Roundup Dämmerung?

  • ....
    Das Gleiche gilt für Kartoffelfelder und deren Ernte. In unserer Gegend werden die Kartoffelfelder "kurz vor der Ernte" mit Herbiziden gespritzt. Das Kraut stirbt ab und die Kartoffeln lassen sich leichter ernten.
    Da kannst Du deine Bienen nur vorher möglichst weit wegbringen. Sonst hast Du das Zeug in den Beuten.


    Moin,
    das spritzen der Kartoffelfelder damit das Kraut abstirbt ist wohl normal. Dieses Gift läßt alles Kraut absterben und lagert sich in der Kartoffel ein.
    Allen die solche Kartoffeln kaufen und essen wünsche ich einen guten Appetit.:-(
    Viele Grüße
    Thomas


  • http://farmwars.info/?p=8723


    Ein Bauer in Dänemark hat die Gesundheitsprobleme seiner Schweine dadurch gelöst, daß er ihre Ernährung auf GM-freie Kost umgestellt hat...

  • Letzte Woche bei der Baywa erlebt: ein Landwirt trägt 3 Behälter (schätzungsweise je 2 l) Roundup zum Laden raus. Ich habe dann bemerkt, dass ich dachte, das sei mittlerweile verboten. Der Verkäufer sagte, das sei im Garten verboten, um z.B. Gras in den Fugen von Steinplatten oder Ähnliches abzutöten, aber auf den Feldern sei es erlaubt.


    Im Kleinen verboten, im Großen erlaubt. Eine Logik, die sich mir nicht erschließen will....


    Grüße, hajots.

  • Letzte Woche bei der Baywa erlebt: ein Landwirt trägt 3 Behälter (schätzungsweise je 2 l) Roundup zum Laden raus. Ich habe dann bemerkt, dass ich dachte, das sei mittlerweile verboten. Der Verkäufer sagte, das sei im Garten verboten, um z.B. Gras in den Fugen von Steinplatten oder Ähnliches abzutöten, aber auf den Feldern sei es erlaubt.


    Im Kleinen verboten, im Großen erlaubt. Eine Logik, die sich mir nicht erschließen will....


    Grüße, hajots.


    leider ist es auch dem "kleinen" nicht verboten.
    auf Kulturland, sprich unter bäumen und büschen ist es für Jedermann erlaubt.
    ein sachkundiger Verkäufer muss lediglich darauf hinweisen.
    oft wird es auch schriftlich festgehalten.
    kontrolliert wird es beim Verbraucher leider nicht.


    gruss

  • Bei uns werden an den Straßenrändern die Bestände sowohl des Japanischen Staudenknöterichs als auch des Großen Bärenklaus runtergespritzt. An den Autobahnen und Bundesstraßen. Vermutlich auch Glyphosat. :evil:


    Gruß
    Bernhard

  • Moin Bernhard,


    sicher Glyphosat, vielleicht mit Diuret gemischt, die Bundesbahnmischung halt. Die Ausbreitung der Bestände gehen nicht zuletzt auf den Bodentourismus der Meistereien zurück, die Bekämpfungswut auf die Neophytenhasser. Ich fürchte, die Jakobskreuzkrauthysteriker werden hinsichtlich der Kreuzkräuter ein ähnliches Vorgehen bewirken... In Bayern sah ich kilometerlang total totgespritzte Mittelstreifen, in den beiden letzten Jahren.


    Verboten gehört nicht ein einzelner Wirkstoff, sondern die generelle Herangehensweise: Hier passt mir was nicht. Ich spritze Gift.


    Gruß Clas, dessen Bienen es nicht passt, dass er im Garten ein Beet umgraben möchte und Rosenkohl pflanzen... Vier Stiche bisher, davon ein Treffer, und es muss heute sein... Ich kann doch nichts für das Wetter.

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Besonders dreist finde ich, dass der Begriff der "Pfluglosen Bodenbearbeitung" durch die Glyphosat-Verwendung ganz neu besetzt wird.
    Gruß, Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Meow!


    Interessantes zu dem RoundUp Ready - Programm bzw. zum genmaniplulierten Glyphosat-resistenten Saatgut und dessen Verbreitung:
    http://www.i-sis.org.uk/GMcontamination.php


    Google übersetzt gerne: http://translate.google.de/translate?sl=en&tl=de&js=n&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&u=http%3A%2F%2Fwww.i-sis.org.uk%2FGMcontamination.php&act=url


    Kurz gesagt: die Genmanipulation wurde durch Bestäubung 21km entfernt von den Versuchsfeldern bei "normalen" Pflanzen gefunden, ein weiterer Umkreis wurde nicht untersucht aber der genmanipulierte Pollen könnte wohl bis zu 75km weit fliegen. Eine Mischbepflanzung mit unmanipulierter Saat ist somit nicht möglich. Das wird im Erbgut dauerhafte Folgen haben.

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  • Besonders dreist finde ich, dass der Begriff der "Pfluglosen Bodenbearbeitung" durch die Glyphosat-Verwendung ganz neu besetzt wird.
    Gruß, Henrike


    Die Quittung für diese "pfluglose Bodenbearbeitung" wird gerade in Brandenburg ausgestellt.
    Millionenheere von Feldmäusen fressen die Getreidefelder leer.
    Damit haben die Schlaumeier nicht gerechnet.
    Giftausbringen ist NOCH verboten.
    Aber die Minister sind alarmiert in Sachen : "Gefahr in Verzug", denn es droht ein Erntetotalausfall.
    Gruß
    Helmut
    sorry, hauptsächlich Thüringen


    http://www.google.de/#q=M%C3%A4useplage&hl=de&prmd=imvnsu&source=univ&tbm=nws&tbo=u&sa=X&ei=k1YKUKpKif_hBIK3rMAK&sqi=2&ved=0CCIQqAI&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&fp=be43103de3f67867&biw=1440&bih=775

  • Moin, moin,


    zu wünschen wäre es ja, dass wenigstens das Bestand hat. Dortzulande sieht man auch recht deutlich, dass eben die Landwirte nicht nur das Opfer sind... Je größer, desto Täter.


    Verboten gehört natürlich eigentlich diese Verwirtschaftungsweise.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...