Bauplan Zander Beute - möglichst einfach

  • Drops : Ah, ich bitte um Entschuldigung.


    Zitat

    Also ich würde die Zargeninnenmaße [...] 4mm größer machen

    Das "größer machen" hat mich verwirrt. Du meinst natürlich dasselbe wie ich. :liebe002:


    Das Einnageln der Sperrholzplatte halte ich allerdings tatsächlich für überflüssig (aber kann man natürlich machen).


    Gruß
    Martin

  • Na das klingt doch mal ganz positiv.
    Bei dem größeren Abstand dachte ich halt gleich wieder an Rähmchen, die übelst verbaut werden.
    Mit zu kleinem Abstand hab ich schon schlechte Erfahrungen gemacht: Habe gerade eine (selbstgebaute) Zarge, aus der ich die Rähmchen nicht mehr rausbekomme, weil der Abstand zwischen Rähmchen und Beutenwand zu klein war :oops:


    Grüße,
    Markus

  • Hallo,


    Hab mir auch schon überlegt, ein paar Zanderbeuten aus 18mm Fichtenholz zu bauen. Was mich bisher davon abgehalten hat: Durch die langen Zanderohren entsteht ein Raum von etwa 12 mm zwischen Rähmchenseiten und Beutenwand, wenn man es so macht wie bei der Einfachbeute (die ja 20mm starkes Holz benutzt).
    Wie würdet Ihr dieses Problem lösen? Zander-Ohren kürzen? Griffstück innen leicht anfräsen? Ganz was anderes? Sollte halt möglichst wenig Aufwand sein.


    Grüße,
    Markus


    Mach folgendes :
    Verlängere die Seitenteile vorn und hinten um eine Holzstärke, (also in dem Fall insgesamt 36 mm ).
    Die Front.- und Rückwand sägst du gleich um 10 mm flacher, ( 22,8 cm Zargenhöhe minus Rähmchenohrstärke von 10 mm), also in dem Fall auf 21,8 cm höhe.


    Jetzt baust du die Front und Rückwand so zwischen die Seitenteile das diese vorn und hinten jeweils um eine Holzstärke überstehen, und unten bündig mit den Seitenteilen abschließen. Schon siehst du deine nun breite Rähmchenauflage !


    Nun mußt du oben und unten eine Leiste von 3 - 5 cm in die überstehenden Seitenteile einfügen ,( auf die Vorder/Rückwand aufschrauben), so das sie mit der Ober.- und Unterkante bündig abschließen, um die Zarge bienendicht stapeln zu können. Dadurch steht dir die volle Holzstärke von 18mm als Rähmchenauflage zur verfügung.


    ( Notfalls kannst du die eingesetzten Holzleisten beliebig stark wählen und auch noch mit Falz versehen, so kannst du beliebig Raum als Auflagefläche gewinnen. Du mußt dann nur die Seitenteile entsprechend verlängern ! )


    Auf die Art hast du auch gleich ein paar anständige Griffe geschaffen. Was du spätestens beim ersten Verstellen oder Bearbeiten zu schätzen lernst.


    Behalte das Innenmaß unbedingt bei, wenn der Bienenabstand nicht stimmt kriegst du von Anfang an starke Probleme !!! Die Bienen verbauen alles was größer wie 10 mm ist. Und glaub mir, in einem wütendem Bienenvolk jede Wabe einzeln mit Meißel und Messer aus dem verbauten Matsch zu ziehen macht keinen Spaß. Da kannst du dann gleich auf Stabilbau umsteigen.


    Gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hat wirklich niemand eine Skizze zur Hand die er mir mal schicken könnte?


    Wenn Ihr ja alles selber gebaut habt, müsst ihr doch irgendwas haben?


    Ich wollte einen meiner Schwärme auf einer Zander einschlagen, müsste aber dazu schnell eine bauen und langsam rennt mir die Zeit davon...


    Könnte mir nicht einer der versierteren Imker und selberbauer sowas skizzieren?


    Ich und sicher noch viele andere würden sich riesig freuen.

  • Hallo StefanL !

    Ja, das ist doch Teil der entsprechenden Betriebsweise ...
    ... der Brutraum mit den "Altwaben" kommt weg und der Honigraum wird zum Brutraum.

    Wenn man nicht mit unterschiedlichen Rähmchenmaßen im Brut- und Honigraum arbeitet sind diese immer gleich !

    Hast Du Dir schonmal überlegt wie Du überhaupt mit den Bienen arbeiten möchtest bevor Du aufs geradewohl Beuten baust ?
    Informier Dich doch vielleicht vorher noch ein wenig und bilde Dir ggf. zusammen mit Deinem Imkerpaten eine Meinung ...

    Gruß
    B.K. A.l.e.x.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo,


    Sorry für die vielleicht laienhaften Aufgaben. Ich habe einen Imkerpaten, der hilft mir überall wo es geht.


    Wir haben den Honig von denSchweizerkästen schon geerntet aber von den Magazinen noch nicht. Darum konnte ich das noch nicht praktisch sehen. Er schenkt mir 2 KS und darum muss ich Beuten haben bis in 2 Wochen. Ich möchte die unbedingt selber herstellen.


    Wenn es soweit ist erklärt und hilft er mir mit allem.


    Danke für die Antworten! Langsam habe selbst ich den Durchblick... Leider haben wir hier in der Region nicht viele Imker die einem helfen wollen oder nur mit Schweizerkästen arbeiten und sich mit Magazinen nicht auskennen..

  • Hat der Praktiker Leimholz in 20mm Stärke?


    Ich will am Samstag nach DE fahren und Holz in einem Baumarkt holen... Oder hat einer einen besseren Laden?

  • Oh Gott,
    war heute in einem Baumarkt. 3-Schicht-Platte mit 19mm Stärke und man bezahlt nur den Zuschnitt.
    Der Haken - der qm kostet 39,9 €.:eek:
    Das ist doch verrückt, da eine gekaufte Zarge günstiger wäre, Schrauben noch gar nicht gerechnet...

    Werde wohl mal beim Holzfachhandel schauen müssen. Aber ob der Aufwand die paar Euro am Ende Wert ist??

  • Ich habe mir eine gekaufte Zarge mal genauer angesehen und alle Maße genommen. Beim Sägewerk um die Ecke habe ich schon das Holz bestellt. Insgesamt mal 40 lfdm Meter Lerchenholz, 25 cm breit und 3.2 cm (!) dick kosten da fertig gehobelt und trocken ca. 120,- €. Mal sehen, wie viele Zargen das gibt. Hängt ja vor allem vom Verschnitt ab.
    Ich werde das hier dann mal posten. Das Holz hole ich am nächsten Wochenende.
    Vielleicht mache ich mir ja auch mal die Mühe und mach einen Bauplan davon.
    Einen passenden Pfefferleboden habe ich auch schon vermessen und eine Futterzarge will ich auch noch basteln.

    There are 10 kinds of people. Those who understand binary and those who don't!

  • Sodele, Boden und 2 Zargen sind komplett zusammen....
    Das reicht ja für den Anfang... Die obere Zarge dient mit eingelegtem Brett und Loch in der Mitte im Moment noch als Futterzarge damit die schön bauen und sich nicht auf andere Sachen konzentrieren müssen.


    Ich habe aber jetzt je 10mm Luft zwischen Rähmchenseitenteil und Beutenwand, hat da schon jemand Erfahrung damit oder habt ihr 2mm Sperrholz an die Beutenwand geleimt?
    10mm ist ja meinerseits das maximum oder?

  • wieviele Piepmätze rechnest Du denn so auf einen Meter?:wink:



    hat er doch geschrieben - 120 Piepen

    aber mal abgesehen davon sind Lärchen doch bedeutend schwerer als Lerchen, ich denke mal, die Kästen halten zwar ewig wiegen aber auch mindestens doppelt so viel wie "normale".

    Vielleicht deshalb die Lerchen - das klingt irgendwie viel leichter!