Tote Bienen vor Beute

  • hallo!


    ich habe am wochenende meine ersten drei stöcke bekommen.


    nach dem transport nach hause hab ich festgestellt, dass (öffnen der fluglächer passierte so gegen halb 10) am nächsten vormittag bei der kontrolle am boden (hinterer deckel) und vor den beuten eines jeden stockes tote bienen lagen.


    ich dachte an transportverlust, kehrte ab und aus.


    jedoch nach 4 tagen hatte ich wieder tote bienen vor der beute und einige in der beute.


    ich red da mal von 20-30 stk.


    was ist da? das ist doch nicht normal oder?


    danke für eure hinweise...


    caligula

  • Kolateralschaden, äh vom Transport würde ich tippen.
    Die Waben können beim Trasportieren schon man eineige Bienen zerquetschen. Die Damen räumen danach auf, desshalb die Toten.
    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Hallo Caligula


    Zwanzig , dreißig Bienen in vier Tagen um diese Jahreszeit sind kein Grund zur Panik.
    Wenn die Bienen in der Beute Liegen ist eventuell der Putztrieb nicht so gut.
    Gieb deinen Bienen erst mal etwas Ruhe.
    Wenn sie Polleneintragen, ruhiger, normaler Flugbetrieb ist und Abends ein ruhiges gesumme der Fächlerinnen am Flugloch zu hören ist, dann dürfte alles OK sein.


    Gruß Finvara


    Vergiftung sieht viel extremer aus , da liegen sie zu tausenden vor und im Stock.

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Vergiftung sieht viel extremer aus , da liegen sie zu tausenden vor und im Stock.


    Das stimmt nicht. Ebenso kann es Vergiftungen "kleineren" Ausmaßes geben, bei denen weit weniger Bienen tot oder zitternd vor der Beute liegen. Oder auch nur vor einer einzelnen eines jeweiligen Standes. Hab ich vor einem Jahr gehabt und heute wieder. Typische Anzeichen Zittern und bei den toten Bienen lang rausgestreckter Rüssel. Ist zum Glück nicht mehr geworden - werde aber wachsam bleiben.


    In solchen Fällen hat manchmal ein Volk als einziges eine kleinere, vergiftete Tracht- oder Wasserquelle gefunden, während die anderen fleissig bekannte größere Trachten abarbeiten. Das Volk von heute war ein gestern gemachter Ableger, der sich in der Gegend erst neu orientiert hat.


    Das Bekloppteste in Sachen Spritzmittel habe ich vor kurzem von einem Landschaftsgärtner neben meinem Stand gehört, den ich auf seinen laufenden Spritzeinsatz ansprach. Sein angrenzender Landwirt bestand darauf, dass er die "Unkräuter" an dessen Feldrand weg spritzt, wo lediglich monotones Gras für die Heuproduktion vor sich hin wuchs...

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter