kleiner Beutenkäfer, Schlimmer als Varroa!

  • Hallo
     
     
    Der Beutenkäfer Stammt Uhrsprünglich aus Süd Afrika.
    Imkern In den Regionen um Hafenstädten Nordamerikas ist er aufgefallen
    und hat sich angepasst, mittlerweile auch in Australien und Ägypten.
    (Momentan ist der Beutenkäfer in ganz Nordamerika eine Plage,die Industrieelle Wanderimkerei hat ihn verbreitet, ganze Honigernten sind Verdorben)
     
    Er befällt die Völker, nistet sich in den Waben ein und Frist Larven, Brut,Honig,greift sogar Bienen an und frist sie auf.(Allesfresser)
    Er legt Eier Ähnlich wie die Wachsmotte, wobei sich die Larven dann Kreisförmig über die ganze Wabe breit machen.
     
    Kommt der Hoinig mit Larven oder Ausscheidungen in Verbindung wird er Ungeniesbar und riecht nach Faulem Obst oder Kohl.
     
    Der Schwach ausgepräckte Putztrieb der Europäischen Bienen haben dem wenig entgegenzusetzen wobei das Volk nur die Flucht bleibt.
     
    Ende der Herbstzeit rum, fällt er zu Boden und vergräbt sich dort bis zum Frühjahr, bis das ganze von vorne losgeht.
     
    Eine ernste Sache die uns Bedroht, fragt sich nur wann.
     


    Hier noch ein link
     
    http://www.apis-ev.de/fileadmi…kaefer_liebefeld_2007.pdf
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Beutenk%C3%A4fer


    MfG Willo

  • Hi,
    ich frag mich zwar warum dieser Post, welcher den Charakter hat aus dem Zusammenhang gerissen zu sein, gepostet wurde aber hier gibt es auch Infos dazu http://www.bienenstockkaefer.de/
    Allerdings habe ich läuten hören, dass der mit Frost nicht so ganz klar kommt.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo Bienenfreunde!
    Mir hat ein Forscher vom Bieneninstitut folgendes gesagt:
    "Im Prinzip ist der Beutenkäfer nicht schlimmer als die Wachsmotte!
    Nur in schwachen Völkern die sich selbst überlassen bleiben breitet er sich aus."


    Da er für sein Fachwissen geschätzt wird, will ich ihm mal glauben - und hoffen dass er Recht behält.


    Sobald der Beutenkäfer den Sprung zu uns geschafft hat, werden wir mit ihm leben müssen - so wie mir der Varroa! Also, warum vorher schon Panik machen?
    Vermutlich werden sowieso wir Imker selbst den Schädling her holen - die Bieneninstitute sind ja inzwischen klüger geworden.


    Jede Generation hat ihre eigene Plage!
    Gruß
    Kalle

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Hallo Bienenfreunde!
    Mir hat ein Forscher vom Bieneninstitut folgendes gesagt:
    "Im Prinzip ist der Beutenkäfer nicht schlimmer als die Wachsmotte!


    ...."die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube" ... und das aus der Erfahrung heraus.....



    Sobald der Beutenkäfer den Sprung zu uns geschafft hat, werden wir mit ihm leben müssen - so wie mir der Varroa! Also, warum vorher schon Panik machen?
    Vermutlich werden sowieso wir Imker selbst den Schädling her holen - die Bieneninstitute sind ja inzwischen klüger geworden.


    Jede Generation hat ihre eigene Plage!


    Ja, dieser Plagegeist kann nur durch den Menschen eingeschleppt werden. Nicht irgednwelche Menschen sondern solche, die sich "Imker" nennen aber in ihrer grenzenlosen Gier & Dummheit nicht wissen ,was sie tun.....Und darum ist's gut ganz viel Panik zu machen ,damit der allerletzte Depp begreift, dass es nicht opportun ist, so einfach Bienen einzuführen. Gibt genug gute Bienen in Europa, da brauchts keine Exoten bei der Gefahr der Parasitenverschleppung! Eigentlich sollte der Mensch ja lernfähig sein ,blos bei dem was so abläuft, bezweifle ich das schon lange...... außer Beliebigkeit und grenzenlose Dummheit und Obrigkeitshörigkeit nix mehr zu sehen auf dieser Welt......

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Panik hin oder her wenn er erstmal hier gibts ganz schön Arbeit.
    Ob der eine sich drauf Verlässt das die Hühner ihn aufpicken und der andere
    sie als Wachsmottenkopie,,halten. Ich weiß nicht so leicht gehe ich mit dieses Thema nicht um, dieses Insekten Weibchen legt bis zu 1000 Eier
    in allen winkel der Rämchen, Beute, Zellen und unsere Bienen sind nicht gerade für ihren Putztrieb bekannt, und kommt nur eine Made oder kot
    in den Honig ist er verdorben so wie ich das gehört habe, ich weiß nicht das ist ganz schön Krass.
    Besonders Berufsimker mit 50 - 100 Völkern werden da zu tun haben, wenn.
     
    Vieleicht sehe ich das zu Negativ, aber .....ist schon krass
    Und in Sachen Frost hat er sich Angepast, je kälter desto tiefer steckt er die Nase im Sand


    gruß willo

  • Der hat sich nicht angepaßt, und ist auch nicht DAS Riesenproblem.
    In den USA in den Südstaaten ein "leichtes" Problem, aber mit Fallen vor dem Flugloch (wenn die Maden rauskrabbeln) und Plastikfolie (damit sie sich nicht einbuddeln können) relativ leicht zu handhaben.
    In den nördlicheren Breiten noch weniger ein Problem, weil die Viecher wirklich sehr frostanfällig sind.
    Lies mal die Ami-Bienenforum zu dem Thema.
    Ich mache mir da nicht wirklich Sorgen drum, sondern eher um die Batterie an "Mitteln", die dann hier aufgefahren werden...:roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ... vorallendingen weil da anscheinend lediglich Rapsöl reichen soll (für die Fallen).

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    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

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  • Hier noch Aktuelles zum kleinen Beutenkäfer aus dem Vortrag von Dr. Ritter auf dem Weissacher Imkertag.
    Der kl. Beutenkäfer kommt in Europa (noch) nicht vor. In USA breitet er sich derzeit auch Richtung Norden nicht über eine gewisse Grenze hinaus aus, wegen der Kälte.
    Befallene Völker sehen übelst aus, da ist die Wachsmotte harmlos dagegen, Dr. Ritter hatte Bilder dabei.
    Aber: auch er ist anpassungsfähig und er wird auch wie andere Parasiten bei uns eingeschleppt werden. Damit wird fest gerechnet, denn es ist alles einfach schon zu "globalisiert"!
    Nun der Hammer: die Industrie, sprich Bayer, ist bereits darauf vorbereitet und hat schon ein Mittel entwickelt, das auch schon in betroffenen Ländern angewedet wird, obwohl es Alternativen gibt. Das Mittel heißt Checkmite und ist auf Perizin-Basis!! Sollte der Beutenkäfer bei uns auftauchen, so Dr. Ritter, wird es dann eine "NOT-ZULASSUNG" geben.
    Die Alternative ist ganz einfach: Schälchen mit Olivenöl reinstellen/-hängen. Davon fühlen sie sich angezogen und ersaufen darin. Nur, mit einer so einfachen Methode lässt sich kein Profit machen, deshalb muss erstmal was chemisches entwickelt werden :evil:
    Über soetwas könnte ich mich maßlos aufregen!
    Noch etwas zum Beruhigen: Die asiat. Hornisse wird bei uns in 1-2 Jahren erwartet und lässt sich auch nicht aufhalten. Aber sie ist nicht so gefährlich, wie angenommen. Sie schafft es nicht, ganze Völker zu töten.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • ........
    Über soetwas könnte ich mich maßlos aufregen!
    Noch etwas zum Beruhigen: Die asiat. Hornisse wird bei uns in 1-2 Jahren erwartet und lässt sich auch nicht aufhalten. Aber sie ist nicht so gefährlich, wie angenommen. Sie schafft es nicht, ganze Völker zu töten.


    Fast genauso regen mich Leute auf, die nicht richtig zuhören und dann das wenige was sie mitbekommen haben zum Besten geben!


    Die Aussage von Dr. Ritter war doch ganz eindeutig die, dass man sich keine Sorgen zu machen braucht, weil der kleine Beutenkäfer in starken Völkern keine Chance hat. Bis er in unseren Breiten (vielleicht mal abgesehen von der Rheinebene) überleben kann, muss das Klima noch deutlich wärmer werden.
    Ersthaften Schaden kann der kleine Beutenkäfer nur anrichten, wenn die geernteten Waben nicht schnell abgeschleudert werden, weil dann Gelege des Beutenkäfers schlüpfen und sich ungehindert durch putzende Bienen über die Waben hermachen können. Aus diesem Grund wir den Imkern in betroffenen gebieten geraten die Waben in Kühlräumen zu lagern, damit keine Larven vor dem Abschleudern schlüpfen können.