Bienenzeitung abbestellt

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    Hallo Bienenfreunde!


    Vielleicht wäre eine Online-Zeitschrift eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative....


    Wäre es nicht:
    a) Weil ich eine Online-Zeitung nicht überall lesen kann, und
    b) immer nen Internetzugang benötige.
    (Wenn mir der Telekommunikationsanbieter, aus welchen Grund oder Panne auch immer, den Zugang kappt, habe ich gar keine Informationen mehr. Zumal wenn ich ein Alles-Komplett-Sorglos-Frustpaket habe)
    c) Und mit ner PDF kann ich keinen Smoker starten.:cool:


    Ansonsten: Zeitschriften sind kommerziell ausgerichtet.
    Alles was Werbekunden verprellt oder Klagen nach sich ziehen kann, wird nach Möglichkeit vermieden. Es sei denn, es lohnt sich!
    Da aber bei Fachzeitschriften keine Laufkundschaft angelockt werden kann, sind Reißerisch-Kritische Themen da wohl eher selten!
    Dafür nutze ich ja dieses Forum als Ergänzung.


    Übrigens: Wer Gelegenheit hat Herrn Eich persönlich über seine Meinung zu Bienenforen und Bienenforums-Benutzern zu befragen, sollte dies mal tun: Sehr Interessant! :roll:


    Gruß
    Kalle

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Guten Abend Drollhos
    hi Otto,
    Hier in meiner Umgebung wird nur das Bienen-Journal gelesen.
    Durch die Vereine zwangsverpflichtet.
    Dem stehe ich nicht negativ entgegen.
    Ich selbst sammele alles was über Bienen und Pflanzen nur möglich ist.
    Nur es ist für mich recht ärgerlich,da ich hier in allen Zeitungen auf unsere Bienenprobleme hingewiesen habe, überhaupt keine Reaktionen kommen.
    Von den Landesfürsten kommt nichts,das Journal bringt nichts,der Verein glotzt mit Kuhaugen in Richtung Bieneninstitut Münster.
    Von da kommt auch nichts, außer das es ne Menge Geld braucht um Imker gegen die Varroa aufzurüsten/auszubilden.
    Bei den Vorträgen von Frau Aumeier kommt diesbezüglich auch nichts rüber,sind aber vollbelegt, und werden von uns Allen bezahlt.
    Ich selbst würde doch auch nichts wissen ohne dieses Forum !
    Es geht nur übers Internet und da kommt man auch an den Erfahrungen von z,B. Eric Zeißloff und Fridolin Brandt nicht vorbei
    Da geht es schon seit Jahren ab.
    Da liegt der Hase im Pfeffer.
    Es wird einfach nicht berichtet,warum auch immer.
    mit freundlichem
    Gruß
    Helmut

  • Herrn Eich persönlich über seine Meinung zu Bienenforen und Bienenforums...



    Frag mal Bienenforenbenutzer was Sie über Guido Eichs "Wortmeldungen" in der Bienenpflege jahrelang sagten, dachten, schmuzelten, kopfschüttelten:cool:,
    Ganz persönlich gefragt, wie lange kennst Du die Szene nun schon :roll:

    Der
    Drohn

  • Zugegeben: recht kurz, lieber Drohn!
    Aber ohne diese Forum wüsste ich erheblich weniger!
    Vor allem nur das was meine erfahreneren Imkerkollegen hier in der Region sagen und machen! (Perizin, schauder)
    Hätte ich den Bienekurs als Neuling zuerst gemacht und mich genau an dessen Empfehlungen gehalten, so hätte ich vermutlich:
    Nie ein Bienenforum besucht.
    Jetzt ständen Segeberger Kunststoffbeuten vor meiner Tür, die ich mit meinem Rücken kaum wuchten könnte. Von Dadant, Golz oder Bremer hätte ich nichts vernommen.
    Ich wüsste wenig von Naturbau.
    Von PSM erführe ich nur mal was aus der Zeitung.
    Und Bienen würde ich vermulich nur als niedere Insekten ansehen, die mir gefälligst Honig zu geben haben! :-(


    Das hier gnadenlos kritisiert, alles hinterfragt und diskutiert wird, habe ich mittlerweile selbst erfahren. Aber dazu ist dieses Forum doch da!
    Und entweder ich habe Recht, dann halte ich die Kritik aus, oder ich überdenke meinen Weg.
    Das ist der größte Vorteil gegen über den Zeitschriften: Hier gibt es direktes und schnelles Feedback!


    Doch "Die Biene" (Zeitschrift) möchte ich als weitere Informationsquelle doch nicht missen!
    Und ich bin Froh dass es Bienenzeitschriften gibt!


    Gruß
    Kalle

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Moin,


    eben deshalb wundere ich mich etwas, wieso noch keiner z.b.auf den Vorschlag eingegangen ist, vielleicht selber eine art Monatsbetrachtung ins Forum mit aufzunehmen.An anderer Stelle könnte man dann eventuell darüber auch diskutieren.
    Dadurch, dass es hier viele Erfahrene Imker gibt die auch neuem sehr aufgeschlossen sind, könnten wir alle davon provetieren.


    Gruß Ralf

  • Schönen guten Morgen aus Hamburg,


    es ist zwar schade, dass im Bienenjournal die aktuellen, für den einen oder anderen wichtigen Themen zu kurz kommen, aber in der Hauptsache erfüllt die Zeitung ihren Zweck.
    Als ich mit dem Imkern anfing, war ich auf der Suche nach allem was ich über die Bienenhaltung bekommen konnte. Nach kurzer Zeit hatte ich so viele Informationen, dass ich gar nicht mehr wusste welche Methode ich nun wann anwenden soll. Mit dem Bienenjournal gibt man den Anfängern aber einen Weg an die Hand, mit dem sie vielleicht nicht auf dem neuesten Stand, aber zu mindestens erfolgreich Imkern können. Das machen fast alle Fachzeitschriften um auch für die Neuabonnenten interessant zu sein. In der Roadbike, Blinker oder im Kitemagazin werden jedes Jahr die gleichen Themen durchgekaut. Für Anfänger die einfach umsetzbare Infos brauchen unverzichtbar.
    Mit der Aktualität einer Zeitschrift glaubt jeder Neuling die neuesten Erkenntnisse zu bekommen, und hält sich daran. Es sind danach keine endlosen Diskussionen die wieder Zweifel aufkommen lassen und den Anfänger verunsichern. Selbst wenn wir wissen, dass es nicht immer die aktuellsten Anleitungen sind, so sind es doch praktikable Methoden die auch heute noch funktionieren.
    Apropos Dr. Pia Aumeier, selbst wenn einige Infos von ihr überholt sein sollten, Sie schafft es sehr gut Anfänger für die Imkerei zu begeistern und dieses ist doch die Hauptsache. Jeder der Feuer gefangen hat kann sich danach selbst weiterbilden und wird seine Betriebsweise finden, aber mit ihrer Methode gelingt der Einstieg. Es liegt also an jedem selbst, die in diesem Forum so oft geforderte Toleranz zu zeigen und nicht eine pauschale Verurteilung der Weiterbildungsresistenz einiger BZB oder Wissenschaftl. Mitarb. anzuprangern.
    Es ist auch wichtig, dass diese Personen eine gute Nachwuchsarbeit machen und viele Menschen begeistern können.


    Ingo

  • Hallo !



    Musste erst meine Imkerin fragen, da sie meinte ich hätte an einem guten Tag auch eine Chance, darf ich mit Dir in den Wettstreit treten !

    Freue mich auf Dich, das IFT und den Mühlentrunk !

    Gruß
    B.K. A.l.e.x.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Drohn, hallo Imkerkolleg/innen,
    Aussagen eines Guido Eich, der selbst einmal Erwerbsimker war und auch heute noch über 100 Völker bewirtschaftet, sind für mich sehr wohl relevant. Seine Empfehlungen habe ich bisher immer als Erfahrungen eines langjährigen Praktikers und Imkers mit Herzblut wahrgenommen. "Kopfschütteln" und "Schmunzeln" bewirken bei mir allerdings nicht selten Beiträge im Imkerforum. Damit kann ich aber gut leben, denn schließlich lebt ein Forum von der Vielfalt der Meinungen und Beiträge. "Die Biene" werde ich jedenfalls nicht abbestellen, obwohl ich mich mit denn diesjährigen "Monatsbetrachtungen" überhaupt nicht anfreunden kann. Beiträge eines Guido Eich oder einer Pia Aumeier lese ich allerdings immer mit großem Interesse (was nicht heißt, dass ich punktuell anderer Meinung sein kann). In diesem Sinne,
    imkerliche Grüße,
    Vorgebirge

    (seit 2002 Carnica, Standbegattung; Löwenzahn, Obstblüte, Sommerblüte, Robinie, Linde; Zander, Zeidlermagazin (Heroldbeute), Hohenheimer Einfachbeute; Neutralgläser, eigene Etiketten; Honig, Propolis, Met, Bärenfang)

  • Hallo Vorgebirge,


    Deinen Beitrag kann ich nur voll und ganz unterstreichen:daumen:.
    Als Neuimker (3. Jahr) schätzt man doch die Vielzahl der Publikationen und anderen Möglichkeiten, um sich über so ein umfassendes Hobby wie die Imkerei es darstellt, zu informieren.
    Ich habe die letztjährigen Monatsbetrachtungen von Pia Aumeier aufbewahrt und schaue auch in diesem Jahr dort nach, was sie für Ratschläge gibt. Dabei ist es für mich wichtig zu sehen, dass ich heute nicht mehr alles vorbehaltlos unterstreiche, was ich noch im vergangenen Jahr für bare Münze gehalten habe. Das nennt man Wachstum. Dieses Forum hat maßgeblich dazu beigetragen, bestimmte Dinge anders zu sehen.


    Die diesjährigen Monatsbetrachtungen lese ich zwar, werde sie aber aus nahe liegenden Gründen :evil: nicht ausschneiden...


    Vergessen wir gerade heute nicht: Meinungs- und Pressefreiheit sind tragende Säulen unserer Demokratie. Darüber sollten wir froh sein!


    Gruß


    Henry

    Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. (Anais Nin)

  • Meinungs- und Pressefreiheit sind tragende Säulen unserer Demokratie.


    Im Titel des Bienenjournals steht "Forum für Wissenschaft und Praxis". Doch mit einem Forum hat meiner Meinung nach diese Zeitschrift nicht viel zu tun. Ein Forum lässt mehrere Seiten und Ansichten zu.


    Gerade die Imker ohne Internetzugang zu "echten" Foren, sind auf das angewiesen, was die freie Presse veröffentlicht. Daher sind alle Imker, die sich in Sachen Pflanzenschutzmittel einsetzen, auf die Berichtserstattung durch die Imkerpresse angewiesen - oder ihr Anliegen findet keinen Zugang zu den Imkern ohne Internet. Warum hatte das Bienenjournal keine fünf Zeilen für die Imkerdemo übrig? Ist dies kein imkerliches Thema? Für die aktiven und engagierten Imker der Imkerdemo, wäre dies eine gute Hilfe gewesen, die niemanden aus dem Journal weh getan hätte. Fünf Zeilen...


    Ich werde meine Gründe noch ausformulieren und dem Bienenjournal meiner Kündigung beifügen. Es gibt noch einige Sachen mehr, die mir auf dem Herzen liegen.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • BernhardHeuvel , @all
    manchmal bedarf es drastischer Schritte um etwas zu bewegen. Ich kann es sehr gut verstehen, dass du nach deinen ganzen Initiativen die mit viel Mühe und Zeit ins Leben gerufen wurden, von den Fachjournalen eine angemessene Beachtung erwartest.
    Es stimmt mich auch bedenklich und ich frage mich welche Gründe wohl gegen einen Artikel aus deren Sicht sprechen.
    Da kann man auf sehr düstere Gedanken kommen. Ein kritisches Hinterfragen, auch von denen die das Journal lesen, wäre zumindest hilfreich bzw. würde die Redaktöre in ihren Sesseln zu Recht etwas aufscheuchen.

    give bee`s a chance
    all together now

    give bee`s a chance


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Bernhard,


    ich verstehe Deinen Frust nur zu gut. Bist Du denn schon telefonisch oder per E-Mail an die Redaktion herangetreten, um die Gründe für deren - ich nenn´ es mal - Ignoranz zu erfahren? Das wäre die Maßnahme gewesen die ich getroffen hätte, auch aus dem Grund, um hier im Forum gleich die Antwort darauf kund zu tun. Vielleicht gibt es ja redaktionelle Gründe, die Du und ich (noch) nicht kennen. Oder, oder...


    Gruß
    Henry

    Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. (Anais Nin)