"und der Mensch blüht auf"

  • Umweltministerium und Landesverband Saarländischer Imker starten Imagekampagne "und der Mensch blüht auf"
    Pressemitteilung vom 13.05.2009 - 12:30 Uhr
    „und der mensch blüht auf“ – So lautet der Titel der Imagekampagne, die der Landesverband saarländischer Imker jetzt mit Unterstützung des Umweltministeriums gestartet hat.
    Umweltminister Stefan Mörsdorf und Herbert Hassel, der Vorsitzende des Landesverbandes Saarländischer Imker, gaben am Lehrbienenstand des Kreisverbandes Saarbrücken an der Scheune Neuhaus im Rahmen eines Pressetermins den Startschuss für die auf mehrere Jahre angelegte Imagekampagne und das Bildungsprogramm zur Nachwuchswerbung der Imkerinnen und Imker.
    „Imkerei ist Bestandteil einer naturnahen regionalen Landwirtschaft und ein bedeutsames Element einer nachhaltigen Regionalentwicklung“, so Umweltminister Stefan Mörsdorf. „Die Imkerinnen und Imker erbringen lebenswichtige Leistungen für die Gesellschaft: Durch die Blütenbestäubung erhalten die Honigbienen die artenreiche Welt der Wild- und Nutzpflanzen und schaffen der Landwirtschaft vom Obstbau bis zu Energiepflanzen Milliarden-Erträge.“


    Ziel der Kampagne „und der mensch blüht auf“ ist es, das Wissen um die Bedeutung der Imkerei für die heimische Natur- und Landschaftspflege bei Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen zu vertiefen, die Jugendarbeit der rund 100 saarländischen Imkervereine zu fördern und die Vermarktung von regional erzeugtem Honig zu unterstützen.


    „Das Thema Bienen und Imkerei eignet sich besonders für junge Menschen und für die schulische und außerschulische Bildung. Es bietet einen praktischen, alltagsbezogenen Zugang zur nachhaltigen Entwicklung. Am Beispiel der Bienen ist darstellbar, welchen ökonomischen und sozialen Nutzen die Natur in ihrer Vielfalt für den Menschen hat, was er von der Natur lernen, aber auch, wie diese Vielfalt geschützt werden kann und warum sie nicht zuletzt auch aus wirtschaftlichen Gründen schützenswert ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade Kinder und Jugendliche für dieses spannende Hobby zu gewinnen“, so der Minister.


    Zu den Kernelementen der Kampagne gehören neben der Mitgliederwerbung insbesondere ein Bildungsprogramm für die Jugendreferenten der rund 100 saarländischen Imkervereine sowie entsprechende Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer. Ergänzt und unterstützt wird das Bildungsangebot auch durch das Themenheft „Bienen und Imkerei“, das das Umweltministerium und das Ökologische Schullandheim Spohns Haus in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Imker in der Edition „Spohns Haus“ erarbeitet haben. Außerdem sind ein neuer Lehr-Bienenstand und ein Imkerkurs speziell für Lehrer geplant. Hinzu kommen Projekte mit außerschulischen Jugendgruppen.
    Weitere Teilnehmer der Präsentation waren der Präsident der Landwirtschaftskammer für das Saarland, Richard Schreiner, der Vorsitzende des Bauernverbandes Saar, Klaus Fontaine, der NABU Saarland-Vorsitzende Ulli Heintz sowie BUND- Saar Vorsitzender Joachim Götz, der selbst Imker ist. Für den Landesverband der Obst- u. Gartenbauvereine kamen Monika Lambert-Debong und für den Biosphärenzweckverband Bliesgau der Verbandsvorstitzende Herbert Kessler und Stefanie Klinger.


    Minister Mörsdorf: „Es ist wichtig, dass die Institutionen und Verbände, für die die Imkerei einen besonderen ökologischen oder ökonomischen Wert hat, diese Kampagne unterstützen und im Rahmen ihres Arbeitsbereichs für die Bedeutung und die Anliegen der Imkerschaft werben. Daher danke ich den Partnerverbänden, der Landwirtschaftskammer für das Saarland, dem Bauernverband Saar, dem NABU Saarland, dem BUND Saar, dem Landesverband der Obst- u. Gartenbauvereine, dem Biosphärenzweckverband Bliesgau und dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien für Ihre breite Unterstützung.“


    Der Biosphärenzweckverband Bliesgau plant die speziell auf die Ziele des Biosphärenreservates ausgerichtete Imker-Aktion „50 neue Bienenvölker für die Biosphäre“. Ziel ist, neue Imker zu gewinnen und die Akteure der Region zu vernetzen.


    Hintergrund:
    Bienen sind ein Paradebeispiel, wenn es darum geht, den ökonomischen Nutzen der Natur zu bestimmen. Forscher haben für das Jahr 2005 ermittelt, welchen Geldwert die Insekten weltweit als Bestäuber für Agrarpflanzen schaffen: 153 Milliarden Euro. Das ist fast ein Zehntel dessen, was die gesamte Nahrungsmittelproduktion rund um den Globus erwirtschaftet. Müsste der Mensch ohne die bestäubenden Insekten auskommen und deren Arbeit selbst machen, so würde dies 190 bis 310 Milliarden Euro pro Jahr kosten (Quelle: Natur&Kosmos). Was die Bienen erwirtschaften, ist im finanziellen Wert ein Mehrfaches des Konjunkturprogramms 2 der Bundesregierung.
    Bienen liefern ferner für die Gesundheit und Ernährung wertvolle natürliche Stoffe wie Honig, Propolis oder Wachs, etc.
     
    Wenn die Zahl der Imker-Vereine und der Imker insgesamt schrumpft, die Zahl der Bienenvölker weiter zurückgeht, hat dies zum einen gravierende Folgen für die wirtschaftlichen Erträge von Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau. Zum anderen steht die Tierart Biene als Vertreter für die Zukunftsaufgabe Artenvielfalt und Biodiversität. Ganze Pflanzenarten werden ohne Bestäubung nicht überleben können. Weniger Bienen bedeuten für unsere heimische Natur einen Verlust an zahlreichen Pflanzen und Tieren, deren Existenz von der Biene abhängt.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo Guido,
     
    jetzt hat der Kreisverband endlich auch offiziell davon Kenntnis erhalten, daß Du als Bienensachverständiger bestellt worden bist.
    Wurde auch Zeit - nach 2 Jahren Einsatz!


    Ich hab`s aus der "Die Biene"...:wink:


    Also: Verspätete Glückwünsche!:p_flower01:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Hardy
    Nix ist mit Anerkennung des Kreisverbandes.
    Die Herren wollen nicht einsehen, dass sie nur ein Vorschlagsrecht haben, aber das das gar nichts mit einer Bestellung zum BSV zu tun hat. Der Veterinär bestimmt alleine, wer bestellt wird und wer nicht. Hat bei mir nichts mit Klüngelei zu tun, sondern mit Quallifikation und Angagement.


    Offiziell geben die Herren nix bekannt, tut alles mein Vereinsvorsitzender. Bin aber schon seit 2 Jahren im Kreisverband Saarbrücken im Einsatz :Biene:

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....