Milkweed /Asclepias?

  • Frage an die Botaniker/Gärtner: taugen die auch hier?
    Oder sind die invasiv?
    Welche Sorten wären am besten?:confused:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ...die Sorten, die ich kenne sind zumindest nicht winterhart.

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Tach Sabine,


    JA, Common und Purple Milkweed sind auf alle Fälle winterhart, da ich beide Pflanzen aus Canada kenne.


    Persönlich bin ich nicht dafür, sie bei uns einzuführen da sie sich sehr stark vermehren. Für Bienen sowieso nicht geeignet, da sie den Nektar m.E. nicht erreichen können. Monarchfalter und Kolibris dürften auch bei Dir im Flachland eher selten sein...:wink:


    Schönen Tag noch


    Henry

    Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind. (Anais Nin)

  • Also, habe gerade gestern wieder ein verwildertes Fleckchen an nem Bahndamm mit blühender Gewöhnlicher Seidenpflanze Asclepias syriaca gesehen, dass auch schon n paar Jahre mir in die Augen springt.
    Dazwischen stand auch Gelber Steinklee Melilotus officinalis und es gab im Honigbienen wie Hummelbesuch keinen Unterschied zwischen den Pflanzen.


    Ist z.B. in Ungarn richtig ausgewildert, also heimisch mittlerweile, und sorgt dort auch für gute Tracht (S. 141).


    Neben Goldrute und Balsamine eine andere heimisch werdende Staude, die für Blütenbestäuber nach der Linde einiges an Potential zu bieten hat, denke ich. Dürfte wie Goldrute vor allem Wegränder, Ruderalstellen, offengelassene ehemalige Nutzflächen usw. besiedeln und scheint nicht so stark invasiv wie die Balsamine zu sein, da der von mir beobachtete Fleck zwar über die Jahre leicht gewachsen ist, aber niemals diese Explosionsverbreitung zeigt.


    Wer nicht darauf warten will bis die Stauden zu ihm kommen und späte Tracht nicht schlimm findet, pflanzt am besten Bäume: Bienenbäume oder Schnurbaum, der überall wächst, auch auf sandigen Böden (Kiefern- und Robinienböden).


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“