Bilder / Baupläne von Futtertrögen

  • Hallo Miteinander,


    ich habe mir Eure diversen Threads zu Futtertrögen durchgelesen. Ich hab bis jetzt immer mit der Eimermethode (Unterdruck) gefüttert - aber das ist immer eine Sauerei und überzeugt mich gar nicht...jetzt wollte ich mir für diese Saison selbst welche bauen....
    Wäre super wenn ihr ein paar Photos hättet...anscheinend haben einige von euch die nach Kies noch modifiziert...suche ne funktionsfähige simple Lösung..


    Danke Euch,


    Matthias

    10 Völker, 5 auf kl. Hoffmann im Bienenhaus, 5 auf Dadant im Garten

  • http://www.flickr.com/photos/59968730@N00/ :wink:
    Zarge bauen, unten umlaufende Nut einfräsen, Sperrholz einsetzen, oben zwei Seitenteile einbasteln, unten Loch reinsägen, innen streichen, und Stöße mit AquariumSilikon ausspritzen, oben Gitter einsetzen,fertig.
    Ist relativ aufwendig zu bauen, ist aber genial zum Füttern und wird vermutlich ewiglich halten, weil nur zeitweise im Einsatz.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine,


    danke für die Antwort - die Dinger sehen sehr gut aus - ich hatte es mir so ähnlich überlegt...ich denke so werd ichs machen.
    Ist das deine Arbeitshalle auf den Photos? Sieht klasse aus, viel Platz und Licht. Weshalb sind die Futtertröge denn innen komplett weiß?
    Was machst Du dagegen, dass die Bienen nicht beim runterklettern reinfallen?




    Grüße


    Matthias

    10 Völker, 5 auf kl. Hoffmann im Bienenhaus, 5 auf Dadant im Garten

  • Noch was - ich hab gesehen, dass Du Dir deinen Lack innen selbst herstellst...welchen könnte ich denn alternativ hernehmen?


    M

    10 Völker, 5 auf kl. Hoffmann im Bienenhaus, 5 auf Dadant im Garten

  • :lol: Die sind innen weiß, weil wir mit dem selbstgemachten Lack sonst nicht sehen würden, wo wir schon gestrichen haben, da ist Talkum drin.
    Das macht die Wand des Trennschieds auch griffig genug, daß die Bienen nicht abrutschen können, aber sie gehen eh lieber am Gitter (Edelstahl) rauf und runter. Wichtig ist, den Abstand zwischen Trennwand und Gitter klein genug zu halten, damit Bienen sich im Notfall an beidem festhalten können, statt zu ersaufen.
    (und ja, im Sommer macht es Spaß, hier zu arbeiten...:Biene:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,


    was kann man sich denn unter einer Futtertasse vorstellen?


    Sabine : Der Tip mit dem Abstand des Gitters zur Wand war gut - auf solche Kleinigkeiten kommts halt oft an.
    Noch eins: Streichst Du die Bretter vor dem Zusammenschrauben?


    Grüße


    Matthias

    10 Völker, 5 auf kl. Hoffmann im Bienenhaus, 5 auf Dadant im Garten

  • Hallo Hucho!
     
    Bei der Auffütterung habe ich schon allerhand ausprobiert. Angefangen habe ich mit eigenen Futteraufsätzen. Als Nachteil ist da anzumerken, dass teilweise das Holz Futter aufsaugte und dieses später in Gärung überging. Später mussten die Aufsätze mühsam gereinigt werden.
     
    Da für die AS-Langzeitbehandlung sowieso ein Leermagazin am Bienenstand gebraucht wird, war die Fütterung mit Futtergeschirr naheliegend.
     
    Anfangs verwendete ich einen Futtereimer mit Schwimmhilfe, (Stroh bzw. Korken). Dies hatte aber den Nachteil, dass das Futter wesentlich langsamer abgenommen worden ist und es immer wieder vor kam, dass sich bei einem Schlechtwettereinbruch über dem Eimer eine Bienentraube bildete und oftmals dort auch verendete. Auf der Schwimmhilfe entstand oft auch Schimmelbildung, als auch nicht sehr hygenisch.
     
    Der letzte Stand der Fütterung ist ein umgekehrter Futtereimer mit Blumentopfuntersetzer. Es lauft kein Futter unkontrolliert aus. Durch die Bohrung wird Luft eingesaugt. Es läuft nur solange Futter nach bis die Bohrung unter "Wasser" steht. Die Bohrung sollte so klein sein, dass keine Bienen hineinkriechen können.
     
    http://img216.imageshack.us/im…347/futtergeschirrnb6.jpg
     
    MfG
    Honigmaul

  • Hallo Honigmaul,


    danke für die Antwort - heißt das, dass Du die Löcher in den Futtereimern zugeklebt hast und nur seitlich in die Wand ein Loch in den Eimer gebohrt hast?
    Weil nen Deckel wirst Du ja unten auf alle Fälle drauf haben - oder ist dein Deckel ganz dicht???


    Aber sonst eine super Idee - einfach und wirkungsvoll...


    Hast Du deine Fütterer aus Holz nicht gestrichen oder, sodass das Futter einziehen konnte?


    Ich hab halt noch Ablegerkästen - auf die kann ich keine Zarge aufsetzen und ich wollt mir was überlegen, dass ich die nicht dauernd nachfüttern muss...sondern irgendwas draufpacken, was dann mal ein bis zwei Wochen reicht...hast Du ne Idee?


    Grüße


    Matthias

    10 Völker, 5 auf kl. Hoffmann im Bienenhaus, 5 auf Dadant im Garten

  • Sabi(e)ne schrieb:

    Wichtig ist, den Abstand zwischen Trennwand und Gitter klein genug zu halten, damit Bienen sich im Notfall an beidem festhalten können, statt zu ersaufen.


    Wie klein ist "klein genug"? Bitte immer exakt bleiben!:wink:


    Sabi(e)ne schrieb:

    Das macht die Wand des Trennschieds auch griffig genug, daß die Bienen nicht abrutschen können, aber sie gehen eh lieber am Gitter (Edelstahl) rauf und runter.


    Wie ist's mit Aufrauhen/Ankratzen des Trennschieds wegen Griffigkeit?


    Ich hatte vor (wie ich es, glaube ich, hier schon gelesen hatte), den Futtertrog innen mit Bienenwachs zu überziehen, statt zu streichen... Unpraktikabel?


    Ich glaube in Bernhards Warré-Plänen habe ich gesehen, dass man den Boden des Futtertrogs auch zur "Zapfstelle" hin abschüssig machen kann. Erscheint mir sinnvoll... Eure Erfahrungen?


    Danke und viele Grüße vom zukünftigen Kleingarten- und Immenbesitzer, der in den letzten Beutenbauvorbereitungen steckt.


    Innik

  • Halo Matthias,


    Wie wäre es mit Futterteig?


    Für Ablegerkästen kann man sich ganz schnell aus einem Rähmchen eine Futtertasche zimmern und mit Futterteig füllen.
    Futterteige sind im Fachhandel erhältlich (Apifonda usw.) oder hier im Forum nach Rezepten suchen!


    Grüße
    Andreas

  • Spessartimker : Futterteig wirkt auf die Bienen nicht so wie Flüssigfutter.


    honigmaul :

    Zitat

    Angefangen habe ich mit eigenen Futteraufsätzen. Als Nachteil ist da anzumerken, dass teilweise das Holz Futter aufsaugte


    Öhm, hast du nicht von innen dichtgemacht? Daß unbehandeltes Holz wäßrige Lösungen aufsaugt, sollte klar sein?


    Innik : na, eine Bienenlänge mit ausgestreckten Beinen vorn und hinten.:p

    Zitat

    Wie ist's mit Aufrauhen/Ankratzen des Trennschieds wegen Griffigkeit?
    Ich hatte vor (wie ich es, glaube ich, hier schon gelesen hatte), den Futtertrog innen mit Bienenwachs zu überziehen, statt zu streichen... Unpraktikabel?


    Nein, aufrauhen geht schlecht wg des Lacks, aber man kann mit einem Pinsel noch quer Wachslinien machen, damit sie sich besser festhalten können.
    Wachs ist nicht elastisch genug, das reißt und dann suppt es durch.
    Wir haben trotz 2xLackierung die Stöße alle noch mit Aquariensilikon (ebay, nicht Baumarkt, Hälfte billiger) gesichert.
    Gefälle kann man, muß man aber nicht machen, weil die Bienen meist so konstant wegzuppeln, daß der letzte Rest quasi von der Kohäsion mitgezogen wird; irgendwelche Reste sind mir noch nicht aufgefallen.
    Wichtig ist nur, auch den Boden von unten zu streichen, weil der sonst Kondenswasser zieht und anfängt zu gammeln, wenn die FZ da länger draufsteht.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen