Drohnenmaden zubereiten

  • Bei Übersetzungsproblemen zum schwiizerdütsch kann ich gerne weiter weiterhelfen... :P

    Ich werde Deine Übersetzungsversuche ganz genau überwachen! 8o

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • zu #53:

    So, das erste Gefrierschrankfach voll DW ist nun durch die Wilara-maschine gelaufen bei ca. + 2 Grad Raumtemperatur - mit Rüstzeit für den ersten Großversuch + anschließender Reinigung der Gerätschaften: 1 h. Das läßt sich sicher noch optimieren.

    Ausbeute: 1,6 kg Drohenmaden mit einer Restmenge von Wachs ca. 3g (3 Gefrierbeutel 1 l voll) und

    0,4 kg Drohnenmadenstücke, die man per Hand aussieben muß -> auch danach noch deutlich höhere Restmenge an Wachs (nicht extra gewogen, geschätzt ca. 40 g)

    Erste Erfahrungen: Kalte Umgebungstemperaturen erleichtern das händische Aussieben des Abfallgemischs aus Wachs und Drohnenmadenstücken, weil diese nicht so schnell antauen und mit den Wachsteilchen verkleben können. Überhaupt ist es wichtig, daß die Maden bei der Bearbeitung noch tiefgefroren sind. Sie würden ansonsten die Gerätschaften verkleben und die Separation vom Wachs behindern. Man kann die Maden anschließend problemlos (und ca. 80% platzsparender als in Wabenstücken) in Gefrierbeutel abfüllen und weiter tieffrieren. Portionierung war hier nicht erforderlich, die Maden lösen sich auch später im tiefgefrorenen Beutel mit Fingerdruck gut voneinander (Teilmengenentnahme problemlos).

    Der Hinweis von Wilara ist ernst zu nehmen: Honigreste in Wabenstücken verkleben Maschine und Schachtsieb. Sie senken damit die Effektivität der Separation.

    Siebschacht (auf dem die Maschine platziert wird) aus 1mm-Edelstahl, stabil. Maschine macht ebenfalls einen schweren, stabilen Eindruck, wandert nicht durch Vibration. Das Gehäuse der Maschine ist zwar aus Plastik, aber nicht so empfindliches Material wie bei herkömmlichen Haushalts-Saftzentrifugen, eher wie Lego-Plastik (2 ... 4mm stark, je nach konstruktiver Belastung). Verarbeitung ist überlegt und relativ sauber (3 kleine Grate habe ich selbst ohne weiteres nacharbeiten können).

    Ich bin jedenfalls froh, die Waben nicht mehr mit der Hand bearbeiten zu müssen, deutliche Steigerung der Arbeitsproduktivität.