Bauplan Zander Beute - möglichst einfach

  • Hallo,


    Ich bin auf der Suche nach einem Bauplan für ein Zandermagazin welches möglichst einfach und ohne Falze und Nuten auskommt, hat einer sowas?


    Ich würde gerne noch einen Schwarm in ein Rähmchen Magazin setzen und nur eins auf Wildbau bei Warre.


    Leider finde ich keine schlaue wirklich durchschaubare Anleitung... Wer hat da selber schon was gemacht und könnte mir ein bisschen Hilfestellung leisten??


    Vielen Dank im Voraus!!


    Stefan

  • Hallo,


    frag mal Sabi(e)ne. Die hat sich offenbar sehr einfache Beuten gebaut. Ich glaube, das war nicht Zander, aber das kannst Du sicher umrechnen.

  • Vielen Dank für die bisherigen Antworten!


    Die Hohenheimer kenne ich.... ist leider halt alles wieder mit Nut usw...


    Am liebsten wäre mir ein einfacheren Bauplan der wirklich idiotensicher und einfach ist... Sowas wie Warre aber einfach für Rähmchen wo der Bienenabstand noch halbwegs passt...

  • Hi
    http://www.magazinimker.de/buecher/buecher.html unten hast du Baupläne. Das ist alles ,genau wie die Einfachbeute, ohne Falz.
    Bienenabstand passt eigentlich überall - warum sollte der nicht beachtet werden?

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • ... ist leider halt alles wieder mit Nut usw...


    Welche Nut stört Dich? Die Bretter kannst Du auch auch ohne Nut zusammenschrauben und die Rahmenauflagennut wird durch die Griffleiste hergestellt. <-- quasi ohne Nut:wink: Und über einander stehen die auch ohne Nut. Nutfreier geht fast nicht!


    Schraubendreher und Handsäge reichen, wenn Du es ökologisch möchtest, ansonsten lass im Baumarkt sägen, dann reicht der Schraubendreher!


    Gruß Tom

  • Also ich hab mir das Buch "Bauanleitung für das Langstroth-Magazin" von Heinz Lorenz besorgt. Gibt es immer mal im bekannten Internetauktionshaus.
     
    Allerdings habe ich den Bauplan abgewandelt, meine 2/3 Langstrother sehen eher aus wie die Hohenheimer Zanderkiste. Wollte nicht mit der nicht vorhandenen Oberfräse rumwerkeln :roll:.
     
    Habe heute 8 Zargen fertig gebastelt. Habe weder geschraubt, gefalzt noch rumgenutet. Material sind 18mm Leimholzbretter.
    Für die Verbindungen habe ich Holzdübel verwendet. Die gleichen Dinger, die Billyregale & Co zusammenhalten. Ging eingentlich super mit den Markierdornen, die man in die Löcher der einen Seite steckt, das andere Brett anlegt und kurz festdrückt und mit Akkuschrauber gebohrt.
     
    Werde morgen mal Bilder machen und hier reinstellen.

  • Vielen Dank für die bisherigen Antworten!


    Die Hohenheimer kenne ich.... ist leider halt alles wieder mit Nut usw...


    Am liebsten wäre mir ein einfacheren Bauplan der wirklich idiotensicher und einfach ist... Sowas wie Warre aber einfach für Rähmchen wo der Bienenabstand noch halbwegs passt...


    Wo liegt das Problem ?
    das klassische Zandermaß ist 42 x 22 cm pluß Ohren.
    Rechne an jeder Seite 8 mm Bienenabstand dazu, und das gleiche an der unterseite.
    So kommst du auf ein Längsinnenmaß von 43,6 cm x 22,8 mm.
    Nehmen wir an du möchtest zehn Waben unterbringen, dann brauchst du in der Breite pro Wabe 35 mm. Macht also zusammen 35 cm pluß 2 cm Spielraum zum rücken der Waben.


    Deine Zargen haben also folgendes Innenmaß :
    Länge/Breite : 43,6 cm x 37,0 cm.
    Höhe 22,8 cm


    Einen Falz kannst du dir Sparen, der ist nur zum Geldverdienen für den Hersteller gedacht.:lol:
    Von der Holzstärke geht alles ab 18mm Baumarktholz aufwärts. ( Fichte , Tanne , Kiefer) Nur abgelagert und Trocken sollte es sein.


    Ansonsten spricht nichts dagegen die Beute im gleichen Baustil wie eine Warrebeute zu bauen. (Ich kenne zB. einen Imker der seine Segeberger ab diesem Jahr etwas umgebaut hat und mit Kissen aus Hobelspänen ausgestattet hat. Nachdem er gesehen hat wie trocken die Völker in Warrebeuten überwintern.)
    Wenn du es ganz einfach haben willst, dann leg oben eine Folie auf,darauf eine 4 cm Styropurplatte und beschwere das ganze mit einem Ziegel.
    Dann empfehle ich dir allerdings den Gitterboden von Sabi(e)ne.
    Was die Bodenbretter betrifft mußt du mit hilfe eines umlaufenden Holzrahmens dafür sorgen das die untersten Waben wenigstens 3 cm Bodenabstand bekommen.


    Viel Spaß beim Bauen.


    Gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo,


    Hab mir auch schon überlegt, ein paar Zanderbeuten aus 18mm Fichtenholz zu bauen. Was mich bisher davon abgehalten hat: Durch die langen Zanderohren entsteht ein Raum von etwa 12 mm zwischen Rähmchenseiten und Beutenwand, wenn man es so macht wie bei der Einfachbeute (die ja 20mm starkes Holz benutzt).
    Wie würdet Ihr dieses Problem lösen? Zander-Ohren kürzen? Griffstück innen leicht anfräsen? Ganz was anderes? Sollte halt möglichst wenig Aufwand sein.


    Grüße,
    Markus

  • Also ich würde die Zargeninnenmaße in der Richtung, in die Rähmchen reinkommen, um 4mm größer machen, (weil 18mm statt 20mm Holz, also 2mm links und 2mm rechts). Dann passen die Oberträger rein. Damit der Bienenabstand trotzdem wieder passt, auf der Innenseite jeweils ne 2mm Pappelsperrholzplatte annageln (oder leimen).
     
    Die genaue Bemaßung für die Einfachbeute müsstest du dir noch ausknobeln, weil für 2 links, 2 reichts 3 fallen lassen und 5 im Sinn hab ich grad keine Aufnahmefähigkeit mehr :p

  • Hallo StefanL - dann nimm doch einfach den Bauplan von der Hohenheimer bzw. Magazinimker und schraub die Kisten ohne "Nut" zusammen, da brauchst du doch nur die "Nut" abziehen.
    Aber mal ehrlich, warum haben Generationen von Tischlern/Schreiner bzw. Zimmerleuten Holzverbindungen erfunden, getestet. Warum stehen Fachwerkhäuser nach Jahrhunderten ohne eine einzige Spax-Schraube immer noch? Weil sie sich mit dem beschäftigt haben, was Holz ist. Holz ist eben ein Naturprodukt und man muß sich mit seinen Eigenheiten beschäftigen und auskennen und dazu gehört eben, das Holz "arbeitet", Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt und dabei seine Größe ändert und eben auch nicht gerade bleibt. Auch wenn man das heutzutage mittels Leimholz, technischer Holztrocknung und Spax-Schrauben "vergewaltigt", gelingt es einen nicht, die Holzeigenschaften komplett weg zu bekommen (wie wenn wir die Bienen unbedingt am Schwärmen hindern wollen, irgendwann hängen sie doch am Baum), das ist eben Natur und kein Kunststoff.
    Ikea-Billy-Dübel sind eine sehr schöne Sache, wunderbar geeignet für "Holzwerkstoffe" wie Spanplatte und MDF, geht super. Aber wer hat schon ein Billy-Regal im Freien stehen und noch Bienen drin???? Probier es aus, aber kauf dir eine richtige Beute mit einer wenigstens einigermaßen durchdachten Eckverbindung, damit du nach paar Wochen deine Rähmchen umhängen kannst!
    Um ein Magazin zu bauen benötigt man MINDESTENS eine VERNÜNFTIGE Kreissäge mit stabilen Parallelanschlag und Schiebetisch mit Winkelanschlag. So eine Kreissäge hat auch eine Sägeblatthöhenverstellung und mit der kann man auch eine Nut sägen!!!!

  • Olivenmann schrieb:

    Durch die langen Zanderohren entsteht ein Raum von etwa 12 mm zwischen Rähmchenseiten und Beutenwand, wenn man es so macht wie bei der Einfachbeute (die ja 20mm starkes Holz benutzt).


    Stimmt, ist aber kein Problem.


    Drops schrieb:

    Also ich würde die Zargeninnenmaße in der Richtung, in die Rähmchen reinkommen, um 4mm größer machen


    What?


    Also: Die Innenmaße sollten nach Möglichkeit beibehalten werden. Bei den Zargen bedeutet das, dass die Längsseiten anstatt 520mm nun 516mm betragen. Damit passen die Rähmchen problemlos rein, da der (Innen-)Abstand Griffleiste<->Griffleiste unverändert 480mm beträgt. Der (Innen-)Abstand Stirnseite<->Stirnseite ist dadurch anstatt 440mm nun 444mm, was aber kein Problem darstellt (nach meinen Erfahrungen).


    Viele Grüße
    Martin

  • What?


     
    Sorry, I dont speak english
    Aber du darfst mir den genauen Unterschied zwischen:
     


    Also: Die Innenmaße sollten nach Möglichkeit beibehalten werden.
    [...] Der (Innen-)Abstand Stirnseite<->Stirnseite ist dadurch anstatt 440mm nun 444mm, was aber kein Problem darstellt (nach meinen Erfahrungen).


     
    Und dem was ich geschrieben habe:
     

    Also ich würde die Zargeninnenmaße in der Richtung, in die Rähmchen reinkommen, um 4mm größer machen, (weil 18mm statt 20mm Holz, also 2mm links und 2mm rechts).


    erklären.
     
    Und im Gegensatz zu dem, was du vorgeschlagen hast, bringt das Einnageln der 2mm Sperrholz rechts und links sogar wieder eine Reduzierung auf 440mm, so dass bei mir wieder alle Innemaße passen,
     
     
    Markus :
    Für die Zargen der Hohenheimer Einfachbeute ändern sich beim 18mm Holz in der Zeichnung nur die 2 untern Maßzahlen: 498 statt 500 und 516 statt 520. Alle anderen Zahlen bleiben erhalten. Dann kommt das raus, was Martin und ich (ist eigentlich genau das Gleiche) vorgeschlagen haben.
    Ob du nun die Sperrholzplatten reinbastelst um wieder auf 440 Innenmaß zu kommen oder die 444mm beibehälst, bleibt dir bzw deinen Bienen überlassen.
     
    Die Stückliste bleibt auch gleich bis auf die Seitenteile:
    statt 520x227 müssen die auf 516x227 gesägt werden