Buckfast in Golzbeuten?

  • Super! :daumen:


    Wie handhabt Ihr das denn mit dem Abschleudern der Honigboxen, da braucht man eine Spezialschleuder zu, oder?


    Einzelne Rähmchen soll man ja, wenn die Schleuder groß genug ist mit dem Rähmchenoberträger nach unten schleudern können, aber wie ist das mit den Honigboxen?

  • Hallo Wabenklau,
    da gibt es ein spezielles Sägegatter,
    mehrere Sägeblätter entdeckeln gleichzeitig in der Wabengasse;
    und eine Schleuder,
    in der die Box als Ganzes bearbeitet wird.
    Nicht ganz billig, wie ich finde.
    Keine Ahnung, ab wann es sich lohnt, auf Boxen umzusteigen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Jain...


    ich habe Boxen und eine spezielle Schleuder von Lonnemann.
    Vier Boxen passen rein - also rund 30kg, und natürlich auch DN`s.
    Aber stimmt schon, die Schleuder ist teuer.
    Leider hatte ich keine passende am Markt gefunden.


    @ Lothar: Das Sägegatter ist was für Großverdiener.
    Bisher habe ich ein normales Messer genommen, nachdem mein Multimesser-Selbstbau, sagen wir mal "suboptimal" war...:roll:


    Morgen bekomme ich endlich ein elektisch beheiztes Messer.
    Dann geht`s ratz-fatz...:p

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,
    Ich imkere seit 3 Jahren in der 17-er Wanderbeute von Golz mit Buckfastbienen und es gab überhaupt keine Probleme - weder mit der Beute, noch mit den Bienen. Trotz Unkenrufen mancher Imkerkollegen habe ich auch keine geringeren Honigerträge. Der einzige kleine Wehrmutstropfen an dieser Beute ist das Fehlen einer Bienenflucht, aber auch daran habe ich mich gewöhnt.
    Gruß Sabine

  • Hallo Immenfuchs,


    vor etlichen Jahren hast Du mal ein Bild einer Bremer-Halbbeute gezeigt. Gibt es noch weitere Fotos z.B. vom Deckel und vom Boden? Du schreibst zum Bild : der Abstand zwischen den Schlitzen beträgt 2,5 cm. Von wo ist das gemessen? Von Schlitzkante zu Schlitzkante oder von Schlitzmitte zu Schlitzmitte?


    Wie sind Deine Erfahrungen nun über eine längere Zeit?


    Gruß
    Reiner

  • Hallo Reiner,


    Abstand der Schlitze ist von Mitte zu Mitte. Schlitze und Wabengassen müssen fluchten.
    Inzwischen habe ich die Schlitze aber auf 2 cm verbreitert, da sie zu schmal waren, wenn noch ein Absperrgitter zwischen war.
    Den Boden habe ich mehrfach überarbeitet, inzwischen mache ich es einfach so, dass ein Holzbrett den Boden bildet, dass im vorderen Drittel ein Varroagitter hat. Unter dem Brett sind zwei Leisten links und rechts, so dass ich ein Brettchen zur Diagnose drunter schieben kann.
    Die Beutenseite die als Honigraum genutzt wird muss unten zu sein, sonst versuchen viele Bienen nach unten durch das Varroagitter zu kommen, statt wieder durch das Absperrgitter zu schlüpfen.
    Die Leimholzplatten ausfräsen und Stege als Gitter stehen lassen hat sich als nicht praktikabel heraus gestellt. Die Stege reißen weg. Besser ist es einen rechteckigen Ausschnitt zu sägen und Leisten entsprechend ein zu leimen.
    Das Dach besteht aus 20mm Styrodur und einer Sperrholzplatte mit Plane.
    Allerdings hat die große flache Dachfläche nur Nachteile:
    Regen und Hagel knallen hart auf, Schnee bleibt lange liegen.
    Besser sind Dächer mit Neigung. Und gut fest binden, die Dächer sind schnell fort geweht.
    Das 1,8 cm Leimholz ist nach meiner Erfahrung wohl doch etwas dünn, die Bienen verziehen sich im Winter mehr zur Mitte der Beute und sitzen da dicht an der wärmeren Innenwand. Die Folge ist, dass die Bienen später wieder in Brut gehen. Bei meinem Klima hier nicht so gut. Hier wird es sehr plötzlich Frühling, kein gemächlicher Übergang.
    Leider habe ich nicht die original Bauanleitung von Golz, und bin auch kein Tischler, sonst würde ich die Beute aus Brettern statt Leimholzplatten machen. So werde ich wohl bei den nächsten die Beuten aus doppelten Leimholz bauen, oder noch Bretter außen aufschrauben.
    Da ich für meinen Bedarf aber erst mal genug Beuten habe, baue ich erst mal keine mehr. Halten tun sie auf jeden Fall mehrere Jahre. Selbst unbesetzte und unlackiert stand eine Beute mehr als ein Jahr frei im Garten und hat sich nicht verzogen oder ist gerissen.


    Gruß
    Kalle

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Hallo Alex123,


    ist noch nicht ganz raus. Ich habe in diesem Jahr -um genau zu sein vor einer Woche - mit der Imkerei begonnen. Zur Zeit habe ich ein Volk in einer gekauften Golzbeute. Eine gebrauchte und umgebaute (Gitterboden) Golzbeute wird in 14 Tagen besetzt.


    Ich baue gerade einen Ablegerkasten für 7 Rähmchen Kuntzsch-Hoch im Kaltbau. Einen weiteren Ablegerkasten für 10 Rähmchen Warmbau (oder 2 x 4) habe ich gekauft.


    Den Vorschlag von Kalle halte ich für interessant. Ich würde eine halbe Bremerbeute bauen und vorerst als Ablegerkasten nutzen. Ob ich baue hängt aber davon ab, ob mein dezeitiges Projekt etwas wird. Bin kein Tischler und mein Werzeug ist einfach. Ich fertige den Ablegerkasten aus selbsgemachten Leimholz. Ein Problem ist für mich das exakte winklige Sägen. Meine kleine Tischkreissäge taugt nicht viel. Die Oberfräse habe ich langsam im Griff.


    Gruß
    Reiner

  • Hallo Reiner


    ja, gutes Werkzeug ist die halbe Arbeit. Außer einer Baukreissäge für Brennholz zu machen nund einer Oberfräse habe ich auch nichts um mal eben eine Beute zu bauen.
    Baust Du die Rähmchen auch selbst ?



    gruß


    alex

    von den damen gepisakter Anfänger-Imker