Aufstellungsarten für Beuten

  • Hallo allerseits!


    Bin neu hier :oops: und möchte dieses Jahr anfangen, Bienen zu halten. Wir (meine Frau und ich) haben uns vorgenommen, mit 4 Völkern zu starten. Wir sind uns nur noch nicht ganz einig, wie wir die Beuten aufstellen sollen! 2 Beuten wollen wir jeweils zusammenstellen (wegen Aufwärmung, besserer Zugänglichkeit beim Arbeiten). Die Frage ist nur, stellt man die Beuten auf Paletten, Kanthölzer,..... . Wir haben bis jetzt nur sehr wenige solche Beispielbilder gesehen, auf Fotos kann man sich das Ganze nämlich immer am besten vorstellen.
    Sind schon auf Eure Antworten (vor allem Fotos) gespannt,


    liebe Grüsse aus Tirol,


    Chrissi :p

  • Hallo Chrissi,
    lese mich hier auch erst durchs Forum.
    Und auf deine Frage habe ich mich an folgenden Fred erinnert


    Fundament für Magazine


    Auf jeden fall wie gewünscht mit ordentlich Bildern :-)


    Gruß Hannes

    Das genaue Gegenteil was allgemein geglaubt wird, ist meistens die Wahrheit. [Jean de la Bruyère]

  • Hallo zusammen!
    Bei mir stehen die Völker jeweils einzeln auf 2 aufeinandergeschraubten Einweg-Paletten. Diese kann man auch für die Wanderung leicht trapsortieren. Und halten tun sie auch so 2-3 Jahre, danach werden sie zu Feuerholz und neue bekommt man überall wo Papier in größeren Mengen benötigt wird, für lau, wenn man nett fragt.


    Micha aus Leipzig : Wo genau kommt bei dir dieser ominöse Stein hin und warum?


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo Leute,
    ich muß sagen, bin begeistert von Euren vielen Vorschlägen, bin gespannt, was sonst noch so alles reinkommt.


    Danke auf jeden Fall für Eure Antworten :Biene:

  • An dieser Stelle, wo es um die Aufstellungsart (Fundamente) der Magazine geht, schließe ich meine Frage an:


    Ich bin gerade dabei, eine Plattform auf Einschlaghülsen für die Magazine zu bauen. Dafür kaufte ich im Baumarkt/Gartenabteilung imprägniertes Holz, um es schön haltbar zu haben.


    Aber jetzt fällt mir ein, dass ja die Beuten mit ihren offenen Gitterböden direkt auf diesen imprägnierten Brettern stehen würden. Das ist doch bestimmt nicht gut für die Bienen.


    Es handelt sich um die weit verbreitete grünliche Imprägnierung, die man an Hölzern für Gartenanlagen in allen Baumärkten findet.


    Ich habe jetzt vor, diese imprägnierten Bretter gegen Lärchenholz einzutauschen - unbehandeltes. Das ist viel teurer, aber für die Bienen doch bestimmt die bessere Wahl. Oder:


    Ist das imprägnierte Holz für die Bienen unbedenklich?



    Ich muss mich beeilen mit dem Bau des neuen Beuten-Fundamentes. Gestern sah ich EINE BIENE :Biene: aus einer meiner beiden Beuten herausfliegen und und einige Erkundungskreise drehen. Zum Reinigungsflug sollten sie auf ihrem neuen Fundament stehen!



    Holbee

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  • Ich positioniere so:


    1. Dünne Teichfolie auf den ebenen Boden legen. Verhindert das lästige Unkraut vor und unter den Beuten.


    2. Drei Torscharniere (oder Eisenlaschen) in einer Reihe mit der Spitze in den Boden hauen. Scharniere gibt`s im Baumarkt.
    Daran dann ein wetterfestes Brett schrauben (3m x 20cm, oder was gerade erreichbar ist). Wasserwaage nicht vergessen!


    3. Dann parallel dazu dasselbe nochmal in solchem Abstand, daß man nachher die Beuten draufstellen kann. Die stehen also auf den Hochkantbrettern. Somit kann überall Luft dran und - je nach Höhe - keine Mäuse rein.


    Mein erster Versuch war zu niedrig. Mäuse...:evil:


    Baue so demnächst meinen 2ten Stand.:p

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.


  •  
    Hallo Holbee
     
    die Imrägnierung kannst du vergessen. Wenn du das Holz mal durchsägst, wirst du sehen, dass die Imprägnierung nur 1 - 2 mm im Holz eingedrungen ist. Der erste Trockenriss macht die Imprägnierung witzlos.
     
    Wenn Holz wieder trocknen kann, also keine Staunässe, hält Holz ewig. Siehe die viele alten Feldschuppen.
     
    Mein Rat, nimm unbehandeltes billiges Holz und tausch es lieber wieder bei Zeiten gegen Neues aus. Kommt dich nicht teuerer und deine Bedenken, ob die Behandlung für die Bienen schädlich ist, ist überflüssig.
     
    Gruß Werner

  • Hey Micha!
    Danke für die Info, das ist natürlich auch eine Lösung, wenn denn der jeweilige Standplatz so feucht ist das einem die Dinger zu flott wegfaulen.
    Chrissi : Auch eine Möglichkeit, aber ich nehme zum Ausgleichen lieber Holzbrettchen (Reste), die ich je nach Geländeunebenheit entsprechend hoch unter die Wackelecke lege. Der Vorteil ist, die Dinger sind leicht und ziemlich gut "justierbar", da ich sie meinem Ausgleichsbedarf entsprechend stapeln kann, weil recht dünn. Mit Steinen stelle ich mir das Ganze komplizierter vor, allein schon wegen des Gewichts und weil man die wegen ihrer Größe nicht so genau in die Waage kriegt.


    Gruß
    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • An nicht ständig benutzten Standorten, richte ich mit Steinen eine Auflage und mit Einwegpaletten eine Auflagefläche. Zum Teil gibt es für schwere Lasten sehr stabile Einwegpalette, die halten bei mir, wenn die nicht direkt auf dem Boden stehen, schon 10 Jahre.
    beeahead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance