ist mein material geeignet ?

  • Hallo zusammen


    wie ich ja schon geschrieben habe , möchte ich mir meine Zargen selbst zusammenbauen .
    Ich habe jetzt von einem Kumpel mehrere Platten von verleimtem Sperrholz bekommen. er ist gelernter Schreiner und sagt , das wäre "Leimholz"
    Es besteht aus 7 aufeinandergeleimten Sperrholzplatten . Ich will es noch mit Leimöl streichen - ist es dann für die "Freilandaufstellung" geeignet ???


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar


    Gruß Jockel

  • Wenn die Platten 20 mm stark sind, kannst du das ausprobieren, aber wie die Zargen dann nacheinem Winter aussehen ist fraglich.
    Ich würde zu richtigen Leimholz oder Massivholz raten, zwischen 18-22 mm Wandung.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Erfahrungsgemäß reißt ganz schnell die oberste Schicht. Dort dringt dann Wasser ein und alles fängt an, sich Schicht für Schicht abzuschälen.

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Würde so etwas nicht nehmen.
    Diese Leimholzplatten sind in der Regel mit Formaldehyd belastet.
    Das dunstet aus dem Holzleim aus und ist Krebserregend.

  • Sag mal warum fragst du hier Leute die dein Holz noch nie gesehen haben wenn du es doch von einem Schreiner bekommst ... einem Mann vom Fach?
    Frag ihn doch mal was er dazu denkt.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Mal ernsthaft, wie oft ist nun hier im Forum schon drüber geschrieben worden, wird langsam langweilig. Honig hat recht, frag mal den Schreiner (aber wenn der Sperrholz nicht von Leimholz unterscheiden kann, dann doch lieber nicht).
    Schaut euch doch mal eine alte Scheune an, nur mit Brettern (aus richtigem Holz) verschlagen, die hält, wenn der „konstruktive Holzschutz“ (nix Chemie) richtig gemacht wurde, mindestens 100 Jahre. Ich kenne KEINEN Holzverbundwerkstoff der so lange hält, egal was. Auch ist aller Leim der Sperrholz, Leimholz, Spanplatte usw. zusammen hält Chemie (außer Haut/Knochenleim, aber der geht schon mal gar nicht im Freien).
    Dann mal vor dem Beutenselbstbau zu einen Händler gehen, sich richtig hergestellte Beuten ansehen, geht auch im Internet. Hab da noch nirgends ein Beutensystem aus was anderem als Holz (gut Leimholz) gesehen, warum wohl????
    Hab mir am Wochenende beim Zusammenschrauben meiner Beuten (aus Holz) so gedacht, was die ganzen Hobbybeutenselbstbauer VOR Erfindung des Akkuschraubers gemacht haben, schraubt doch mal nur so aus Spaß eine Zarge mit Schlitzschrauben und Schraubendreher zusammen, Sehnenscheidentzündung, Blasen, Muskelkater ..... und schaut euch mal richtige, gute GEZINKTE Zargen an, so wurden Zargen ohne Akkuschrauber gebaut, das war noch richtige Tischlerarbeit! Da ist aber auch keiner auf die Idee gekommen, Beuten selbst zu bauen. Aber heute geht man in den Baumarkt, kauf einen Akkuschrauber, lässt sich irgend eine Platte zuschneiden und schraubt die zusammen – lest mal den Link vom Drohn (Honig und Butter), warum macht ihr nicht eure Butter selbst, ist bestimmt billiger als gekaufte, Honiggläser kann man bestimmt auch über der Gasflamme selbst blasen ...........
    Selbst ich hab erst mal eine Beute zur Probe gebaut, dann ein Jahr beobachtet (neben einer gekauften) und erst dann meine eigenen gebaut und bin mir immer noch nicht sicher, ob die richtig gut sind. Wenn ich aber mal so die Zeit überschlage (und ich hab ordentliche Technik) dann frag ich mich doch ernsthaft, wo die Beuten beim Händler hergestellt sind, entweder in Behindertenwerkstätten oder ganz weit im Osten – aber wehe, es gibt beim Aldi billigen Honig aus „nicht EU-Ländern“.
     
    Das musste ich mal loswerden, Entschuldigung an alle, die wissen, wie Beuten gebaut werden.

  • Hei, Holzwurm,
    ich brauch aber keine Beute, die 100 Jahre hält, sondern eine, die schnell zu bauen und billig dabei ist, und es reicht, wenn sie 5 - 10 Jahre hält.
    Wenn ich mir vorstelle, ich müßte 200 oder 300 oder 400 von diesen, von dir beschriebenen, handgetischlerten Schaustücken KAUFEN, hätte ich niemals einen Gedanken an eine Ausweitung gehabt.
    Wenn du nicht in eine Imkerfamilie hineingeboren wirst, wird es teuer, sich mit der Imkerei selbständig zu machen, und von Null an umso mehr.
    Ebenso geht es vielen Anfängern - warum richtig viel Geld ausgeben, bevor sie wissen, ob sie überhaupt dabeibleiben wollen?
    Die Leimholzbeuten sind eine sehr einfach herzustellende und preiswerte Möglichkeit - daß die nicht für die Ewigkeit sind, dürfte jedem klar sein.
    Hier geht es nicht um Superschaustücke wie nassauers Christbeute mit den ganzen Fensterchen :p_flower01:, sondern um simple Bienenkisten.
    Und den Leuten ist die Kiste noch ziemlich egal, viel wichtiger sind die Bienen, die da reinkommen, und was IN der Kiste alles passiert.
    Wer dabei bleibt, wird bestimmt noch andere Beuten ausprobieren im Laufe seines Imkerlebens; wer schnell wieder aufhört, hat zumindest nicht allzuviel Geld investiert.


    Mir geht es darum, Alternativen anzubieten, und zu zeigen, daß Imkern NICHT ein halbes Vermögen kosten muß, bevor man die erste Biene hat.
    (wir tüfteln auch grad an einer Honigerntemethode ohne Schleuder :wink:).


    Und wie du sicherlich bemerkt hast, verdiene ich auch nix dabei, freie Information. Mir ist die Verbreitung wichtiger, vielleicht kommt ja so ein Armbruster oder Ludwig des 21. Jahrhunderts raus, der es sich sonst nicht hätte leisten können .:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hei, Holzwurm,
    ich brauch aber keine Beute, die 100 Jahre hält, sondern eine, die schnell zu bauen und billig dabei ist, und es reicht, wenn sie 5 - 10 Jahre hält.
    Wenn ich mir vorstelle, ich müßte 200 oder 300 oder 400 von diesen, von dir beschriebenen, handgetischlerten Schaustücken KAUFEN, hätte ich niemals einen Gedanken an eine Ausweitung gehabt.


    Also ich hab' nicht soviel Geld, dass ich mir was Billiges kaufen kann. Und von was Gescheitem hättest auch keine 400 bauen müssen :wink:

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space


  • Mir geht es darum, Alternativen anzubieten, und zu zeigen, daß Imkern NICHT ein halbes Vermögen kosten muß, bevor man die erste Biene hat.
    (wir tüfteln auch grad an einer Honigerntemethode ohne Schleuder :wink:).


    Ich finde den Gedanken unbedingt unterstützenswert - wenn man sich überlegt wie alt der Durchschnitt der Imker ist dann kann man nur sagen "Neue Imker braucht das Land". Eine Methode ist es einfach, unkompliziert und preiswert zu machen.
    Und so kann jeder schauen obs was ist oder nicht - immer noch besser als "Och nö für das Geld kauf ich mir lieber nen neuen Fernsehr" ;)
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • :Biene: Olli, deshalb ja auch der Jahreskurs und die nur geleasten Bienis.
    Kosten geringer als im Fitneßstudio, Honig vom Leasingvolk gibt es auch, und wer feststellt, das ist nix für mich, braucht nicht rumrennen und nen Käufer suchen, um sein teuer gekauftes Equipment wieder für Kleingeld loszuwerden - er mußte nix kaufen außer nen Schleier, und den kauf ich ihm dann auch noch ab.:wink:
    Nettogewinn für die Ausprobierer ist immer der Honig eines Volks, 10 bis 16 vergnügte Nachmittage, und wenn ein Schwarm landet, eine einmalige Erfahrung.
    Ich trag zwar nicht heftig zur Imkervermehrung bei, aber auch Kleinvieh macht Mist, zumal, wenn es junge und jüngste Leute sind.
    Spätestens mit Eigenheim erinnern sich die wieder....:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,
    hab ich mich etwas blöd ausgedrückt? Auch meine Eigenbaubeuten sind aus Leimholz und mit Spax verschraubt, mit Akkuschrauber und nicht mit dem Schraubendreher. Mir geht es auch nicht darum, das wieder nach alten Techniken gebaut wird. Aber wenn hier immer diskutiert wird, das vielleicht doch irgend ein Material besser und billiger als Holz ist! Hat das schon mal einer ausgerechnet?
    Selbst wenn man nicht nach Sonderangeboten schaut spart man bei Sperrholz gerade mal 0,75 € pro Zarge, lohnt sich das? Gut, bei OSB macht das schon 5 € pro Zarge. Aber OSB im Freien und der Leim???
    Holz (Leimholz) ist der beste Werkstoff und auf Dauer gesehen auch der Billigste, hat schon mal jemand an die Entsorgung gedacht? Holz kann man im Kamin verbrennen, OSB darf man nicht im heimischen Ofen verbrennen, da muss schon eine zugelassene Anlage ran.
    Selbstbau, wenn man Rentner ist, Arbeitslos oder zu viel Zeit hat, gern mit Holz arbeitet oder Ruhe vor der Frau haben will, dann ja, aber wer einen einigermaßen gut bezahlten Job hat, sollte seine Zeit lieber für die Bienen und die Weiterbildung oder die Frau/Mann (wegen Gleichberechtigung) aufwenden.
    Deine Idee mit geleasten Bienenvolk ist Super für Nachwuchsgewinnung, da brauchen deine Jungimker aber auch keine Beuten selbst bauen.