• Ich habe zwar nicht damals einen Weidenzaun gepflanzt dafür aber letztes Jahr im Januar.

    Wir haben uns für Korbweide entschieden

    Grundmaterial waren 3m lange Ruten ohne Wurzeln für einen Zaun von 1,80 Höhe.

    Der Zaun ist etwa 15m lang und alle Stecken haben Wurzeln bekommen. Insgesammt hat der Zaun im ersten Jahr eine Höhe von etwa 4,5m bekommen und wurde schon das erste mal runtergeschnitten.

    Den Threat hier habe ich vorher nicht gelesen aber es ist warscheinlich eine gute Idee die unteren Triebe komplett zu entfernen.

    Zum Pflanzen wurde ein Spatentiefer Graben ausgehoben und darin etwa 30cm tief die Ruten gesteckt. In den Graben habe ich einen Perlschlauch gegeben zur Tropfbewässerung. Die Löcher für die Ruten habe ich einfach mit einem Stück altem Kupferrohr eingeschlagen. Neues tuts auch.

    Eine gute Bewässerung ist in den ersten Jahren sehr wichtig.

    Die Stecken wurden gleich nach dem setzen geflochten und fixiert.

    Der Zaun gefällt uns wirklich gut auch wenn er im Winter etwas kahl wirkt. Ein kleines Manko ist vielleicht das unser "kleiner" Rhodesian Rideback noch durch die Rauten passt.

  • Manuel91 ja mach ich die Tage mal im Moment ist es fast immer dunkel wenn ich Zeit habe. Im Internet gibt es aber viele Beispiele Google mal nach Lebendbauweisen nach deren Anleitung haben wir unseren Zaun gebaut. So wie bei den Referenzen Foto 22

    Auf Pinterest gibt es auch sehr viele Beispiele

  • Hallo Chrisbee...

    Ich habe zwar nicht damals einen Weidenzaun gepflanzt dafür aber letztes Jahr im Januar.

    Wir haben uns für Korbweide entschieden

    Grundmaterial waren 3m lange Ruten ohne Wurzeln für einen Zaun von 1,80 Höhe.

    ... interessant, mal solche praktischen Erfahrungen zum Anwuchs und Größe zu hören. Ich hatte auch mal mit dem Gedanken gespielt, da wir uns auf einer Grundstücksseite über fast 60 Meter schnell, blickdicht und gerne auch hoch abgrenzen wollen und müssen.


    Ich hatte damals nachgefragt und die Anbieter waren nicht in der Lage, mir zu sagen, ob überhaupt männliche Weiden dabei sind, was mir als Imker natürlich besonders gut gefallen würde. Hattest Du dazu etwas in Erfahrung bringen könne - oder siehst Du schon Kätzchen?

  • Die haben momentan auch Küblerweiden. Das sind Kreuzungen aus Salweide und Korbweide. Blüht ähnlich früh und pollenreich wie die Salweide, lässt sich aber über Stecklinge vermehren wie die Korbweide und braucht weniger Wasser als die Korbweide.

    Die Küblerweide Raamberg ist eine bestimmte Küblerweide, die besonders gerade Ruten hat.

  • Im Vergleich zu anderen Weidenarten lässt sich die Salweide zwar nur relativ schwer durch Stecklinge vermehren, aber ich stecke jedes Jahr einfach im Frühjahr entsprechend viele Triebstücke in die Erde, nachdem die Kätzchen verblüht sind. Etwa ein Drittel bis die Hälfte bildet Wurzeln. Im Herbst kann man dann verpflanzen. Funktioniert eigentlich recht gut. Durch die Stecklingsvermehrung ist auch gewährleistet, dass man immer «Männchen» hat. :)


    Letztes Jahr habe ich mir ein paar Stecklinge der immerblühenden Mandelweide bestellt. Da habe ich dann gesehen, wie andere Weiden-Stecklinge abgehen. Ziemlich krass! 8) Bin gespannt, wie es dann mit der Blütepracht und dem Blütenbesuch aussieht. Die Salweiden brummen jeweils schon richtig gut!

  • Die Mandelweiden wachsen bei mir überhaupt nicht. sind jetzt bei 1,50m, nach vier oder fünf Jahren - und dünner als ein Bleistift

    Oh, nein, mach doch nicht jetzt schon alle Hoffnung zunichte! :( Böser Fleischkäse! :(;) Sie sind nach der Bewurzelung letztes Frühjahr in den Töpfen bei mir sofort in die Höhe geschossen, aber dann hat sich das Wachstum erstmal eingestellt. Würde sagen, ca. ein halber Meter Zuwachs, aber gute Durchwurzelung der Töpfe. Die ersten habe ich im Herbst ausgepflanzt. Mal schauen, was sich nächstes Jahr tut. Die Salweiden, wenn sie wurzeln, machen gleich mal zwei Meter pro Jahr. :/

  • Vielleicht passt ihnen bei mir der Boden nicht. Wer weiß. Sie werden aber auch nicht groß gepflegt, sondern stehen in einer kleinen angelegten "Hecke", zusammen mit Kornelkirschen, Schneebeeren usw.

    Soweit kommt’s noch, dass Weiden gehätschelt und getätschelt werden müssen! ;) Wenn ich es nicht vergesse, werde ich nächsten Herbst oder Winter berichten, was sich bei mir so tut. :)

  • Vielleicht passt ihnen bei mir der Boden nicht. Wer weiß. Sie werden aber auch nicht groß gepflegt, sondern stehen in einer kleinen angelegten "Hecke", zusammen mit Kornelkirschen, Schneebeeren usw.

    Hier ist´s offensichtlich ähnlich doof mit dem Boden:


    Vor drei Jahren habe ich mit 9 bereits im Topf bewurzelten Stecklingen aus drei Sorten und mit etwa 40 cm Abstand einen kleinen Weidenzaun angelegt. Im ersten Jahr sind die Hälfte einige Stecklinge kaum gewachsen, drei Pflanzen sind ausgefallen. Von den Nachpflanzungen (wieder andere Sorten) ist einer gleich eingegangen, ein weiterer hat sich übers Jahr gequält (mit immer wieder gelben Blättern an der Basis und blassgrünem Neuaustrieb. Die ganze Hecke ist noch längst nicht bei 2 Metern angekommen...


    Vor dem Pflanzen habe ich in Spatentiefe ordentlich Lehm in den märkischen Sandboden hier gegeben. Aufgefüllt würde mit einer Mischung aus normaler Erde und gesiebtem Kompost. Im Sommer gibt´s zweimal pro Woche extra für die Weidenreihe eine ganze Gießkanne. Für die Tage dazwischen schützt eine drei, vier Zentimeter dicke Mulchschicht aus geschreddertem Strauch- & Baumabschnitt.


    Ich bin echt ratlos! Hat jemand eine Idee, was ich jetzt noch verändern könnte?


    Neugierige Grüße

    DOMMY