Umsetzen v. Beuten a. kurze Distanz funktioniert nicht!

  • Hallo, ich musste/durfte Samstag das Umstellen auf kurze Distanz auch ausprobieren. Durchs Sams Erfahrungen war ich dabei besonders vorsichtig.
    Die Beuten wurden etwa 5 Meter vorgestellt. Abends Flugloch dicht und morgens Buchsbaumzweige in die Fluglöcher. Die ersten sich gestört fühlenden Bienen krabbelten auch prompt durch die Zweige, sahen sich um und flogen sich kurz ein.


    Am frühen Nachmittag wurden die Zweige dann entfernt, da reges Gedränge herrschte und einiges an Pollen vor den Fluglöchern lag. Am alten Standort schwirrten noch vielleicht etwas über 200 Bienen.
    Eine Beute hatte dort eine Art Betonflugbrett, dort sammelten sich die meisten Bienen. Der Platz der beiden anderen Beuten bestand nur noch aus platter Wiese, dort waren es weniger Bienen.


    Es war auch zu beobachten, dass einzelne Bienen zwischen den neuen Beuten und dem alten Standort hin und her flogen. Bis zum Abend hatten sich die Rückkehrer aber scheinbar auf die neuen Beuten eingeflogen.


    Die Aktion war auch eine Bewährungsprobe für meine pazifistischen Bienen, denn beim Entfernen der Zweige während des regem Flugverkehrs, wurden einige doch etwas gedreht, gedrückt und gewirbelt.

  • Hab das jetzt nochmal probiert gehabt mit 10 Ablegern.
    Die Serie ist futsch, die Arbeit umsonst...:evil:
    Es waren keine 500 Bienen mehr in den Beuten, aber am alten Platz tummelte es sich...
    Ich hatte diesmal die Beuten dick mit belaubten Kirschzweigen zugehängt.


    Warum das bei anderen angeblich funktionieren soll weiß ich nicht, aber ich zweifel jedenfalls nicht an mir selbst.:roll:

  • Waren Zweige im Flugloch??

    Komisch, dass das nur beim Sam nicht funzt:roll:,

    beim Drohn funzt das:daumen:

    Der
    Drohn
    der sich sicher ist, dass Ableger Kontakt zu Ihren Muttervölkern haben!

    sam : beschäftige Dich mal mit den Aussagen und Untersuchungen von:



    Unteren Link in der Begründung benutzen, hier funzt er nicht!!!!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 Mal editiert, zuletzt von gast013 () aus folgendem Grund: http://www.obst.uni-hannover.de/person_obstbau.html?&tx_tkinstpersonen_pi1[alias]=Wiss_Prag&cHash=8c91b6ec69

  • Ich habe dieses Jahr mehrere Ableger wegen Räuberei verstellen müssen. Sabiene´s Methode funktioniert. Habe Buchsbaumzweige ordentlich in´s Flugloch gesteckt und nicht davor.
    Innerhalb drei Stunden waren die Bienen eingeflogen und die Räuberei vorbei.

    Fazit:
    - Selbst räubernde Bienen mögen verstellte/blockierte Flugglöcher nicht
    - Eigene Bienen haben einen anderen Standort, ohne viel Verluste
    - Die Beute ist noch leichter zu verteidigen

    Gruß
    Andy

  • ...ich lasse die Zweige auch so lange stecken, bis die Bienen sie selber entfernt haben. Dauert nie mehr als zwei Tage.

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Hallo


    Vielen Dank für die Bilder!!
    Und die Bienen kommen da durch??


    Und wie sieht es aus wenn man das Flugloch eingeengt hat auf ca. 3 cm???

  • N`Abend Patrick!


    Zitat

    Vielen Dank für die Bilder!!

    Bitte gerne.


    Zitat

    Und die Bienen kommen da durch??

    Ja, sonst würd`s wenig Sinn machen. Erfordert ein bisschen Fingespitzengefühl die entsprechende Dichte zu erwischen. Aber lieber zu wenig als zu viel!


    Zitat

    Und wie sieht es aus wenn man das Flugloch eingeengt hat auf ca. 3 cm???


    Enger.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Lieber Patrick,


    es ist ja völlig schnurz, wie groß das Flugloch ist.
    Jede Biene sollte, egal von wo aus sie die Beute verlassen will, deutlich und unmißverständlich merken, dass etwas grundsätzlich anders ist. Dein Namensvetter hat dazu sehr gute Bilder gemacht.
    Wenn Du genau hinschaust, siehst Du, dass die Zweiglein direkt im Flugloch dieses nicht völlig verstopfen, sondern die Bienen sich noch dadurchquetschen können. Zur Sicherheit gibt es dann noch mal zusätzliche Lagen vor dem Flugloch.
    Ich habe dies jetzt 2x mit Koniferenzweigen gemacht, einmal auch bei einem Schwarm mit verengtem Flugloch und es hat beide Male geklappt. Nur eine Handvoll Bienen fanden sich an ihrem alten Standort ein.


    Aber wenn Du unsicher bist und es nicht unbedingt notwendig ist, solltest Du es vielleicht besser lassen?


    LG
    Fiona

  • Serwus


    Dann kann ich das aber nicht mehr in das Flugloch legen weil es sont komplett verstopf wäre!


    Bei engem Flugloch habe ich langes, abgesicheltes Gras genommen und mit den Stielen voran in das Flugloch gestopft. Nach einem Flugtag waren alle Halme draußen, hat prima geklappt.

    Allerherzlichste Grüße aus Ribbeck


    - Die Photosynthese war eine gute Idee. -