Umzug von DNM auf Zander

  • Hallo,

    nur im Fall das sich Jemand irgendwann mal die Frage stellt ob das geht und wie, kommt hier wie wir es gemacht haben:

    Das Problem war, das ich Zander angefangen habe, mein Pate aber Deutsch Normalmaß hat, und keiner grade Zander verkauft, und ich endlich mein eigenes Volk wollte.

    Zuerst einmal hat er mir ein paar ausgebaute ZanderWaben besorgt. Dann hat er auf die 3 Rähmchen mit Brut aus dem DNM Volk von ihm jeweils eine Leiste aufgesetzt, die meine Zanderlänge hatte und mit Draht an den Ohren befestigt. Diese 3 Brutwaben sitzen jetzt in der Mitte meiner Zanderbeute, rechts und links daneben jeweils zwei ausgebaute leere Zanderwaben und ganz aussen neu eingelötete Rähmchen. Die Bienen wurden samt Mutter jetzt in die Beute gekehrt.

    Oben wurde jetzt eine Folie mit Loch aufgelegt, und ein Glas mit einem Honiggemisch zum füttern aufgesetzt. Das Glas sitzt in einer Halbzarge die auf der Brutzarge sitzt.

    Den alten Fluglochkeil haben wir vor den neuen gelegt, die Bienen fanden jetzt wieder gut in die neue Beute.

    Die Brut soll jetzt in den nächsten Wochen schlüpfen und dann werden die DNM- Rähmchen immer weiter nach aussen gesetzt bis sie schliesslich rausgenommen werden können.

    Für den erfahrenen Imker mag das alleslogisch klingen. Für mich als etwas belesenen Anfänger war das aber eine spannende Sache und es allemal Wert hier festgehalten zu werden.

    Grüße M.

  • Einfacher wäre es mit einer kompatiblen Zarge gegangen, in der DNM im Warmbau also quer zum Flugloch reinpaßt und Zander im Kaltbau also längst aufs Flugloch zu. Die Zarge kann später ganz normal als Zanderkiste genommen werden, und kostet nicht viel mehr.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Hallo Marcx123!

    Genauso habe ich es hier im Forum auch schon empfohlen. Auf diese Weise lassen fast alle Maße umwohnen solange nicht das alte Maß länger ist als die neue Kiste.

    Im Laufe der Saison, wenn sich das Brutnest ausgedeht hat, kannst du allmählich die alten Brutwaben an den Rand hängen und auslaufen lassen.

    MfG
    Honigmaul

  • Hallo liebe Gemeinde,

    ich möchte mich mal einklinken, weil ich dieses Jahr anfange und vor dem gleichen Problem stehe.

    Ich habe Taunus-Zander-Beuten (mit 9 Waben und dickerem Holz, aber halt Zander).

    Ich bekomme Wirtschaftsvölker auf DNM.

    Habe ich das richtig verstanden, dass ich eine DN-Zarge quer auf den Boden stelle (also Warmbau) und dann die Zanderzarge einfach oben drauf, damit die Bienen dann den 2. BR mit Zander-Waben bauen?

    Oben ist davon die Rede, dass es einfacher "gewesen wäre mit einer kompatiblen Zarge". Darunter kann ich mir nicht recht etwas vorstellen ...

    Vielleicht kann und mag mir ja jemand weiterhelfen.

    Ich habe auch gelesen, dass man mit einem Distanzbrett die DN-Rahmen in die Zanderbeute hängen kann. Hat da jemand ein Maß für?

    Liebe Grüße

    G.

  • Kompatible Zarge: Z.B. Hohenheimer Einfachbeute, da passen die DNM(Warmbau) auf die Zander(Kaltbau)

    Ich habe im letzten Jahr ein DNM-Volk auf Zander umgewohnt, in dem ich in die Zander Zarge eine Verkürzung eingesetzt habe. Damit standen die Wabengassen übereinander. hat gut geklappt.


    Gruß, Thorsten

  • Hallo,

    das könnte in die Hose gehen.

    Stimmen wenigstens die Zargenanschlussmaße ?

    Klär das mal, sonst hast du ein Problem.

    Hohenheimer Beute ist es egal, ob Zander oder DN, die haben die gleichen Anschlussmaße.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • So, Maße: oberes waagerechtes Brett 7cm, Auflage DNM 1cm

    Stärke Bretter 18mm

    unten Vorderkante senkrechtes Brett bis Zargenwand 6 cm


    Damit ist der Raum hinter den Rähmchen gegen Wildbau geschützt.


    Gruß Thorsten

  • Es handelt sich ja anscheinend um mehrere DN WV und zumindest in deinem Beitrag fehlt die Angabe, in welcher Beute die derzeit sitzen. Da wird es am sinnvollsten sein, die von teewee vorgeschlagenen Lösungen zu nutzen und die Völker direkt in die eigenen Taunus-Zander umzuwohnen.