Schön gefüllte Honigzarge....

  • in meinem vorige Woche abgeschwärmten Volk. Gut zu erkennen, wie sie in die zweite Zarge hochbrüteten, das Brutnest dann wieder nach unten in die erste wanderte. (kein Absperrgitter).
     
    Frage: Warum nahmen sie die 3. Zarge, die ich Pfingsten aufsetzte, überhaupt nicht an? Hatte die Vermutung, dass, als die 2. Zarge bebrütet wurde, sie anfangen, den Honig in die dritte zu bringen. Haben sie aber nicht gemacht, stattdessen ihre Kraft mit Schwarmgedanken vergeudet. Wahrscheinlich doch zu wenig Tracht. Kein gescheites Imkerjahr, wie es aussieht.
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Ich denke eher die Königin taugt nix.
     
    Ich habe das auch gehabt bei einem Volk was aus der Hinterbehandlung kam!!!!!


     
    kann das mit der Tochter besser werden?
    ...obwohl ja so ein Hinterbehandler- Kasten auch 28 Waben fasst....


    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Servus Hagen,
    haben da wohl die gleichen Probleme.. Dritte Zarge wurde bei mir noch bei keinem von den vier Dreizargern angenommen. Bin gespannt ob hier jemand ne Erklärung für hat. Dachte bisher, die gehen schon rauf, wenn sie `s brauchen. Offensichtlich brauchen Sie `s nicht. Trachtmangel? Königin? Wetter? Wenn die sich auf zweien wohlfühlen, soll es mir recht sein, aber mit Honig siehts dann wohl nicht mehr so gut aus... Wer weiss Rat?
    Viele Grüße


    Alex

    Wenn nichts unmöglich ist, kann "gut" nicht ausreichend sein...

  • Hallo Miteinander,
    vielleicht seid Ihr mit dem Aufsetzen/der Freigabe des dritten Raumes einfach zu spät dran gewesen?
    Das die Bienen einfach nicht warten können und schon einen auf Übervölkerungsschwarm machten, bevor Ihr so weit wart, den dritten Raum zu geben,
    ist ja nicht Eure Schuld...
    Das der verhonigende obere Brutraum ein Anzeichen von Schwarmvorbereitung ist,
    hat sich in diesem Forum ja noch nicht rumgesprochen.
    Jetzt mal ohne Ironie:
    wenn die Völker durch Verhonigen des oberen Brutraumes anzeigen, das sie Schwärmen wollen,
    ist es fürs Aufsetzen schon zu spät.
    Dieser zusätzliche Raum wird von den Bienen gar nicht mehr so wahrgenommen.
    In deren "Rechnung" steht das Ergebnis, das der vorhandene Raum die demnächst schlüpfende Brut nicht fassen kann und da nur der Schwarm hilft, diesen Mißstand zu beseitigen.
    Sabi(e)ne schrieb doch, das die Bienen lange brauchen, um diesen Raumzuwachs zu begreifen.
    Sowas kommt ja im hohlem Baum nicht vor...
    Deswegen ruhig früher erweitern.
    Jede Brutwabe ergibt Bienen, die die dreifache Fläche bedecken.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Lösung.
     
    Den raum dazwischen setzten. Punkt aus.
     
    Wenn Sie das dann nicht machen taugt die Queen nicht. ich habe mein Volk gegen eine anständige umgeweiselt.
    Anständiges Queenmaterial ist das A und O!!!
     
    Ob das mit der Tochter besser wird....... Naja war bei mir nicht so. Ich schicke dir mal ne PM!!!

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • Danke, Lothar. Hilft sehr weiter fürs nächste Jahr. Zum "Dazwischensetzen": Ist wohl jetzt schon zu spät dafür, da der Bautrieb abnimmt und die Tracht langsam versiegt, richtig?


    Viele Grüße


    Alex

    Wenn nichts unmöglich ist, kann "gut" nicht ausreichend sein...

  • Aber reicht das?
    Hat mit dem "Dazwischensetzen" noch jemand Erfahrung? Will nur nicht den Lieben schaden um mir zu nutzen...

    Wenn nichts unmöglich ist, kann "gut" nicht ausreichend sein...


  •  
    Moin Lothar, zum zeitlichen Hergang folgendes:
    -am 29.04. aus HBB in Magazin, 9 Waben plus Baurahmen
    -am 01.05. "erweitert" mit 3 Waben in 2. Zarge.
    -am 02.05. abgeholt, entgegen dem Rat meines Imkerpaten 2. Zarge voll MW gemacht.
    -eine Woche vor Pfingsten nachgeschaut (20.5.), 2. Zarge zu 2/3 ausgebaut und mit Honig angetragen, vorgenommen, Pfingsten zu ernten. 3. Zarge (MW) aufgesetzt.
    -Pfingsten festgestellt, dass in die 2. Zarge hochgebrütet wurde. Ernte verschoben.
    -Brutnest mittlerweile in untere zarge abgerutscht, Zweite Zarge 8 Waben Honig, eine angefangene MW, 1/3 Drohnenrahmen (ohne Honig und Brut, bisher 1 mal ausgeschnitten, Pfingsten)
    Noch eher erweitern?


    Nachtrag: Ich werde schon gescholten, wenn ich einen 2- kg Schwarm auf zwei Zargen einschlage...
    "Die Bienen können den Raum gar nicht erwärmen...."
     
    Viele Grüsse
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Erzgebirgler () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Hallo Hagen,
    Warum hast Du die ersten drei Punkte nicht als einen Arbeitsschritt gemacht?
    Umhängen gleich mit Erweitern verbinden, spart nicht nur Arbeitszeit,
    die Bienen nehmen mit der Veränderung ihrer Wohnung auch gleich mit wahr, das jetzt noch "Bauland" vorhanden ist.
    Erweitern mit drei Waben, nun, das hast Du ja selbst in " " gesetzt.
    Ein Volk das Ende April auf nur zehn Waben sitzt, ist für ein Magazinbetrieb zu klein.
    Ich stelle mal die Vermutung im Raum, das dieses Volk auch entsprechend für kleine Kästen ausgesucht und gezüchtet ist.
    Am besten machen sich in Magazinen umgesetzt die Völker, die durch ihren Schwarmtrieb in HBB die meiste Arbeit gemacht haben...
    Da wundert es nicht, das so ein Volk den zweiten Raum als Honigraum benutzt, statt noch weiter nach oben zu brüten.
    Richtig finde ich Deine Entscheidung, Schwärme gleich auf zwei Zargen zu setzen.
    Die alte Regel, auf das erste Kg vier Mittelwände, je weitere 500 g eine MW, gehört bei den heute verwendeten brutfreudigeren Völkern und auch bei Betriebsweisen die auf größere Volksstärken setzen, gehört der Vergangenheit an.
    Auch ein Schwarm heizt nur den Brutbereich,
    den restlichen Raum durch Abwärme.
    In "freier Wildbahn" baut der Schwarm ja auch in einen Rutsch.
    Viele Grüße
    Lothar

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    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Dann kommt noch dazu das Ihr Deutsch normal habt.


    Bei 2/3 langstroh ist es leichter was dazwischen zusetzen und den Schwarmtrieb zulenken da die Honigkappe einfach hochgesetzt wird und dazwischen ne Zarge. Dort ist der Zargentausch im Honigraum sogar üblich bei mir. halb/volle hoch leere drunter. Ist schön schwarmdämpfend und bringt honig!!!!!! Dadurch Honigkappe gebrochen + mehr platz für die Schlüpfende Brut und alles schneller verdeckelt.

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)


  •  
    Moin Lothar,
     
    so ähnlich denke ich jetzt zwar auch. Aber das hätte ich damals meinem Imkerpaten nicht vermitteln können, immerhin waren die Bienen zu dem Zeitpunkt noch bei ihm. Werde versuchen, es mal so zu entwickeln, wie Du sagst, evtl. mit neuem Zuchtmaterial.
     
    Ein wenig Hoffnung setze ich in den letzten Schwarm. Den schlug ich am Samstag ein, bis jetzt nimmt er jeden Tag 1,5l Zuckerwasser ab. Wenn er das alles verbaut, dann sind die zwei Zargen fix ausgebaut. In der Beute knirscht und knabbert es wie verrückt, z. Z. im wesentlichen oben. Hoffentlich habe ich Recht.
     
    Viele Grüsse
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)