Opening the brood nest

  • ...ist ähnlich wie checker boarding und setzt Leerrähmchen ins Brutnest. Ich habe leider hier noch nichts Entsprechendes gefunden.
    Hat jemand Ahnung davon ?
    Es widerspricht mal wieder allen Lehrmeinungen. Eine Idee von Walt Wright und Michael Bush (die mit dem checker boarding):daumen:
    Die Anleitung ist nachzugoogeln unter bushfarms.com

  • Wohin soll ich diesmal Geld überweisen?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Zusammen,
    so geht das jetzt aber nicht, lieber Nassauer Kollege:

    gartenimker schrieb:

    Es widerspricht mal wieder allen Lehrmeinungen. Eine Idee von Walt Wright und Michael Bush (die mit dem checker boarding)

    Bevor Ihr schon wieder den Leuten überm Teich die Ehre zuschustert: Da hat der selige Karl Hederich aus Drommershausen ältere Rechte!
     
    Der wusste zwar nix von "Checker-Boarding" und schon gar nix von "Opening the brood nest", aber eins hat er viele lange Jahre gepredigt: "Geesche die Schwärmerei hilft nur aans: Es muss Luft ins Brutnest!"
    (Gebühren hat er für seine Ratschläge nie verlangt.)
     
    So hat er es selbst gehalten. Und er hatte immer genug Bienen. Und er hat immer gut geschleudert.
    Vielleicht deshalb?
    Also, wenns um die Ehre geht: Vergesst den Karl nicht. :)
    Viele Grüße,
    Rudi

  • :lol: Bitte keine Leerrähmchen mit Anfangsstreifen mitten ins Brutnest, das geht in die Hose (eigene Erfahrung). Das gibt wunderschöne Drohnen&Honiglagerzellen in Übergröße.
    Brutfähige Leerwaben ja, aber sonst nix, und die auch nur immer zwischen zwei Brutwaben.:wink:
    Außerdem muß man dafür wieder Brut nach oben hängen - nicht bienengemäß.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen


  • Außerdem muß man dafür wieder Brut nach oben hängen


    Nicht unbedingt.
    Randwaben entnehmen und als Futterwaben für Jungvölker verwenden.
    Die Brutwaben die dann, wenn man leere Waben ins Brutnest gibt, an den Rand kommen werden in der Regel nicht weiter bebrütet und werden wenn diese Brut ausgelaufen ist mit Honig gefüllt und können wieder als Futterwaben verwertet werden. Dann kann das Spiel von vorne losgehen.
    Man muss auch nicht unbedingt brutfähige Waben verwenden, Mittelwände tun es genausogut und halten die "Lücke" auch länger offen...


    So hab ich das letztes Jahr gemacht und das klappte.

  • :lol: Simon,
    gönn dir doch mal ein Naturbauvolk - EINE Zellgröße im ganzen Stock ist nicht normal, das gibt es nicht in freier Wildbahn ohne Imker.
    Das ist doch genau der tiefere Grund, warum die Lusbys solche Probleme haben - es geht nicht bloß um 4.9er Bienen, sondern um ein Gleichgewicht im Stock an jahreszeitlich verschieden großen Bienen - kleine Bienen bringen nur im Frühjahr was, wenn der Brutnestkern bebrütet wird.
    Unter 5.0 kommt bei mir übrigens kein Volk aktuell im Kern, letztes Jahr hatte ich sogar noch sehr kleine Flecken 4.7er, aber dafür haben die gegenseitigen Putzaktivitäten enorm zugenommen.
    Leider kann ich nicht gut genug gucken, ob ich jetzt "mite-biter" habe...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Kaum ist die MW leicht ausgebaut...

    ...kommt auch schon die Königin und kann, ohne den Popo zu belasten, Eier im vorbeigehen abwerfen.

    Man könnte meinen, dass die Zellentiefe erst mit der Brutentwicklung ausgeprägt wird. Das spart Zeit bei der Pflege der Larven.