Nach dem Umzug

  • Liebe Bienenfreunde!
    Nachdem ich meine 2 Völker nun heute umgezogen habe aus circa 7km Entfernung frage ich mich, was zu tun ist oder besser auch nicht.
    Die Damen sitzen jeweils gut auf 2 Zargen und haben sich heute eingeflogen.


    Wie lange sollte man nichts machen bzw. wann sollte nun der Honigraum drauf? Der Raps geht bei uns bestimmt am Wochenende richtig auf.:p_flower01:
    Viele Grüsse von der Ostsee
    Wiebke

  • Wie lange sollte man nichts machen bzw. wann sollte nun der Honigraum drauf? :p_flower01:
    Viele Grüsse von der Ostsee
    Wiebke


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    Ich würde die Völker komplett durchsehen. Wie stark ? Baurahmen drin ? Ausgeschnitten ?
    Sind Weiselzellen drin ? Spielnäpfchen (poliert oder mit feuchtem Boden ),
    Bienenmasse und Anzahl der Brutrahmen.Viele schwarze (dunkle Waben drin ? Wie viel Futter ?
    Wenn alles Ok vermutlich unbedingt Honigräum mit Mittelwänden geben. Vermutlich vorher aus den anderen Zargen Futter entnehmen und mit ausgebauten trockenen ! Waben oder Mittelwänden wieder auffüllen.
    Ist Pollen im Volk ? Ist der Pollen matt oder glänzend ?
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Habe jetzt mal das erste Volk durchgesehen. Es sitzt eigentlich auf allen Waben, Brut in allen Stadien, Pollenwaben eher matt und pro Zarge so 2-3 Futterwaben. Das eine Weiselnäpfchen im Volk hatte mein Pate noch vor dem Umzug weggemacht. Baurahmen gab es keinen.
    Mein Pate meinte, für den Honigraum sollte ich ein paar Brutwaben hochhängen, mit Absperrgitter darunter. Hier schreiben aber einige, den Brutraum nur mit Leerwaben oder Mittelwänden zu bestücken, warum das eine oder andere? :roll:
    Erweitern muss ich ja nun auf jeden Fall und heute sollen es fast 20° werden.
    Grüße von der Ostsee und auf jeden Fall schon mal Danke für die bereits bekommenen Hinweise.
    Wiebke

  • Hier schreiben aber einige, den Brutraum nur mit Leerwaben oder Mittelwänden zu bestücken, warum das eine oder andere? :roll:Wiebke


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    Du musst den Bien als ein ganzes Lebewesen sehen. Auch ein Brutnest hat seinen Platz und seine Ordnung .Bei der nächsten Durchsicht beobachten und verstehen lernen.
    Brutwaben werden nicht in den Honigraum gehängt, weil dan die ganze Pflegemannschaft auseinandergerissen wird. Stell Dir mal vor, du sollst Dich um Deine 12 Kinder kümmern. Die hast du doch auch gerne in der Nähe von Küche und Bad und Du wirst doch wahnsinnig wenn jemand das Kinderzimmer mit den Babys in den zugigen Schuppen am Ende des Grundstücks verlegt. Der vergleich ist eigentlich auch fast noch zu harmlos. Das Umhängen von Waben ist ein massiver unnatürlicher Eingriff in einen Organismus.So ein wenig, wie ein Ohr abschneiden und das dann am Bauch annähen, weil das doch vielleicht auch ganz gut aussieht.
     
    In den Honigraum gehören vielleicht ein paar ausgebaute Waben aber ansonsten Mittelwände . Lass Sie bauen. Wer arbeit hat, kommt nicht auf dumme Gedanken. Auf alle fälle einen Baurahmen setzen. An Ihm kannst Du auch erkennen, ob das Volk in Schwarmstimmung kommt. Wer demnächst auszieht , ist sich nicht mehr einig und baut daher nicht gleichmäßig und stellt es irgendwann auch ein.
     
    Viel Erfolg
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)