Was ist mit meinem Rapshonig passiert??

  • Hallo Honigfreunde,


    meinen diesjährigen Rapshonig habe ich beinahe zu spät geschleudert, d.h. er war schon teilweise kristaliesiert. Ich hab ihn deshalb mit der Melitherm wieder verflüssigt und dann gerührt. In den letzten zwei Tagen ist er dann sehr schnell wieder fest geworden. Die Konsistenz ist fest aber sehr feincremig, fast schon wie sehr festes Gelee. Wenn ich den Honig mit dem Löffel aufnehme zieht er (fast) Fäden:confused:


    Das würde mich jetzt nicht weiter stören aber das Aussehen ist dann doch schon sehr gewöhnungsbedürftig, ja äähh, na wie sag ich meinem Kinde??? - Kurz und gut es sieht aus wie Ejakulat:confused:.
    Kann ich jetzt noch irgend etwas tun?


    Gruß
    Billy the Mountain

    Zweifle nicht - an dem - der dir sagt - er hat Angst -
    aber hab Angst - vor dem - der dir sagt - er kennt keinen Zweifel (Erich Fried)

  • Zitat

    verkauf ihn an die Pornoindustrie :lol:


    nö das wird nichts denn dafür ist er zu fest.:lol:

    Zweifle nicht - an dem - der dir sagt - er hat Angst -
    aber hab Angst - vor dem - der dir sagt - er kennt keinen Zweifel (Erich Fried)

  • Kurz und gut es sieht aus wie Ejakulat:confused:.
    Kann ich jetzt noch irgend etwas tun?
     
    Gruß
    Billy the Mountain[/QUOTE]
     
    Hi Billy-
    mach' Dir nichts draus, meine erste Schleuderung sieht immer so aus...Und nein, Du kannst nichts mehr tun, der bleibt so :-D.

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Hallo Billy,


    habe das gleiche Problem, aber meine Kunden haben sich an die Konsistenz gewöhnt.
    Du könntest den Honig aber mit einer flüssigeren Sorte mischen, mit einer kleineren Menge testen. Viel Erfolg.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • wie sag ich meinem Kinde??? - Kurz und gut es sieht aus wie Ejakulat:confused:.
    Kann ich jetzt noch irgend etwas tun?
    Gruß Billy the Mountain


     
    :lol: fülle in in die passende Verpackung - Billy Boy the Mountain.:cool:
    Marketing ist alles :wink:
    Vielleicht wird er ja dann noch hart. :wink:
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • und dann fehlt nur noch der richtige Slogan, wie:


    Imkers weiße Soße, bringt Leben in die Hose!:wink:


    Hoffe dies kollidiert nicht mit irgendwelchen Pharmagesetzen!


    Gruß Tom


    P.S.: Da bringt "frisch geschleudert" lustige Assoziationen!

  • Ich bin noch Honigsorten unerfahren.
    Was genau soll ich mir unter fein cremig vorstellen ?


    Von der Konsistenz her, eher so wie Nu*ella ?


    Also mein erster Rapshonig ist jedenfalls etwas fester.
    Mann muss das Messer schon mit leichtem Druck ins Glas drücken.
    Verstreichen lässt er sich auf dem Brot aber sehr gut, also ohne das die Brotscheibe beim verstreichen des Honigs Schaden nimmt. Auch Kristalle schmecke ich nicht.


    Ich denke, dass ich mit 4x rühren eventuell zu wenig gerührt habe ?
    Von der Schleuderung an, stand der Honig etwa 5 Tage im Hobbock ehe
    ich mit dem rühren anfing.Der Honig war dabei noch normal flüssig.
    Beim dritten mal zog der Honig schon deutliche Perlmuttfarbene Schlieren,
    war aber immer noch recht flüssig.
    Am nächsten Mittag dann die Überraschung.
    Farbe und Konsistenz des Honigs hatten sich über Nacht recht stark verändert.


    Der Rühr Propeller sank noch gerade so von alleine durch den Honig.
    Ich hab ihn dann noch einmal gut durchgerührt, ne Stunde ruhen lassen und dann abgefüllt.


    Das Abfüllen gestaltete sich dann doch als recht Zeitaufwändig, da der Honig nur noch sehr langsam aus dem Auslauf lief.:lol:


    Ich denke daher, dass ich wohl nicht erkannt habe wann die Kristallisation
    des Honigs begann.
    Denn Zeit zum rühren hatte ich.
    Hab mir den Honig jeden Tag angeschaut und dachte, der braucht noch.:oops:
    Ich hatte mir sogar extra noch ein 250 Gramm Glas abgefüllt und mit auf den Eimer gestellt.
    Davon hab ich jeden Tag probiert, um eventuell entstandene Kristalle zu schmecken.
    War wohl ein Satz mit X.


    Gruß Ralf

  • Hi Ralf!
    Also wie du deinen Honig beschreibst hört das sich doch ganz gut an. Mir ist auch dieses Jahr erstmals ein für mich gut feincremiger Honig gelungen, allerdings nur bei der Hälfte der Ernte, der Rest ist trotz identischer Rührerei fest geworden...naja, kommt Zeit, kommt Cremigkeit (s.a. "Weihnachtswunder") :wink:.
    Wenn du keine Kristalle in deinem Honig schmecken bzw. fühlen konntest dann scheint der doch gut gelungen zu sein, würde zumindest ich sagen. Denn die ganz feinen Kristalle im cremig gerührten Honig soll man ja gerade eben nicht bemerken, im Gegensatz zu grob kristallisiertem Honig, wo du einzelne Kristalle deutlich auf der Zunge ertasten kannst. Das fühlt sich aber nicht wirklich toll an.
    Zu deiner Idee mit dem "Probeglas" kann ich sagen das ich meine gehört zu haben, dass Honig in Gefäßen verschiedener Größe unterschiedlich schnell kristallisiert, sprich dein Glas liefert keinen wirklichen Anhaltspunkt zum Zustand des Honigs im größeren Gebinde.


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo Patrick,
    vielen Dank für Deine Meinung.:-D

    Zitat

    Also wie du deinen Honig beschreibst hört das sich doch ganz gut an.

    Also wie gesagt, ich glaube ich hatte hier mal irgendwann gelesen, dass die Konsistenz Nu*ella ähnlich sein sollte. Da ist meiner doch schon noch etwas härter.
    Stimmt es, dass wenn der Honig etwas länger steht, er noch reift ?
    (Weihnachtswunder :lol:)
    Weihnachtswunder ??......hmmm, käme super auf dem Etikett im Dezember :lol:


    Zitat

    Zu deiner Idee mit dem "Probeglas" kann ich sagen das ich meine gehört zu haben, dass Honig in Gefäßen verschiedener Größe unterschiedlich schnell kristallisiert, sprich dein Glas liefert keinen wirklichen Anhaltspunkt zum Zustand des Honigs im größeren Gebinde.

    Hmm. Das könnte tatsächlich so sein wie Du schreibst.
    Ich werde es trotzdem mal so beibehalten. Ist ein schönes Ritual.
    Komme mir dabei fast wie ein Winzer vor, der die Reife seines Weines probiert.:lol:
    Nächstes Jahr fange ich einfach mal ein paar Tage früher an mit dem Rühren.


    Gruß Ralf