• Ich schneide auch immer nach der Blüte. Salweiden wurzeln dann recht gut, vor allem dafür, dass die Stecklingsvermehrung bei Salweiden gar nicht klappen soll. :)

    Moin,


    genau das hab ich auch immer gelesen, dachte aus einer männlichen Weide als Steckholz wird immer eine weibliche. Chrisbee ist die Hecke jedes Jahr unten so schön dicht oder nur am Anfang?

    Ich hätte gerne einen Sichtschutz der auch schon ganz unten beginnt und wenigstens über den Sommer Blickdicht macht. :)


    Danke für die Bilder.


    Grüße

    Tom

  • Dachte aus einer männlichen Weide als Steckholz wird immer eine weibliche.

    Das würde an ein Wunder grenzen. :) Die Steckling- bzw. Steckholzvermehrung ist ja nichts anderes als eine Teilung der Pflanze in zwei Pflanzen, weshalb sich am Erbgut nichts ändert. Nur so kann unter anderem sichergestellt werden, dass das Geschlecht erhalten bleibt. Bei der Vermehrung über Samen wäre das nicht der Fall.

  • Vielleicht passt ihnen bei mir der Boden nicht. Wer weiß. Sie werden aber auch nicht groß gepflegt, sondern stehen in einer kleinen angelegten "Hecke", zusammen mit Kornelkirschen, Schneebeeren usw.

    Soweit kommt’s noch, dass Weiden gehätschelt und getätschelt werden müssen! ;) Wenn ich es nicht vergesse, werde ich nächsten Herbst oder Winter berichten, was sich bei mir so tut. :)

    Dieses Versprechen ist übrigens nicht vergessen gegangen. :) Ich habe im zeitigen Frühjahr zwei, drei Fotos gemacht und ich werde in den kommenden Tagen nochmals zwei, drei Vergleichsfotos machen. Da einige der Mandelweiden nun etwa zwei Meter lange Haupttriebe haben, muss ich nur noch schauen, wie ich das fotografieren kann, ohne die Fotos durch mein Gesicht zu verunstalten. ;)

  • Das Selbstgespräch geht weiter … Die Mandelweiden wurzeln zwar im Vergleich zu Salweiden sehr rasch und kräftig, aber das Wachstum lässt – wieder im Vergleich zu Salweiden – doch zu wünschen übrig. Hier zwei Bilder einer im März 2021 ausgepflanzten Weide:


    mw1.jpgmw2.jpg


    Im Dezember 2021 ist sie dann einfach wesentlich länger (über 2m) gewesen, aber nicht wirklich dicker; zusätzliche Triebe hat sie auch nicht wirklich gebildet:

    mw3.jpg


    Dann hier noch ein zweites Exemplar, zuerst im März 2021, dann im Dezember 2021:

    mw4.jpgmw5.jpg


    Nicht ganz 2m hoch, ebenfalls kein Dickenwachstum. Gut, die Weiden wurden nicht gepflegt und mussten sich ihre Nährstoffe erkämpfen, aber etwas mehr hätte ich schon erwartet. Vielleicht dieses Jahr? :)

  • Auch der größte Baum hat mal klein angefangen.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Wenn sie wachsen sollen, dann Wasser Wasser Wasser. Bei uns habe wir auch stellen, an denen wir welche gepflanzt haben mit ähnlichem Ergebnis. Da wo das ganze Jahr das Wasser steht, da wachsen sie auch ohne dass sie gepflanzt wurden, gefühlt fünfmal so schnell.

  • Salweide braucht nicht so nass.

    Andere schon!

    Ich habe ein humosarmes Anzuchtbeer für Ansaaten und für Stecklinge.

    Dort stehen auch mein Salweidenstecklinge. Ab und an gießen genügt. Aber ganzjährig im Wasser stehen?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Meine Garten Salweide steht auch eher trocken. Die in den Feuchten Wiesen ausgebrachten Stecklinge sind nicht mehr vorhanden.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ich empfehle mittlerweile die Küblerweide für Zäune. Habe sie selber, wächst gut an und rasch in die Höhe. Kein Vergleich zu Immerblühende Mandelweide, Adventsweide, usw. usf.


    Salweiden bilden keine Zäune sondern Hecken.

  • Schnell wachsende Pflanzen haben jedoch den höheren Aufwand der Pflege. Ich erlebe mich auch immer wieder dabei schnell Ergebnisse haben zu wollen und wenn sie dann da sind, diese lange behalten zu können ohne groß noch was damit zu tun haben zu müssen. Klappt leider so nicht.

    Oft zahlt sich mehr Geduld in früheren Jahren hinten hinaus mehr als aus, gerade bei Gewächsen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • In wenigen Wochen gehen die Trachterkundungs Spaziergänge wieder

    los :) . Ich habe in den Auen im Winter / Frühjahr '20 / '21 schon zahlreiche Arten von Weiden entdeckt, die ich nicht kannte und bestimmen konnte.

    Gerade finde ich eine wunderschöne Sammlung von Bildtafeln und Photo -

    graphien zur Bestimmung von Weiden der Nordwestdeutschen Forstlichen

    Versuchsanstalt, ... ich packe es mal wieder nicht mit dem Direktlink.


    " Bildtafeln zur Bestimmung von Weidenarten-NW-FVA "


    Salweiden, gerade auch die ältesten Exemplare, stehen bei mir übrigens

    auch eher in mittel feuchten, guten Feldrandlagen.

    Im letzten Frühjahr habe ich einige Salix rosmarinifolia, Rosmarinweide gepflanzt, um einen Gartenbereich zaunartig und doch locker einzufassen. Durch ihre wie Rosmarin aussehenden Blätter weht gleich ein mediterranes,

    leichtes Flair durch den Garten.

  • @Auenbiene Von Züllig-Morf (http://www.salicetum.ch) sind über 400 Arten bestimmt worden und auch auf Bienentauglichkeit geprüft :) Vielleicht hilft das bei Bestimmungen weiter.


    Und hier auf der fränkischen Trockenplatte halte ich den Boden bei Neuanpflanzungen mit Schafwolle feucht. Einfach in den Boden einarbeiten, am besten bei der Pflanzung. Nicht zu dicht an die junge Pflanze. Spart viel Gießerei.