Zu wenig Futter

  • Hilfe! Auch bei mir ist bei 2 von 4 Völkern alles aufgezehrt... Wenn ich flüssig füttere, können die Bienen das gut verwerten? Habe mal gelesen, daß das die brutpflegenden Bienen zu sehr belastet, weil die Invertierung sie zu sehr anstrengt. Habe noch Abschaumhonig vom letzten Jahr, aber keine Futtertaschen- wie kann ich den am besten füttern?! Frühlingsgrüße von Zonia

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    ich würde es mit Futterteig auf den Rähmchenoberträgern versuchen. Direkt an den Bienensitz.
    Weißt Du Deine Einfütterungsgewichte ? Aufschreiben ! Damit Dir das zum nächsten Winter nicht wieder passiert.


    Grüße aus dem sonnigen Hamburg


    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Ja, gute Idee, knete gleich mal los. Ich habe genauso gefüttert wie die letzten 3 jahre, vielleicht liegt's an dem langen, rel. kalten Winter...

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    Terence McKenna

  • Ich habe genauso gefüttert wie die letzten 3 jahre, vielleicht liegt's an dem langen, rel. kalten Winter...


     
    Moin , Moin aus Hamburg,
    vielleicht hatten sie selbst weniger ? Wichtig ist nicht die menge die rein kommt sonder die menge die drin bleibt . Wer schreibt, der bleibt.
    Wiegen , messen und vor allem aufschreiben !!!!! Jedes Jahr ist anders und niedergeschriebenes hilft entscheidend !
     
    Viel Spaß beim kneten !
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • O.K, Profil erstellt- hatte ich ganz vergessen. Ich lasse den Bienen eigentlich immer reichlich eigenen Honig. Woran es auch immer gelegen hat, Life is changing... Danke noch mal für den Tipp, der erste Fladen Futterteig ist schon im Volk. Was meinst Du, wieviel kg braucht's für die Frühjahrsentwicklung?! Gruß von zonia

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    Terence McKenna

  • Hilfe! Auch bei mir ist bei 2 von 4 Völkern alles aufgezehrt... Wenn ich flüssig füttere, können die Bienen das gut verwerten? Habe mal gelesen, daß das die brutpflegenden Bienen zu sehr belastet, weil die Invertierung sie zu sehr anstrengt. Habe noch Abschaumhonig vom letzten Jahr, aber keine Futtertaschen- wie kann ich den am besten füttern?! Frühlingsgrüße von Zonia


     
    Hallo zonia,
    sofort flüssig füttern ,bei Futterteig brauchen die Bienen Wasser.Da zu dieser Jahreszeit nicht immer Flugwetter ist,woher sollen sie das Wasser holen ? Und zur Brutpflege brauchen sie jetzt Wasser, um das Invertierte Futter wieder dünner zu machen ! ! !Also ersparst Du den Bienen jetzt Wasser holen zu müssen und damit Bienenverluste !
    Mit imkerlichem
    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Och Mann, jeder erzählt Dir etwas anderes- schwierig das. Teich ist ungefähr 100 m entfernt, ich mach jetzt erstmal mit Futterteig weiter. Dank euch für die zahlreichen Vorschläge. zonia

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    Terence McKenna

  • Och Mann, jeder erzählt Dir etwas anderes- schwierig das.


     
    Moin , Moin aus Hamburg,
    nicht verzweifeln !:wink: Jede Aussage hat Ihren Wert und gegensätzliche Aussagen müssen nicht falsch sein. Deshalb habe ich ja gesagt, das das Aufschreiben so wichtig ist.Du must Dir für Dich und deine Bienen das Richtige raussuchen. Flüssig füttern ist nicht falsch und füttern mit invertiertem Futterteig ist meiner Meinung nach besser als die hausgemachte Mischung.Wasser ist bei Dir in der Nähe und finden die Bienen auch unter der Folie, sofern Du eine hast. Der Honig in den Waben entspricht in seiner Konsistenz eher dem Futterteig.Schwache Bienen bekommst Du jedenfalls mit einer handwarmen Zuckerlösung besser in schwung als mit Futterteig. Egal was Du machst, in jedem Fall beobachten. Was bei Volk A in diesem Jahr richtig ist, kann bei Volk B im nächsten Jahr falsch sein. Wichtig ist, möglichst viel zu kennen um dann die bestmögliche Entscheidung treffen zu können. Egal wie gut Du bist, Du wirst irgendwann immer irgendeinen Fehler machen. Man lernt nie aus und jedes Jahr läuft anders als das Jahr zuvor.
     
    Viel Erfolg
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin Daniel! Danke für's Mut machen. Was braucht ein normal starkes Volk schätzungsweise für die Frühjahrsentwicklung? Sprich, wieviel soll ich überhaupt füttern?! 2,5 kg Teig sind schon weggeknuspert...Es grüßt im
    Schneetreiben die zonia.
    _______________________
     
    Friede ernährt, Unfriede verzehrt.

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    Terence McKenna

  • Hallo zonia,


    mit dem Futterteig hast du nichts falsch gemacht, es ist eine schnelle Hilfe für die Bienen.
    Anfang April kann man dann schon mal ans flüssig füttern denken, 1-2 Liter im Verhältnis 1:1 dürfte erst mal genügen. Denn es müsste ja auch bald für die Bienen was in der Natur zu holen sein, obwohl auch wir hier im Schneechaos bzw Schneesturm versinken.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hey Drobi, so wenig? Es war, zumindest bei einem Volk, wirklich so gut wie gar nichts mehr da. Ich kann's für mich und meine Bienen kaum abwarten daß es endlich Frühling wird!!! zonia
     
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    Friede ernährt, Unfriede verzehrt.

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    Terence McKenna

  • Sprich, wieviel soll ich überhaupt füttern?! 2,5 kg Teig sind schon weggeknuspert...Friede ernährt, Unfriede verzehrt.


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    :daumen:das freut mich. Ich muß ehrlich gestehen, das ich da nicht unbedingt Erfahrung habe. Meine Bienen sind bisher noch nicht in die Situation gekommen. Da spielen einige Faktoren auch eine große Rolle.
    Da das Volk sich in der Entwicklung befindet , ist es vor allem wichtig, das es Futter hat. Die Abnahme wird steigen und dieses eventuell sogar sehr sprunghaft. Ich würde daher einfach dafür sorgen, das immer etwas Futter im Volk ist. Wenn du den nächsten warmen Tag (über 10 C°) und Sonne hast, würde ich die Stärke und vor allem auch die Stärke des Brutnestes ermitteln. Das wird Dir vermutlich Aufschluß über den Bedarf an Futter geben.Meines erachtens kannst Du eigentlich dosiert nicht zu viel Füttern. Wenn Bedarf ist, werden Sie es abnehmen. Der Futterstrom sollte nicht abreißen . Alle Erfahrungen aufschreiben !!!!
     
    Liebe Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin! Mach' ich,mach' ich- habe mir schon brav Stockkarten für dieses Jahr angelegt. Also, ich fütter jetzt mal einfach weiter, habe noch genau 3 kg Rapshonig vom letzten Jahr, den spendier ich ihnen. Ich habe ein paar mal etwas von aufgeschnittenen Tetrapacks hier im Forum gelesen- was hat's denn damit auf sich?! Und wie befestigt man die zwischen den Rähmchen? (Habe heute Nacht schon davon geträumt, zündende Idee kam
    mir aber nicht...) Gruß, zonia
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    Friede ernährt, Unfriede verzehrt.

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    Terence McKenna

  • [quote=Drohne Daniel; Die Abnahme wird steigen und dieses eventuell sogar sehr sprunghaft. Ich würde daher einfach dafür sorgen, das immer etwas Futter im Volk ist. Wenn du den nächsten warmen Tag (über 10 C°) und Sonne hast, würde ich die Stärke und vor allem auch die Stärke des Brutnestes ermitteln. Das wird Dir vermutlich Aufschluß über den Bedarf an Futter geben.Meines erachtens kannst Du eigentlich dosiert nicht zu viel Füttern. Wenn Bedarf ist, werden Sie es abnehmen. Der Futterstrom sollte nicht abreißen . Alle Erfahrungen aufschreiben !!!!
     
    Liebe Grüße aus dem Norden
     
    Daniel[/quote]
     
    Hallo Zonia ,wie Daniel schrieb wird der Verbrauch steigen . das kann je nach Volsstärke bis zu 500 gr.je Tag ansteigen. ( Stockwaage ) Deshalb solltest Du bei Temperaturen über 10 Grad Klotzen statt Kleckern .Das heißt wenigstens 5 Kg flüssig .Denn ein Bienenvolk das zu knapp im Futter ist entwickelt nicht seine volle Leistungsfähigkeit bei der Brutaufzucht .Bienen müssen immer aus dem Vollen schöpfen können ,da sie sonst ihre Bruttätigkeit einschränken ! Das heißt: Wenig Futter wenig Brut .Viel Futter viel Brut.
     
    Mit imkerlichem
    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.