• Hallo Zusammen,


    eines vorne weg: Ich habe noch keine Bienen (freue mich aber riesig auf meine ersten) und auch noch kein einziges Glas verkauft.


    Dennoch lese ich in den letzten Wochen aufmerksam alle Erfahrungsberichte zum Thema Vertrieb von Honig. Erstaunt bin ich über die unterschiedlichen Berichte, das es für einen Teil eine riesen Herausforderung ist, den Honig an den Kunden zu bringen. Der andere Teil hat zwar auch eine Menge Mühe, das Problem aber scheinbar gelöst.


    Ich würde gerne nach 1-2 Jahren Erfahrung schrittweise einen kleinen Nebenerwerb aufbauen. Um am Anfang gleich die richtigen Fehler zu machen (nämlich die, aus denen man lernen kann), würde ich gerne meine Ansätze zum Thema Vertrieb mit Euch teilen und freue mich auf jede Kritik.


    Denn oft sind es (gerade im Vertrieb) die kleinen Kniffe und Tricks, die eine im Grunde gute Strategie erst richtig fliegen lassen.


    Zum eigentlichen Thema:


    1. Indirekter Vertrieb


    • Scheint ein interessanter, aber untergeordneter Vertriebsweg zu sein (meist über lokale Verkaufsflächen)
    • In Google Maps können die nächsten Bäckereien, Bioläden, Geschenkeläden (was noch?) im Umkreis von 10km gesucht werden. (Was eignet sich hier-> hochpreisige Waren, die Aufmerksamkeit erregen wie Wabenhonig?)



    2. Direkter Vertrieb

    • Hauptvertriebsweg
    • Stände auf Wochenmärkten eher untergeordnet
    • Direktansprache an der Haustüre -> Hierzu eine kleine Rechnung:

      • Vorgehen: Es werden Zettel mit telefonischer Bestellmöglichkeit (Telefonnummer des Imkers) an die Haustüre geklebt. In den darauf folgenden Wochen werden die Kundenanfragen bedient (Lieferung zur Haustür) und nach Lieferung der Betrag abgebucht.
      • Pro Kopf werden in Deutschland 1,4 kg Honig konsumiert
      • 20% davon ist Deutscher Honig
      • = 0,28 kg Deutscher Honig pro Kopf
      • wenn von diesen potentielle Kunden 20% anspringen -> 0,056 kg Absatz pro Kopf
      • Bei 20.000 Einwohner in einer Kleinstadt ergibt das ein Marktpotential von 1.120 kg Honig
      • Bei 3 Personen pro Haushalt muss man 6600 Haushalte abklappern (Zettel ankleben)
      • Bei ca 30 sec. Pro Haushalt dauert das 1 Woche, um das Kundenpotential zu adressieren. Danach kann der Honig ausgetragen werden.
      • Das gilt nur für die erste Adressierung. Im nächsten Jahr ist der Kundenstamm bekannt und schneller wieder angesprochen.


       



    3. Preisstrategie

    • Besser hochpreisig ansetzen mit für den Kunden verständlichen Preissegmenten (hochpreisig scheint sich in Abgrenzung zu ebenfalls angebotenen günstigeren Produkten besser abzusetzen)
    • Z.B. Sortenhonig & Wabenhonig zu Normalhonig
    • Im Zusammenhang mit dem Direktvertrieb lieber am Anfang wenigen aber hochpreisigen Honig verkaufen & den Kunden länger suchen. In den darauf folgenden Jahren dann auf diesem anspruchsvollen Kundenstamm weiter aufbauen. Das führt am Anfang zu hohem Vertriebsaufwand (viele Klinken putzen mit hoher Absagequote), rentiert sich aber über die Jahre durch einen attraktiven adressierbaren Kundenstamm.



    4. Produktstrategie

    • Honig nicht im Einzelglas, sondern nur in Mindestmengen verkaufen? Was wird hier akzeptiert? 3-6 Gläser?
    • U.u Honig von anderen Imkern aufkaufen, falls die Kunden besser anspringen als geplant (kann 1/3 des Gesamtumsatzes ausmachen)
    • 1/3 des Umsatzes generiert man mit veredelten Honigprodukten (Kerzen, Propolis, Wabenhonig etc.)



    5. Zeitliche Strategie

    • Was ist hier sinnvoll? Ist es besser mit bestimmten Produkten an Weihnachten oder im nächsten Frühjahr abzusetzen?



    6. Kundensegmente

    Tips von Drohne Daniel

    • Gegend mit Einfamilienhäusern & Reihehhäusern -> 5 EUR / 500g evtl auch Mindermengen (250g á 3,50 €
    • Gegenden mit hohem Ausländeranteil: Große Nachfrage nach urspünglichen Produkten; Mangels Angebot wird hier sogar aus dem Heimatland importiert; hochpreisiges Gebiet; Scheiben/Wabenhonig!; Hier sollen auch nochmal die lokalen Einzelhändler in dieser Gegend erwähnt werden!
  • Du hast da sicher einige richtige Ansätze, machst aber den Grundfehler jedes Vertriebsanfängers: Du stellst Dich und Dein Produkt an erste Stelle. - Dabei solltest Du zuerst einmal fragen:


    - wie sieht Deine Zielgrupe aus
    - wie sieht Dein Markt aus?


    Erst dann kannst Du Strategien zimmern...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Hallo vielzulang &Co,
    die Nummer über die Vertriebswege nachzudenken ist ein guter Ansatz.
    ABER die Frage ist anders zu stellen: Wieviel Honig willst du ernten, wieviel davon verkaufen? Bei Großmengen an Großabfüller (verschleudern) ist ne Scheißidee.
    Mach erst mal kleine Brötchen! Nachbarn (ev. mal ein Probegläschen zum Anfüttern), Verwandschaft, Kumpels, Arbeitskollegen, der Bäcker / Fleischer nebenan, Wochenmarkt! (WERBEAUFSTELLER!!! auf dem Markt nicht vergessen!) Herbst- und Weihnachtsmarkt (dann aber Met, Kerzen u.ä. mithaben - schmückt den Stand), Met selber machen!, 50kg Eigenbedarf einplanen.
    Wenn jetzt im Frühjahr der Keller noch vollsteht, über andere Vertriebswege nachdenken (REWE-Markt o.ä.)
    Meine 300kg sind JETZT alle, also hab ich eigentlich nichts falsch gemacht.
    ACHSO die Preisgestaltung, schau mal was die Andern nehmen, nicht billiger - nicht (viel) teurer anbieten. Wenn´s ein Hobby bleibt, sollte die Anschaffung in 5-7 Jahren eingespielt sein, Kisten, Bienen, Rähmchen, MW´s, Schleuder (kauf ne Neue mit Motor - keinen alten Schrott), Klamotten, Smoker.... Bei 10 Völkern kommen in Summe 5000€ leicht zusammen.
    Im Jahr 300kg*7,00€ = 2100€ klingt gut, aber -Eigenbedarf.... Wasserkosten, Strom, Sprit, Abnutzung Auto & Hänger, Standgebühren, Medikamente (AS. OS. Thymol gibt´s nicht geschenkt).... bleibt real etwa 1000€ übrig. Kaufst du was nach, verlängert sich die Laufzeit!
    Viel Spass mit dem neuen Hobby wünscht
    Knäcke (aus der verregneten Lausitz)

  • wieder so ganz lustige diskusion


    @knaecke


    wenn du von 2100 € Umsatz 1000 über hast, dann gehörst du schon zu den ganz ganz guten!


    Im Berich der Imkerei ist das aber zu 99,9½ anders rum.


    Da mußt du noch Geld bringen!


    Erst ab einem Kg Preis von mehr als 10 Euronen kommst du in den grünen bereich, wenn man wirklich alle Kosten die im Zusammenhang mit der Bienenhaltung anfallen auch berücksichtigt.


    Was hier und auch bei der letzten Diskusion über Vermarktung fehlt ist meiner Meinung nach der Blick von Seiten der potenzellen Kundschaft.


    Imker und auch nichtvermarkter betrachten die Vermarktung immer nur aus ihren Augen!


    Funktionieren tut bestimmt alles ganz gut vorallem in der Theorie


    Die Praxis ist aber oft total andersherum


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!

  • Danke für diese bereits sehr wertvollen Hinweise.


    Aber bitte: Beim Thema bleiben!


    Mir geht es nicht um Produktionskosten und was davon übrig bleibt. Dann geht die Diskussion schnell in die alte Richtung: Wir verdienen an der Imkerei nichts.



    Mir geht es darum: Wie bringe ich mit einer optimalen Vorgehensweise mit möglichst wenig Aufwand (Zeit & Kosten) möglichst viele Erzeugnisse zu einem hohen Preis zum Kunden. (Gewinnmaximierung durch langfristige Umsatz & Preissteigerung)




    Mein Ansatz: Maximalen Preis mit hochwertigem Sortiment etablieren und auf dieser Basis einen anspruchsvollen Kundenstamm bilden. Lieber suche
    ich diesen Kunden länger, wenn ich Ihn dann auch noch im nächsten Jahr beliefern kann.

  • ja ok so ist das ja auch richtig und so mach ich das auch.


    Das dauert aber schon eine ganz ganz lange Zeit.


    weil der Kunde ja in der regel 2-3 Wochen für ein Glas braucht. Oft ist es noch länger und dann kauft er vielleicht nicht sofort ein neues bei dir sonder probiert erst mal beim nächsten etc.


    Es dauert wirklich lange.


    Man hat schneller die Bienen vermehrt als die Kundschaft für den Honig dieser Bienenvölker.


    Wachse langsam und mit bedacht, dann ist das Geld auch auf lange Sicht gemacht!


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!


  • Imker und auch nichtvermarkter betrachten die Vermarktung immer nur aus ihren Augen!


    Funktionieren tut bestimmt alles ganz gut vorallem in der Theorie


    Die Praxis ist aber oft total andersherum


    Meine Rede! - Deswegen erst Zielgruppe/Zielmarkt analysieren. - Wie bei jedem anderen Produkt/Vertriebsvorhaben auch.

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Was mich vor allem auch interessieren sind aktuelle praktische Tips, die bei Euch funktionieren:


    Was haltet Ihr beispielsweise von meinem Vorschlag, Zettel an die Türen zu kleben, mit einer Telefonnummer?
    Ist es sinnvoll, weil zeitsparend, den Honig auch in Abwesenheit vor die Türe zu liefern und dann abzubuchen, oder ist da die Verlustquote zu hoch?
    Macht es Sinn Mindestabnahmemengen zu verlangen (3 Gläser) oder wird das zumeist nicht akzeptiert?
    Ist ein Probiergläschen (30g) bei dem Zettel wirkungsvoller? Hat das schon mal jemand gemacht? Die Kosten dafür sind bei Mindestabnahmemengen zu verkraften.



    Habt Ihr tolle Texte, auf die man zurückgreifen könnte?


    Nutzt Ihr andere verkaufsfördernde Maßnahmen wie Pfandgläser u.ä.?



    Ich habe einen ganzen Satz an Imkerbüchern. Aber in keinem steht auch nur annähernd ein Satz drin, der auch nur eine dieser Fragen beantwortet.


    Warum eigentlich?


    Oder habe ich nur die falschen Bücher? Selbst das Buch "Ertragreich Imkern" verspricht eben auch nicht mehr, als einen großen Ertrag. Vom Verkauf keine Rede?


    Oder mache ich mir nur zu sehr einen Kopf und es ist eigentlich ganz einfach: "Ding Dong, Guten Tag ich bin der neue Imker aus der Nachbarschaft!" - "Ach, auf Sie habe ich nur gewartet! Darf ich Ihnen eine Kiste Ihres Besten abkaufen, 2 weitere für meine Nachbarn, die nicht da sind und gleich für das nächste Jahr eine Kiste vorbestellen? Der Preis spielt keine Rolle!"


    Ziegruppenanalyse ist absolut der richtige Weg. Allein ich glaube nicht, dass sich in den letzten Jahren die Zielgruppe geändert hat. Und sie ist doch wohl bei uns allen gleich. Also kann man dann nicht gleich ins Eingemachte gehen?


  • Imker und auch nichtvermarkter betrachten die Vermarktung immer nur aus ihren Augen!
    Die Praxis ist aber oft total andersherum
    Grüßle


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    hierzu ein kleine Geschichte. Hamburg hat recht unterschiedliche Stadtteile. Es gibt die sogenannten Elbvororte wo vor jeder Garage ein Porsche und eine S- Klasse als Zeitwagen stehen. Ich verkaufe hier am Besten den Blütenhonig für 5 € einzeln und gerne auch die kleinen Gläser für 3,5 €. Bonbons gehen auch gut. Es wird gerne gehandelt, wenn die Leute die doppelte Menge an Honig nehmen ( 2 Stück ):wink:. Spezielle Sachen gehen nicht besonders, aber immer mal wieder. Alles in Allem aber immer gute Märkte.
     
    Dann habe ich im letzten Jahr einen Markt im Zuge einer von mir zugesagten Veranstaltung in einem Hamburger "Arbeiterstadtteil" der als sozial schwach gilt "machen müssen". Der Ausländeranteil liegt hier bei gefühlten 90 % . Hier ist ein Kessel buntes aus allen Nationen vertreten.
     
    Wir hatten überlegt, wie wir unser Sortiment abändern sollten , um den uns unbekannten aber vermutlichen Bedarf für diesen Markt zu decken.
     
    Da wir es nicht richtig einschätzen konnten, haben wir es erst einmal so gelassen, weil der Markt über 2 Tage ging.
     
    Man hat uns förmlich überrollt.
     
    Die Leute waren extrem sachkundig und informiert. Alle waren glücklich ein Angebot vorzufinden, was sie sonst nicht bekommen und was sie aber alle aus Ihrer Heimat kannten.
    Es lief bevorzugt die teureren Produkte Honig mit Wabe (500 g / 8€ ), Pollen , Propolis und Pflegeprdukte . Honig wurde eigentlich immer in verschiedenen Sorten gekauft oder sogar Kistenweise.
     
    Der Preis spielt eine eher untergeordnete Rolle , da die Menschen froh waren, die Produkte überhaupt zu bekommen. Es gab trotz zahlreicher Sprachschwierigkeiten keine Verständigungschwierigkeiten. Es wurden Geschichten erzählt und Rezepte ausgetauscht. Es wurde kaum gehandelt.
     
    Wir haben viel gelernt, hatten eine Menge spaß und wurden einmal komplett leergekauft, so das wir nachts noch Honig abfüllen mußten.
     
    So kann man sich irren.
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Was mich vor allem auch interessieren sind aktuelle praktische Tips, die bei Euch funktionieren:
     
    Was haltet Ihr beispielsweise von meinem Vorschlag, Zettel an die Türen zu kleben, mit einer Telefonnummer?


     
    Moin , Moin aus Hamburg,
    wer zu aufdringlich verkaufen will , der verkauft nichts.
    Wer kauft schon irgendwelche Lebensmittelo an der Haustür ? Da kaufe ich gar nichts. Da machst du Dir vermutlich eher Feinde als Freunde.
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • @ Drohne Daniel


    Klasse! Die Hinweise sind es, wonach ich suche!
    Den baue ich gleich mal in meinen ersten Artikel ein .... (mit Hinweis auf Dich natürlich)



    Übrigens bist Du nunmehr der 2., der einen deutlichen Hinweis gibt auf unsere ausländischen Nachbarn als optimale Zielgruppe!


    Zielgruppenanalyse ist gut, aber die muss sich auf der Straße bewähren. Verkaufserfahrungen sind da viel wertvoller. Mit denen kann man dann den Käuferkuchen in die Stücke slicen, die ich dann mit unterschiedlichen Maßnahmen & Produkten bedienen kann (und muß).



    Habt Ihr noch mehr solcher Tips?


  • tja weil es eigentlich frühr darum ging mehr Honig zu produzieren bzw. die Betriebstechnik "das" Thema bei der Imkerei schlecht hin ist.


    Für das Vermarkten finde ich es doch viel bessere und angebrachter Lektüre zum Thema Marketing zu lesen!


    Dabei spielt es dann im Grunde zunächst auch keine Rolle ob du Schrauben, Nägel, Autos, Wein oder Honig verkaufen willst, die Regeln gelten immer. Man muß diese Infos dann nur auf das jeweile Produkt modifizieren.


    Ferner gilt Grundsätzlich es gibt auch hier kein "Dr. Oetger man nehme"


    Grüßle

    geht´s den Bienen gut, geht´s der Umwelt gut!


  • Zielgruppenanalyse ist gut, aber die muss sich auf der Straße bewähren. Verkaufserfahrungen sind da viel wertvoller.


    Du schreibst das so, als sei das ein Widerspruch! - Verkaufserfahrung lehrt einfach, daß ich mir erst einmal ansehen muß wen ich da überhaupt habe, dem ich etwas verkaufen kann und natürlich, was er kaufen möchte.


    Und vieles muß man einfach mal ausprobieren. Denn: grau ist alle Theorie. Selbst die Sache mit den Zetteln kann in bestimmten Gegenden funktionieren...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!


  • Zielgruppenanalyse ist gut, aber die muss sich auf der Straße bewähren. Verkaufserfahrungen sind da viel wertvoller. Mit denen kann man dann den Käuferkuchen in die Stücke slicen, die ich dann mit unterschiedlichen Maßnahmen & Produkten bedienen kann (und muß).


    Was denkst du was eine Zielgruppenanalyse ist? Das ist wenn du auf der Straße stehst und die Erfahrung machst "hm also Mittwoch 14.30 auf dem Wochenmarkt waren viele junge Mütter mit Kind da und auch ein paar Ältere ohne Partner und die haben soundso viel gekauft und soundso sahen die Leute im durchschnitt gekleidet aus und die haben auf dem Markt auch lange beim Obststand gestanden". Das gehört es zu notieren und für Verschiedene Tage an verschiedenen Orten zu erfassen. Schon hat man eine Zielgruppenanalyse und kann weitere Schlüsse ziehen z.B. gesundheitsbewusste junge Mütter und ältere Leute Mittwochs Nachmittags ... interessieren sich auch für gutes Obst ...
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"