werden.


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.