Beutenteile frittieren?

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  • Ich werde berichten.
    Habe schon viele Ideen.
    Hoffe nun auf gutes Wetter.
    Man muss die Kurzarbeit ja ausnutzen.:daumen:


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Zumal der Frittier-Effekt eh hin ist, wenn du das Holz bohrst und schraubst, da kommt dann Wasser rein.:wink:


    Deshalb frittierte Zimmer auch die fertige Beute :u_idea_bulb02:

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Zur Selbstentzündung von Leinöl:


    Paradoxerweise hat Leinöl einen Flammpunkt (niedrigste Temperatur bei der Gase entzündlich sind) von 315°C und einen Siedepunkt von etwa 350°C und ist damit eher schwer entflammbar.


    Die Selbstentzündung erfolgt durch Oxydationsprozesse mit dem Luftsauerstoff, beispielsweise auf getränkten Lappen wo relativ wenig Leinöl auf einer großen Oberfläche verteilt ist und somit viel Sauerstoff für die Oxydation aufgenommen werden kann.

    Imkerverein Hamburg-Altona

    Einmal editiert, zuletzt von Bullenwächter () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Ich glaube das ein Vorwärmen des Holzes sehr wichtig ist.
    Es wird darauf hinauslaufen, das das das Holz komplett durchgewärmt wird, und dann in flüssiges Wachs kommt.


    Mamas Backofen...?
    ...und anschließend Mittelwände drauf?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Zusammen,
    ich denke das es schon wichtig ist das Wachs auf > 100°C zu erwärmen. Bei dieser Temperatur siedet dann das Wasser raus und kann durch Wachs ersetzt werden. Dadurch kann ich mir eine gute Tiefenwirkung vorstellen.
    Das probieren wir wohl nicht mit unseren Segeberger Beuten aus ;-).


    Gruß
    Harald

    Man kann auch ohne die Imkerei leben. Nur nicht so schön!

  • Heissluftfön ist äusserst mühsam und quälend langsam.
    Wir haben mal Futtertröge bei 90° in die Sauna gestellt und danach mit flüssigem Wachs abgedichtet.


    Die Dinger werden mich wahrscheinlich alle überleben ...

  • ich streiche meine Beuten immer mit kochendem Leinöl.
    Danach zwei Wochen trocknen lassen und ein zweites Mal streichen.
    Nach zwei drei Jahren sind die dann richtig vollgesaugt.


    Gruß Schilling

    Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom.

  • Hallo Micha



    Wir haben mal Futtertröge bei 90° in die Sauna gestellt und danach mit flüssigem Wachs abgedichtet.


    Die Dinger werden mich wahrscheinlich alle überleben ...


    So habe ich mir das auch vorgestellt.
    Ab in den Sonnenwachsschmelzer oder den Backofen. (Sauna ist natürlich auch eine gute Idee)
    Thermometer mit rein und ab geht die Post.
    Wenn heiss, wieder raus und mit flüssigem Wachs übergiessen oder tauchen.
    Danach noch mal in den Sonnenwachsschmelzer, damit überschüssiges Wachs abtropfen oder tiefer einziehen kann.


    Heute geh ich erst mal los, Holz kaufen.
    Die Maße stehen fest.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Hallo Zusammen,
    R. Zimmer gibt in seinem Buch " Die Buckfastbiene in Frage und Antwort" auch den Schrumpfzuschlag mit an.
    Müsste man dann auf andere Beutenmaße umrechnen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

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  • Hallo Imkers,


    in meiner Eigenheit als Tischlermeister lese ich mit Entsetzen, was Ihr für einen Aufwand erwägt, um Eure Holzbeuten zu schützen.


    Aus jahrelanger Erfahrung mit biologischen Oberflächen, sprich Wachs und Öl, kann ich nur von Tauchen und dgl. abraten, da die Schichtdicke viel zu dick wird. Da nur die oberste Schicht Chance hat auszuhärten und die Aushärtung des übrigen Wachses/Öles verhindert, gibt es eine heillose Schmiererei.


    Ich selbst streiche mit Leinöl als Grundierung und Auro-Lasur als UV- und Nässeschutz (diffusinosoffen). Und das auch nur, weil ich den Übergang von frischer Oberfläche zur Vergrauung nicht ertrage (optisch).


    Auch die viel diskutierte Beschichtung der Beuteninnenseiten ist Unfug - das fällt unter übertriebene Produkthaftungsgeschichten (rammen Sie sich den Bleistift nicht ins Auge, er könnte Ihre Sehkraft beeinträchtigen).
    Das ominöse "Schrumpfen" des Holzes hält man auch nicht durch Tauchen ins Gießharz auf, das fällt bei Beutenmaßen eh nur dann ins Gewicht, wenn man das Quellen (durch Aufnahme der Luftfeuchte der Umgebungsluft, abhängig von Jahreszeit,Temperatur und Luftfeuchte) oder Schwinden (Abgeben von Feuchtigkeit an die Umgebungsluft) verhindert durch falsche Konstruktion.


    keep it simple -tut gar nix oder streicht einfach mit Öl.



    Grüße Jan

  • Hallo Zusammen,
    R. Zimmer gibt in seinem Buch " Die Buckfastbiene in Frage und Antwort" auch den Schrumpfzuschlag mit an.
    Müsste man dann auf andere Beutenmaße umrechnen.
    Viele Grüße
    Lothar




    Wo soll es den hin schrupfen wenn man trocknes Holz nimmt ?
    Das Holz im Baumarkt etc. ist meist auf 15 % Runtergetrocknet
    Das ist quatsch mit Schrupfzuschlag .


    Bitte schön:


    Die Zahlen in Bild 4-3 geben die maximalen Schwindmaße in Prozenten für verschiedene Holzarten an. Diese Werte sind leicht zu ermitteln, weil sie die Schwindung vom nassen Zustand des Holzes (über Fasersättigung) bis zu seinem darrtrockenen Zustand , also die maximale Holzschwindung, anzeigen
    [Blockierte Grafik: http://www.holzhandel.de/images/fachwissen/schwind1_4_3.jpg]

  • Moin


    Der erste Deckel ist mit Bienenwachs gestrichen.
    Deckel passt hervorragend in den Sonnenwachsschmelzer.
    Nach etwa 3,5 Stunden im Schmelzer war er heiss.
    (Das helle Holz wurde mit dunklem Papier abgedeckt.)
    Auf dem Herd wurde Wachs auf 110°C erhitzt und mit einem Pinsel dick aufgetragen.
    Gestrichen wurde direkt im Schmelzer. Da macht dann Tropfwachs nichts aus.
    Danach noch eine weitere Stunde im Schmelzer und das Wachs war fast vollständig eingezogen.
    Da die Sonne noch nicht die Kraft wie im Sommer hat, dauert es etwas bis der Deckel richtig heiss wird. Im Juni sollte es wesentlich schneller gehen.
    Bis heute Mittag wird der Deckel noch im Schmelzer bleiben, dann kommt der nächste dran.


    Selbst bei nur einseitigem Auftrag, ist das Wachs durch die Knäste bis auch die andere Seite gedrungen.
    Ist also alles tief genug eingedrungen.


    Gruß
    Patrick

  • Hallo Patrick,

    ich habe im auf der unterseite des Deckels (Schwitzwasser) immer Feuchtigkeit speziell im Frühjahr.
    Denkst Du das ich dort nur ne Wachsschicht rüber ziehen kann um dem Schimmelvorzubeugen oder wird das unter dem Deckel zu heiß.
    Du scheinst das ja nur für die Aussenseite des Deckels zuverwenden?

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :)