Einfluß der Sonne auf die Leistung des Biens

  • Hallo,


    mir fällt auf das bei meinen beiden Bienenständen die Bienen ziemlich unterschiedlich Arbeiten.


    Beide Stände sind an Waldrändern, einer von beiden bekommt morgens direkte Sonne so bis gegen Mittag. Der andere ist von allen Seiten von Bäumen umzingelt und bekommt dementsprechend wenig direkte Sonne ab.


    Ich habe mir im Winter angewöhnt, bei jedem Besuch als erstes mal den Flugbetrieb zu beobachten und dann an jede Beute mein Ohr zu drücken um zu hören was es so neues gibt :)


    Dabei ist dann in den Sonnenbeschienenen Beuten wesentlich mehr los, während es bei den Schattig stehenden Bienen "nur" summst, hört man es bei den Sonnig stehenden auch intensiv knistern, ab und an hört man einen Wabendraht klirren. Kurzum ich meine die intensive Bautätigkeit in den HR zu hören, die ja auch fleissig ausgebaut werden - wiederum bei den Sonnig stehenden Völkern schneller als bei den anderen.


    Die Völker in der Sonne sind auch sonst stärker, liegt das nun an der Sonne oder sind es doch "nur" die Gene?

  • Únd es heißt: "aus dem Schatten ins Licht".
    Waldbewohner brauchen nicht wirklich viel direkte Sonne, aber in der Sonne werden die jeweiligen Temperaturgrenzen schneller erreicht und die Bienen fliegen früher als welche, die komplett im Schatten stehen, wo es meist deutlich kühler ist.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • aber in der Sonne werden die jeweiligen Temperaturgrenzen schneller erreicht und die Bienen fliegen früher als ist.


     
    .......um es nicht zu vergessen : Was in der kalten Jahreszeit zu einem erheblichen Verlust von Flugbienen führen kann, da diese dann bei "Realtemperaturen" schnell verklammen und nicht zurückkehren.
    Daher sind sehr sonnige Standorte nicht unbedingt empfehlenswert.
    Morgens Sonne - Mittags Schatten und gegen abend noch einmal Sonne bekommt Ihnen am Besten.(jedenfalls meinen :wink: )
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)