Gitterboden

  • Hallo,


    habe heute beim Durchsehen gemerkt, das meine eine Beute, anders wie ich bisher dachte, keinen Gitterboden hat. :oops:


    Wird das nicht zu warm im Sommer? Mache mir gerade Gedanken:confused: Nicht das die am Ende noch einen Hitzeschlag bekommen und verbrausen...


    Bevor ich da jetzt direkt ne neue Beute bestelle wollte ich erst mal Fragen:roll:


    Gruss Sven

  • Hi Sven,
    da`s nur 1 Beute ist, schneid ein Loch rein, gleich mit Varroaschieber (Edelstahlgitter).
    Weniger gegens Verbrausen sondern wegen sonstiger Vorteile. Weitere Beuten dann gleich mit.
    Uli

  • Hallo !
     
    Bitte zu Warm ?
    Haben die Bienen im Baum einen Gitterboden ?
    Unsere Bienen hatten noch nie einen offen Boden !
    Dadurch stimmt die ganze Klimabildung in der Beute nicht mehr !
    Gitterboden ist nur für Plastikimker (Styrodurbeuten) notwendig, sonst nicht !
     
    Gruß
    B.K. A.l.e.x.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  •  
    Ich denke, daß ein Baum von Haus aus ein angenehmeres Klima hat, wie eine dünnwandige Holzkiste, sicher oft auch mehr Raum, wie der genau auf künstliches Wabenmaß zugeschnittene.
    Schimmelige Waben dürften im Baum nicht vorkommen, Varroakontrolle auch nicht.
    Bin auf weitere Antworten gespannt.
    Uli

  • Ein Gitterboden ist für die Klimatisierung eigentlich nur beim Wandern notwendig und auch da kann man sich anders, z.B. mit Lüftungsdeckeln, behelfen.
    Die Klimatisierung der Beute ist für die Bienen bei ausrechend großem Flugloch kein Problem.
     
    Mein Imkerpate hat nach einem kleinen Wanderunfall (beim Verladen hat er mit der Sackkarre das Gitter durchstoßen und wegen der Störung recht ungehaltenen Bienen sind im in größerer Zahl von unten in die Hose geflogen......) alle Gitterböden seiner rund 200 Beuten durch Holzplatten ersetzt. Die Bienen stehen auf seinem Heimatstand und auf den meisten seiner Wanderplätze ungeschützt in der Sonne. Da ist noch nie ein Volk den Hitzetot gestorben.
     
    Gitterboden ist im wesentlichen hilfreich bei der Beurteilung des Milbenbefalls und er verringert die Gefahr von schimmligen Waben im Winter.

  • Hallo Kollegen,


    habe mich ja schon beim Einstellen der Frage irgendwie geschämt:oops:


    Aber als Anfänger kann man ja nie genug Fragen! Ich hoffe es nervt nicht, diese ganzen, eigentlich doofen Fragen...:roll:


    Meine Bienen haben voll Sonne zwischen ca. halb drei und 18:00 Uhr.
    Bei der Beute (Liebig Zanderbeute) mit Gitterboden sind nie Bienen zu sehen, die ?"sterzelnd"? vor dem Flugloch stehen. Bei der anderen Beute ohne Gitterboden stehen ständig ca. 10 Bienen vorm Flugloch und ich denke oder dachte, dass Sie versuchen frische Luft in die Beute zu "fächern". Dann habe ich mal gestern bei der wöchentlichen Durchsicht geschaut und SIe hatten keinen Gitterboden. Habe mir da Gedanken gemacht, weil es ja schon ganz schön warm wird im Sommer...


    Das Flugloch ist so auf sechs bis acht Zentimeter weil ich jeden Abend ca. 250ml Zuckerwasser 1:1 füttere.


    Danke für die für mich wichtigen Meinungen! :daumen:Dachte echt es ist schei**e...


    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Rheinhessen



    Sven



    PS: Da mein Imkerpate sich irgendwie einen Dreck um mich kümmert und immer nur lacht und lästert, muss ich halt hier nachfragen:evil:

  • Hallo Sven,
    den Gitterboden gibt es doch noch nicht "so lang", etwa 50(?) Jahre.
    Vorher und auch bis jetzt gab und gibt es Beuten mit geschlossenen Boden.
    So richtig durchgesetzt hat sich dieser mit dem Aufkommen der Magazine um 1970 und vorallem seit der Varroamilbe.
    Wenn Deine Beute keinen hat, sorge für ein großes Flugloch.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.