Diebstahlsicherung für unsere Bienen!!

  • Da der erste erste beitrag gelöscht wurde wegen angeblicher unerlaubter werbung kommt hier die ausfürliche Erklärung.
     
    Ihr benötigt für diese Diebstahlsicherung ein Funktelefon,ein Autoladekabel und eine 12 volt Batterie und eine komponente die jeder haushalt besitz (Mausefalle)
     
    Und ihr habt ein sichers Alarmsystem gegen Bienendiebstahl welches euch jeden unbefugten Zutritt,automatisch meldet ,egal welche tageszeit oder wo ihr euch befindet!
     
    Erklärung:
    Der Bienendieb kommt mausefalle löst aus,
    telefon meldet an eingegebene Nummer unbefugten Zutritt
     
    Bauhilfen werden gerne gegeben..Das ist keine Komerz, werbung nur ein priv,selbst getestet und erprobter tip..könnte auch bei Magazine funktionieren müßte dann aber etwas verändert werden.
     
    Schade das die Polizei kein Interesse hat daran zur Mitarbeit und die versicherung...
     
    Ps,,man kann mich auch gerne anrufen und wir helfen weiter
    wenn mehrere Imker mitspielen könnte man ein falle für die Bienendiebe stellen um wenigstens einige aus den verkehr zuziehen

  • Das ist ja wieder aktuell!!!!



    Aus der BILD ZEITUNG:


    ... Diebe haben den Imker beklaut – die Polizei fahndet nach 400 000 Bienen!


    Sehr traurig...


    Svetik

    alles wird gut...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von hartmut () aus folgendem Grund: Rechtliche Gründe

  • Hallo,


    hat schon jemand versucht, den Boden mit der Unterlage (Palette etc.) zu verbinden, durch Festschrauben bei Holzbeuten und durch Silikonverklebung bei Plastikbeuten?


    Das müsste doch die perversen Diebe abhalten, zumal man ja im ersten Brutraum ein klitzekleines Loch anbringen kann, damit es Stimmung gibt im Diebesauto...


    Ich überlege aktuell ob ich das machen soll.


    Eine andere Idee wäre, ein Brandeisen für Beuten und evtl. Rähmchen, da könnte man seinen Namen mit Anschrift und der bitte, den Diebstahl zu melden drauf anbringen, ob das helfen würde?


    Gibt es eigentlich schon verurteilte Bienendiebe, oder hat die noch niemand erwischt?

  • Hallo,


    in unserem Kreisverband kam wurden einem Imkerkollegen einen Teil der Völker am Stand entwendet. Interssanterweise haben hier nur die stärksten Völker gefehlt. Muss also jemand gewesen sein, der das beurteilen kann.


    Allerdings hatte ich auch die Erfahrung gemacht, als ich im Verein von meinem Völkerverlust erzählte und nachfragte, wer mir im Frühjahr wieder welche geben kann, als "Völkermörder" betitelt zu werden. Da kam dann die Aussage von einem "alten Hasen": "...ich habe dir doch alles über Bienen erzählt. Mir sind noch nie Völker eingegangen". Da stelle ich mir doch Frage, ob ein solches Verhalten die Motivation für den Bienendiebstal positiv beeinflusst.


    Grüsse
    Jörg

  • Im bayerischen Fernsehen haben sie vor ein paar Tagen auch einen Beitrag gebracht, über Bienendiebe.
     http://www.br-online.de/bayeri…diebe-ID1242338805456.xml



    Das da jemand in dem Wissen weitermachen muß, das der Dieb in 6 km Umkreis mit den gestohlenen Bienen imkert, Wahnsinn!


    Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn die Imkerverbände es sich zur Pflicht machen würden penibel über Ein- und Auswinterung sowie Neuanschaffung von Bienenvölkern Buchzuführen.
    Das würde meines Erachtens dem Bienendiebstahl fast den garaus machen denn das würde dann so etwa laufen:


    Die Meldung über X gestohlene Völker erreicht den Verband, dieser prüft dann im kommenden Herbst die zur Einwinterung gemeldeten Völker etc.
    Hier wird ja eine Diskrepanz deutlich, und zwar bei dem Imker bei dem nicht ersichtlich ist, warum er soundsoviel Völker hat, wenn er nur Y Völker ausgewintert, für Z Völker Kaufbelege etc hat.
    Dementsprechend würde man dann mal zu diesem Imker fahren und sich dessen Bienenstand mal genauer anschauen und fragen wie's denn kommt...


    Im Prinzip ist das eine reine Organisationssache, die bestimmt guten Erfolg haben könnte. Wenn sich denn die Verbände die Arbeit machen würden.


    Ich hätte keine Probleme damit, jeden Ableger, jeden Neuzugang, jeden Abgang und jede Volksvereinigung/Volksauflösung etc etc. Dem Zentralorgan zu melden, warum auch?


    Bienendiebe sollten sich nicht zu sicher fühlen: Wenn es mal vor Gericht ginge dann gäbe es einige Argumente für eine empfindiche Strafe:
    1. Sind diese Taten von langer Hand geplant, es wird die Auswinterung abgewartet, es wird bewertet welche Völker die besten sind, es wird oft kurz vor der Frühtrachternte zugegriffen etc. Also nix mit Impuls, sondern Vorsatz!


    2. Dienen Imker und Bienen dem allgemeinen Wohl, das bedeutet das es im interesse der Allgemeinheit ist, den Bienendieb hart zu bestrafen damit eine Abschreckungswirkung erziehlt wird!


    3. Ist es nicht zu weit hergeholt, alle Landwirte und Gartenbesitzer aus einem 6 km Umkreis des bestohlenen Bienenstandes als Nebenkläger ins Boot zu holen, wegen Minderung der Erträge durch Minderung des Bestäubungspotentials welche ja durch die Straftat wissentlich herbeigeführt wird. Imker wissen was es mit Bienen auf sich hat und können sich da nicht herausreden! Wenn sich das Bienendiebesgesindel mal klar macht das die evtl. alle Schadensersatzberechtigt sein könnten. Haus ade!


    4. Ist der Bienendiebstahl eine besonders niederträchtige und asoziale Handlung denn: Bienendiebe sind Imker und sie wissen genau: Der Imker macht sich Sorgen, die Bienen gut über den Winter zu bekommen, der Imker macht sich Sorgen wegen der Pestizide, wegen des Genverseuchten Pollens, wegen der eingeschleppten Milbe, etc. Der Bienendieb weiss auch, das zu all dieser Sorge in letzter Zeit die permanente Sorge darum, das die Bienenvölker nicht gestohlen werden gekommen ist.
    Diese letzte Sorge wird uns ausschließlich und mutwillig von sogenannten "Imkern" angetan! Ein solches Verhalten kann man nicht anders nennen als Asozial.
    Ich selber plane gerade einen größeren Bienenstand, incl. Landkauf ist das eine große Investition, die sich auf lange Jahre nicht rentieren wird. Mir wird jedesmal richtig schlecht wenn ich an die Diebsproblematik denke!


    Es wird Zeit das die endlich mal einen erwischen!

  • Ich hätte keine Probleme damit, jeden Ableger, jeden Neuzugang, jeden Abgang und jede Volksvereinigung/Volksauflösung etc etc. Dem Zentralorgan zu melden, warum auch?


    Das wäre auch extrem hilfreich. Allerdings erlebe ich meist irgend etwas zwischen Desinteresse und Frontalabwehr, wenn ich argumentiere, dass etwa der BSV doch einen weitgehend flächendeckenden, nicht öffentlichen Überblick über die Verteilung der Bienenstände haben sollte. O-Ton aus der letzten Woche, als ich Überzeugungsarbeit in Sachen Futterkranzprobe machen wollte: "der glücklichste Imker ist der, der seine Völker einfach irgendwo stehen hat, der Vetinär (!) nicht guckt. Die ganzen Vorschriften, das ist alles Mist. Und die großen halten sich ja auch nicht dran". Hoffe weiterhin auf einen Generationswechsel....
    [/QUOTE]


    Bienendiebe sollten sich nicht zu sicher fühlen: Wenn es mal vor Gericht ginge dann gäbe es einige Argumente für eine empfindiche Strafe:


    Exakt.


    Im wahren Leben fällt die Kalkulation Diebstahl+Entdeckungsrisiko+Strafmaß leider anders aus. War es nicht im letzten Jahr, wo ein beklauter Berufsimker einen Helikopter mietete, seine Völker suchte und fand. Und der Dieb im Wesentlichen nur den Heli-Einsatz zahlen musste? Mich wundert da nicht mehr allzu viel..

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Ohja und dann fängt der Unfug an?
    Imker A kann Imker B nicht leiden und stellt Imker B einfach drei seiner Beuten mit aufgeprägtem Logo zu den anderen Beuten.
    Imker A rennt daraufhin zur Polizei. Die wiederrum fragt beim Verband nach ob Imker B neue Völker angemeldet hat. Hat er nicht?, geht man gucken. Sieh an...drei Beuten von Imker A bei Imker B. Wie erklärt Imker B jetzt, dass er nicht einmal wüßte, wo Imker A seine Bienen stehen hat, geschweige denn, dass er nix gestohlen hat.
    Um das ganze noch zu verschärfen hat Imker A vllt vorher sogar noch den Honig abgeschleudert und wirft es Imker B auch noch vor.
    Und dann hat Imker A vllt sogar noch nen guten Freund, der da was gehört/gesehen haben will...und schon kriegt Imker B ne ordentliche Strafe ab. Muss einiges verkaufen, vllt auch die Imkerei und dann?
    Bzw. man macht sich doch schon verdächtig, wenn du mal vergisst eingefangene Schwärme anzumelden, wegen Stress oder so. Plötzlich hast du mehr da stehen. Deinem Nachbarn sind einige Völker eingegangen und der fängt an dich des Diebstahls zu bezichtigen, weil er auf kostenfreie Art neue haben will.
    Also dein Vorschlag ist ein zweischneidiges Schwert.


    Eigentlich kann man nur hoffen nicht selber Opfer zu werden.

    Alle Angaben ohne Gew(a)ehr ;) / Gruß Chris

  • @ Aranox: Ich denke, dass man für die gesamte Imkerschaft mit einem solchen Überblick, der zudem nur denen zur Verfügung steht, die die Informationen haben müssen (v.a. Amts-Vet, aber auch Wanderwart, BSV) mehr gewinnt als riskiert. Mich selbst würden da auch keine genauen Völkerzahlen interessieren, sondern schlicht die Verteilung der Stände. Habt Ihr einen solch schrägen Verein, in dem die von Dir beschriebenen Geschichten realistisch sind??

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Gibt es eigentlich Statistiken welche Art von Beuten geklaut werden?
    Ich meine damit ob zB mehr aus Styropor oder mehr Holz, oder nur Systembeuten oder auch Selbstbaubeuten oder auch Klotzbeuten etc.
    Meine Vermutung lautet, daß Selbstbau-, Klotz-, Warrébeuten und TopBarHives weniger oder gar nicht geklaut wurden. Kann das sein?


  •  
    Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn die Imkerverbände es sich zur Pflicht machen würden penibel über Ein- und Auswinterung sowie Neuanschaffung von Bienenvölkern Buchzuführen.
    Das würde meines Erachtens dem Bienendiebstahl fast den garaus machen denn das würde dann so etwa laufen:


     
     
    Man könnte trotzdem 5 im Mai geklaute Bienenstöcke als 10 neu erstellte Ableger "melden" und wäre zahlenmäßig auf der richtigen Seite. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, einfach die Winterverluste geringer zu melden und dann auf Beutezug (oder Beutenzug?) zu gehen.
    Und wegen jedem gebildeten Ableger, Völkervereinigung, abgegangen und wieder eingefangenen Schwarm nen neuen Meldungszettel schreiben?
    Oioioi

  • Sowas ist eine Riesensauerei! :evil: Aufknüpfen ist noch viel zu ..... Äh. Entschuldigung. Vielleicht hatten die ne schwere Kindheit?



    Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn die Imkerverbände es sich zur Pflicht machen würden penibel über Ein- und Auswinterung sowie Neuanschaffung von Bienenvölkern Buchzuführen.
    Das würde meines Erachtens dem Bienendiebstahl fast den garaus machen denn das würde dann so etwa laufen:


    Einmal abgesehen, dass dann die Diebe einfach nicht Mitglied in den Imkerverbänden werden, können die doch auch einfach falsche Meldungen machen. Oder kommt dann die D.I.B.-Polizei an meinen Stand und kontrolliert meine Bienen?



    Die Meldung über X gestohlene Völker erreicht den Verband, dieser prüft dann im kommenden Herbst die zur Einwinterung gemeldeten Völker etc.
    Hier wird ja eine Diskrepanz deutlich, und zwar bei dem Imker bei dem nicht ersichtlich ist, warum er soundsoviel Völker hat, wenn er nur Y Völker ausgewintert, für Z Völker Kaufbelege etc hat.


    Nur weisst Du halt nicht, wie erfolgreich da jemand seine Völker vermehrt. Und wieviele Schwäre gefangen wurden. Wenn der Dieb da nicht hunderte Völker zusammenklaut, sondern seinen Bestand maximal um 50% erhöht, dann kannst Du das mit solchen Zahlen eher nicht nachweisen.



    Dementsprechend würde man dann mal zu diesem Imker fahren und sich dessen Bienenstand mal genauer anschauen und fragen wie's denn kommt...


    Doch die D.I.B.-Polizei? Ich fände es ja schon bedenklich, wenn polizeiliche Aufgaben von privaten Vereinen wahrgenommen werden.



    Ich hätte keine Probleme damit, jeden Ableger, jeden Neuzugang, jeden Abgang und jede Volksvereinigung/Volksauflösung etc etc. Dem Zentralorgan zu melden, warum auch?


    Theoretisch müssten ja die Veterinärämter die Zahlen auch haben. Ich will keine verdachtslose Vollüberwachung! Klar kannst Du damit die dummen Diebe, die ihre gestohlenen Völker dann auch noch melden, und die so viel klauen, dass das mit Schwärmen/Vermehrung nicht zu erklären ist, finden - aber dafür haben alle Imker plötzlich nen Haufen Bürokratie, die ja auch in die Kalkulation einfliessen muss. Da ist der schaden von 1 Million/Jahr für alle Imker auch nicht viel schlimmer.



    Ein solches Verhalten kann man nicht anders nennen als Asozial. !


    Es wird Zeit das die endlich mal einen erwischen!


    Unterschreib!


  • Theoretisch müssten ja die Veterinärämter die Zahlen auch haben. Ich will keine verdachtslose Vollüberwachung!


    Genau hier zeigt leider die Praxis, wie weit sie von der Theorie entfernt ist. Fragt doch mal die Vets, wie sie das Bild sehen. Ich wage mal zu behaupten, dass vielleicht jeder dritte Stand gemeldet ist. Und zwischen registrieren und Vollüberwachung bestehen ja reichlich Unterschiede. Letztere fände ich auch nicht angebracht.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter