18 mm Holzstärke für Zargen ausreichend?

  • Hallo zusammen,


    ich lese hier immer von dem 18 mm Leimholz als preiswertes Baumaterial für Zargen.


    Wenn ich oben für die Rähmchen-Oberträger 10 mm auf allen 4 Seiten ausfräse, dann habe ich auf der oberen Kante rundherum nur eine 8 mm dicke Kante.
    (Kombi-Beute Aussenmass 500 x 421 mm für Langstroth und DNM)


    Reicht das um stabil 4 Zargen übereinander zu stellen?


    sabi(e)ne - danke für den Tipp mit dem 2. Wahl vom Horn****, kostet dort für 2500 x 250 x 18 mm 5,20 EUR je Brett, Prak***** ist selbst bei Aktionen noch wesentlich teurer, aber dafür halt 1. Wahl


    Ich komme so auf ca. 30 EUR je Beute
    (3-zargig mit Hochboden und Stülpdeckel)
    Mit Plastik-Absperrgitter und 13 DNM Rähmchen bin ich bei ca. 50 EUR


    @ratifix - als Jung-Mitglied im Imkerverein bekommst Du nach meiner Kenntnis einen Ableger kostenlos von einem anderen Vereinsmitglied und der Beitrag liegt mit verbilligtem Bienenjournal bei 3 Völkern bei unter 50 EUR pro Jahr.
    Ggf. gibt es in Deinem Bundesland Fördermittel für den Beginn der Imkerei.
    Überall nachfragen hilft ggf.weiter...


    Wenn mir jemand sagt, wie ich eine PDF-Datei anhängen kann, dann poste ich die Bemassung.


    Gruss


    Petra

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  • Hallo Petra


    Wenn ich oben für die Rähmchen-Oberträger 10 mm ausfräse, dann habe ich auf der oberen Kante rundherum nur eine 8 mm dicke Kante.


     
    Für mich möchte ich die 18 mm zwar nicht aber das ist Ansichtssache. Die Auflagekante bennötigst Du ja nur an den beiden Seiten auf denen die Rähmchen aufliegen. Die beiden anderen Seitenteile bleiben ja in voller Stärke erhalten. Das reicht ganz sicher zur Standfestigkeit, auch bei 18 mm Wandstärke.
     

    Zitat


    @ratifix - als Mitglied im Imkerverein bekommst Du nach meiner Kenntnis einen Ableger kostenlos von einem anderen Vereinsmitglied und der Beitrag liegt mit verbilligtem Bienenjournal bei 3 Völkern bei unter 50 EUR pro Jahr.
    Ggf. gibt es in Deinem Bundesland Fördermittel für den Beginn der Imkerei.


     
    Diese Aussage würde nicht so pauschal unterschreiben wollen. Da hat jeder Verein so seine eigene Vorstellungen.
     
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Wenn ich oben für die Rähmchen-Oberträger 10 mm auf allen 4 Seiten ausfräse, dann habe ich auf der oberen Kante rundherum nur eine 8 mm dicke Kante.


    Moin Petra,


    die Rähmchen liegen ja nur auf 2 Seiten auf. Nur die werden auch gefräst.


    Ich vereinfache mir das Ganze noch dadurch, daß ich statt zu nuten, eine Leiste aufnagel/leime.
    Also, das Brett, auf das die Leisten kommen, lasse ich im Baumarkt 12mm niedriger sägen.
    Dann leime/nagle ich eine 12mm Quadratleiste auf, sodaß innen die Rähmchenauflage (6mm breit) entsteht.


    Den Zargenturm kannst Du dann beliebig hoch draufstellen...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,
    aus dem Rest der Diskussion will ich mich mal raushalten.
    Aber zu der Frage mit der Stabilität "8 mm" kann ich was beitragen.
    Je nach Bauplan wird da nix weggefräst.




    Gruß Hannes


    EDIT: Dann ist natürlich nur Warmbau oder Kaltbau möglich.

    Das genaue Gegenteil was allgemein geglaubt wird, ist meistens die Wahrheit. [Jean de la Bruyère]

  • Hallo Petra!
    Bedenke dass die Bienen die Zargen verkitten. Das kann dazu führen dass die oberen Kanten beim öffnen absplittern. Um so dünner das Holz, desto eher bricht was ab. Wenn an der Außenseite noch ein Holzbrett als Griff angeleimt und geschraubt ist, müsste es reichen.
    Aber da ist noch was:
    An meiner Beute entstand an der Rähmchenauflage im letzten Winter etwas Schimmel, dort wo nur 8 mm Holz verblieben sind.
    An den Seiten wo außen noch Holz war, bildete sich keiner.
    Gruß
    Kalle

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Hallo Kalle,
    hallo zusammen,


    Danke für Deine schnelle Mithilfe.


    An den 4 Seiten sind jeweils 200 mm Leisten als Griff vorgesehen
    (24 x 48 mm gibt 10 Stück aus einer 2000 mm Latte).


    Gerne weitere Tipps...


    Ich habe schon alles bereitliegen und morgen früh wird gebaut,
    wenn nicht jemand noch etwas einfällt, so dass umplanen muss.


    Grüsse sendet


    Petra

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  • Hallo, Immenfuchs,
     
    mit dem Schimmel liegt wohl an der Tatsache, dass eindringendes Wasser in der Falz stehen bleibt und an den dicken Wänden abfließt. Stehendes Wasser ist nie gut. Auch aussen Griffe und ähnliches am besten oben abschrägen, damit das Wasser weg kann.
     
    @ Petra:
    wenn du unbedingt Auflagen für DNM und Langstroth haben willst, dann schraub die Zargen so zusammen, das die Falz einmal unten und einmal oben an der Zarge ist, und leim die entstehenden 4 kleinen Löcher aus. Das musst du ja eh, oder hast du eine Gehrung (45 Grad Schräge) an den Brettern?
    Dann kannst du die benötigte Falz nach oben drehen. Somit kannst du die Stabilität etwas erhöhen. Das Problem mit dem Schimmel bleibt. Ich weiß gar nicht wie das bei Sabi(e)ne ist. Die hat auch keine Tropfkanten, auch nicht am Deckel?
    Die Griffe müssten oben bündig angeleimt werden und auf der vollen Länge laufen um die Stabilität zu erhöhen. Dann aber unbedingt abschrägen sonst noch größere Wasserschäden. Da geht das dann wieder nicht mit dem oben und unten Falz.
    Allerdings käme dann weniger Wasser an die Beutenwand und es kann weniger in die Ritzen ziehen. Kriegst du deine 24/48 mm Dachlatten diagonal aufgetrennt?
    Es ist schwierig.:confused: Idealbeuten und eierlegende Wollmilchsäue sind halt noch nicht erfunden.
    Trotzdem viel Spaß beim Basteln.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • Hallo zusammen,
    Hallo Berggeist,


    es sind ja nie gleichzeitig LS- und DNM-Rähmchen drin.
    danke, Dein Tipp kommt genau zur rechten Zeit.


    Ich hoffe, dass ich Staunässe, wenn nötig durch Belüftung im Innendeckel vermeiden kann. Der wird genauso gebaut, wie der Rahmen für den Boden und passt so auch gut unter den Stülpdeckel.


    Beginnen werde ich, sobald es wärmer draussen ist (Garage = provisorische Werkstatt), mit jeweils einem Muster für Boden, Zarge und Stülp-Deckel. Wenn das alles zusammen passt, dann kann ich die Arbeitsabläufe optimieren und die restlichen gehen dann wesentlich schneller. Verschnitt-Optimierung ist schon fertig.


    Bei anderen Baumassnahmen haben wir auch immer aus dem ersten Muster gelernt, was wir bei den folgenden besser machen können und weitere Fehler vermieden.


    Weitere Tipps...?


    Grüsse sendet Euch


    Petra

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  • ...Ich hoffe, dass ich Staunässe, wenn nötig durch Belüftung im Innendeckel vermeiden kann. Weitere Tipps...?


    Moin Petra,


    aber achte darauf, daß da kein Durchzug (im Winter) entsteht (Kamineffekt)!

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • dann schraub die Zargen so zusammen, das die Falz einmal unten und einmal oben an der Zarge ist,


    das versteh ich nicht ganz.
    Es ist doch egal, ob beim Stoß auf zwei Seiten die Nut oberhalb des Stoßes und auf den zwei anderen Seiten unterhalb des Stoßes liegt. Es bleibt allemal nur eine Rundum Auflage von 8 mm.
    Der Einzige Unterschied ist beim Übergang zum Boden und zum Dach.
    Da gab es bei der ersten Idee am Boden komplette Holzbreite als Übergang. Und dort ist es auch passend weil die größte Gewichtsbelastung genau dort ist.


    Bei-Upside-Down-Zargen gäbe es am Dach und am Boden je halbe-halbe Auflagenbreite.


    Oder hab ich was falsch verstanden?


    Viele Grüße
    Konstantin

  • Hallo Konstantin,
    hallo zusammen,


    ist schon richtig, dass bei der 1. Variante an den Oberkanten umlaufend nur 8 mm Rand verbleiben und unten rundherum 18 mm, weil an der Unterkante nichts ausgefräst wird.


    Bei der 2. Variante habe ich oben auf 2 Seiten gegenüberliegend 8 mm und auf 2 Seiten 18 mm und durch die Drehung der Seitenteile das gleiche unten.


    Die 2. Variante bietet mir auf 2 Seiten grössere Stabilität.


    Danke für Euere Mithilfe.


    Sonnige Grüsse sendet Euch


    Petra

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  • Die 2. Variante bietet mir auf 2 Seiten grössere Stabilität.


    Hallo Petra,


    das sehe ich nicht so, da doch die darüber liegende und darunter liegende Zarge auch unten / oben Nuten hat. So sind es auch bei dieser Version rundrum nur 8 mm Steg. Das sieht zwar auf den ersten Blick anders aus, weil man zB oben auf einer Zarge nur aus zwei Seiten die Nut sieht und meint die zwei anderen Seiten sind ja 18 mm dick. Nur, auf diesen, breiten Zargenoberseiten liegen die unten liegenden Nuten der oben drauf stehenden Zarge, und so ist auch hier die Belastung nur auf 8 mm Breite und nicht auf 18mm.


    Viele Grüße
    Konstantin