Holz für Eigenbau einer Beute

  • Hallo,
     
    ich will mir gern zwei Beuten selbst bauen. Nun bin ich heute hier im Holzhandel gewesen: Weymouthkiefer haben die gar nicht. Normale Kiefer auch nicht, nur Fichte. Und zwar Leimholz, 18mm oder 28mm stark. Kann man das nehmen?
    Woher bezieht ihr euer Holz. Hätte nicht gedacht, dass das hier so schwierig ist. Bin deswegen ja extra in einen Fachhandel gegangen.
     
    Gruß
     
    Daniel

  • Ich habe es als "Yellow Pine" bisher nur bei Holzhändlern gefunden, welche die Möbelindustrie beliefern. Der "normale" Feld-, Wald- und Wiesen-Holzhandel hat eher Bauholz...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Natürlich kannst du auch Leimholz verwenden. Nur der Leim muß auch wasserfest sein.
    Ansonsten kannst du deine Beuten nur im Innenraum aufstellen. Da hilft auch kein Lack.
    Wenn ich mir die Holzpreise heute so anschaue, fange ich gar nicht mehr an, Beuten oder Zargen, selber zu bauen.
     
    Gruß
    Andy

  • Moin,
    du kannst hemmungslos das 2. Wahl-Leimholz (wg mehr Äste) von der Palette kaufen, in 18mm, geht super.
    Der Leim IST wasserfest, solange du das Holz nicht für Tage in einen Teich wirfst, und es verzieht sich so gut wie gar nicht, wenn man es nach dem Auspacken aus der Folie erst ein paar Tage nachtrocknen läßt.
    Und genug Schrauben rein, wir haben 5-6 pro Ecke drin.
    http://www.flickr.com/photos/59968730@N00/
    Die großen sind die alten, die kleinen die neuen.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen


  •  
    Hallo Daniel,
     
    ich beziehe mein Holz aus dem Wald, dem Eigenen.:wink: 
    Gut, es hat nicht jeder einen eigenen Wald, also gehst du am besten in das nächste Sägewerk. Leider hast du in deinem Profil nicht beschrieben, wo du wohnst, somit kann dir nicht geholfen werden, aber die "Gelben Seiten" helfen da auch. Mein Sägewerk trocknet mir mein Holz auf die gewünschte Feuchtigkeit, ab da wird es bei mir weiterverarbeitet. Ein gutes Sägewerk hobelt dir das Holz auch auf Wunschstärke.
    Der letzte Weg führt dann in den Baumarkt. Hier bekommst du zwar keine besondere Qualität, aber die reicht auch.
     
    Mit Holz ist es ähnlich wie mit Honig, Qualität gibt es vor allem beim Erzeuger.
     
    Gruß
    Werner

  • Guten Tag,


    ich kaufe mein Holz direkt von der Forstbehörde. Lasse den Stamm dann in ein Sägewerk bringen und entsprechend bearbeiten. Anschließend hole ich die Bretter ab und verarbeite Sie in einer kleinen Schreiner weiter. Ist recht preiswert, man braucht aber Zeit.
    Ich habe keine Eile und es macht mir viel Spaß mit dem Holz zu arbeiten.


    Grüße



    Dr. Harper

    Bioland Imkerei, Horst in Westfalen

  • Hallo Hebelbiene
    Mir ging es ähnlich. Der Fachhändler meinet ich müsste einen ganzen Stamm kaufen. Darauf hin hab ich mir Schichtverleimte Fichtenholzplatten besorgt 19 mm stark und mir meine Beuten gebaschtelt.
    Gruß
    Artagon

  • Hallo Hebelbiene,


    meine Zargen a la Sabine kommen jetzt durch den 2. Winter.
    Tadelloser Zustand.
    Ich hatte sie außen gestrichen.
    Bei den Nächsten verzichte ich drauf.
    Deckelüberstand ist wichtig.


    18mm-Holz aus dem Baumarkt, nach meinen Angaben gleich zugeschnitten.
    Nur noch zusammenschrauben...
    Boden aus Dachlatten, sägerauh - billiger geht`s nimmer, wenn man kein eigenes Holz hat.
    Die Rähmchenauflage zu fräsen schenke ich mir auch.
    Einfach die Auflageseite 12mm tiefer zuschneiden lassen und eine 12mm-Leiste aufnageln/leimen.
    Ich hätte gerne `ne 10er Leiste genommen, aber die gab es nicht.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo alle zusammen,


    habe da auch mal eine Frage zu:


    Soweit ich das ja herausgelesen habe, benutzt man vorzugsweise Weymuthskiefer (Pinus strobus) für die Fertigung von Beuten, aufgrund seiner geringen Dichte und daraus resultierendem geringen Gewicht der gefertigten Beute. Wie schaut es eigentlich mit Küstentanne aus (Abies grandis) hat da jemand Erfahrung mit???


    MfG Markus

  • Gehn tut Küstentanne mit Sicherheit, das Holz ist weich ,hat also , ähnlich wie Strobe und Fichte einen guten Dämmwert und ein geringes Gewicht.
    Da Weymoutskiefer oft schwer zu kriegen ist wäre das eine Alternative. Für mich persönlich ist immer der Einkaufspreis das ausschlaggebende. ( Bei uns z.B. ist zur Zeit Fichte am günstigsten).
    Fichte und die verschiedenen Tannenarten gehen immer. Den Bienen ist es eigentlich egal.


    Gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Vorsicht bei Holz direkt vom Sägewerk. Üblicherweise ist dieses noch nicht getrocknet und das ist für die spätere Formstabilität und Weiterverarbeitung sehr wichtig.
    Gruß
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Hallo,
    das Holz sollte schon länger getrocknet sein, oder wie oft heute üblich künstlich in einer Trocknunganlage getrocknet worden sein.
    Für Unerfahrene bietet sich von daher das Leimholz an, da kann man weniger falsch machen.
    MfG
    beeahead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance