Was machen neue Königinnen bei Trachtlücken?

  • Hallo,
     
    Was macht eigentlich eine frische Könign in einem Ableger wenn kurz nach der Begattung eine Trachtlücke kommt?
    Fängt die dann gartnicht an zu legen? Oder wird sie Königin gar von den Bienen abgestochen? und der Ableger wird dann weissellos?
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Die Völker warten dann auf einen lieben Imker, der diese Lücke mit einer Fütterung schließt. Das wirkt sehr motivierend auf junge Königinnen und deren Staat.
    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Fängt die dann gar nicht an zu legen? Oder wird sie Königin gar von den Bienen abgestochen? und der Ableger wird dann weissellos? Gruß Thorsten


     
    Moin Toddy !
    Immer erst überlegen :u_idea_bulb02:. Wenn Sie abgestochen wird und somit folglich keine Eier mehr legen kann, wo soll dann die neue Königin herkommen, wenn die Tracht wieder einsetzt ? Was passiert mit dem Bienenvolk, wenn die Bienen eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca.30 Tagen haben und die Entwicklungsdauer einer Arbeitsbiene 21 Tage beträgt ? Was macht eine Bienenkönigin im Winter? :u_idea_bulb02:
     
     
    :liebe002: Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Jaa....
    genau diese Fragen habe ich mir auch gestellt....
    Ich hab hier nämlich 2 Ableger bei dem einen könnt ich schwören die Königin gesehen zu haben. Gebaut wurde auch, nur keine Brut. naja dacht ich mir war halt schlecht wetter beim Begatten, das wird noch.
     
    Sonntag nochmal nachgesehen immer noch keine Brut. Aber Volk an sonsten ganz ruhig.
     
    Wenn der Teufel einen Grund sucht mich zu holen, hier hat er ihn:
     
    ALARM wenig Futter, hatte die Trachtlücke hier total verschlafen. Gestern abend dann erstmal 0,5l Sirup und heute abend beim nachfüttern hingen die schon wieder am Deckel und haben gebaut. Und ungelogen da hing ein Tropfen Waabe der Sonntag noch nicht da gewesen sein kann!
     
    Werd dann mal weiter füttern und sehen was passiert.... Die Königin müsste dann ja wieder das Stiften anfangen. Hoffentlich bekommen die das mit dem Pollen hin, bis die Linde anfängt
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    Wann hast Du den die Ableger erstellt ? Wann sind die Weiseln geschlüpft ? Ich vermute mal, es ist alles OK bei Dir. Bei jungen Weiseln nicht so oft in die Völker schauen (bei alten auch nicht :wink:)
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • hallo,
     
    hätten letzte woche in Eilage sein sollen. Waren auch am Bauen. Da wäre die Erstellung 4 Wochen her. Sontag waren es gut 5 Wochen.
    Haben hier aber auch totale Trachtlücke. Die nuckeln das Futter nur so weg...
    Hatten auch nur noch wenig Vorrat im Kasten.
    Malsehen wie das nach einer Woche Füttern aussieht...
    Die Kleben die Waaben lieber an den Deckel als die MW auszubauen, für mich ein Zeichen das die nach oben wollen, werd denen Mittelwände über den Kopf hängen. Wenn die lieber auf 2x5 Waaben übereinander überwintern als 11 nebeneinander solls mir recht sein....
     
     
    Gruß Thorsten
     
     
    PS Wegen mir und der Hüner wegen könnt auch der Hahn die Eier legen

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • hallo,
     
    hätten letzte Woche in Eilage sein sollen. Die nuckeln das Futter nur so weg...


     
    So sind Sie ......... die Weiber :cool:

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Meine Rede!


    Das Problem von uns imkernden Menschen ist, dass wir die Bedürfnisse unserer Bienen nicht verstehen.
    Wir verschlafen im Frühjahr das Anwachsen der Völker (Schwarm im Baum), im Sommer die Trachtlücke (Volk kommt nicht "hinten" hoch), im Spätsommer die Stärke der Varroapopulation (Volk stirbt) und im Winter den Beginn des Brutgeschäfts, (Winterbehandlung kommt zu spät).
    Selbst nach über 20 Jahren Bienen geschieht auch mir oft so ein Fehler, nicht mehr so viele wie früher, aber trotzdem.
    Da stellt sich wirklich die Frage, ob wir das je hinkriegen mit der wesensgemäßen Bienenhaltung.
    Wohl eher nicht.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Wir verschlafen im Frühjahr , im Sommer die Trachtlücke , im Spätsommer die Stärke der Varroapopulation und im Winter den Beginn des Brutgeschäfts Da stellt sich wirklich die Frage, ob wir das je hinkriegen mit der wesensgemäßen Bienenhaltung.


     
    Moin , Moin aus Hamburg,
    vielleicht ist ja das wesensgemäße an der Bienenhaltung ?
    Der Imker (Mensch) als der größte Feind der Bienen ? :roll:
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)